GÖR bei Säuglingen
Von: , Frage gestellt am Mo, 15. Jan 2001
Hallo,
schon seit längerer Zeit haben wir das Gefühl, daß mit unserer mittlerweile 5 Monate alten Tochter Madeline irgendetwas nicht stimmt. Sie ist sehr unruhig, quengelig und hat extreme Probleme mit dem Trinken. Obwohl sie nach jeder Mahlzeit gut "bäuert" und oft auch sehr viel spukt, kommt ihr immer wieder (oft nach Stunden) noch etwas hoch. Dies macht sie aber nicht nebenbei, es quält sie den ganzen Tag über. Sie kommt überhaupt nicht zur Ruhe, schläft so gut wie gar nicht mehr ein, und wacht nach spätestens einer halben Stunde wieder auf. Dann muß sie entweder wieder bäuern (es kommt aber auch oft nicht) oder man hört, wie ihr etwas wieder hochkommt, aber nicht rauskann. Man kann sie stundenlang rumtragen oder sofort wieder hinlegen, nichts hilft (Wir haben wirklich schon alles ausprobiert, um Madeline zum Schlafen zu kriegen!) In letzter Zeit hat sich dieser Zustand auch verschlechtert. Seit vier Wochen nimmt sie auch kaum noch zu. Die Kinderärzte (wir waren schon bei verschiedenen) haben meine Schilderungen nie richtig ernst genommen und nur Blähungen diagnostiziert. Daran glaube ich mittlerweile aber nicht mehr. Ich habe auch schon mit mehreren Müttern und Hebammen gesprochen, aber keiner kennt dies so in dieser Form. Kürzlich bin ich in einem Buch auf "Gör" gestoßen und habe einige Symtome wiedererkannt. Können Sie uns vielleicht weiterhelfen? Mittlerweile sind wir schon richtig verzweifelt, weil sie sich nie wie ein "richtiges" Baby benimmt, immer "gluckst" sie rum und man kann ihr nicht helfen. Sie ist immerzu übermüdet und manchmal besteht der ganze Tag darin, sie zum Schlafen zu bringen. Abends schreit sie oft mehrere Stunden. Wenn sie fast eingeschlafen ist und die Augen kaum noch aufhalten kann, ist sie in der nächsten Sekunde hellwach und fängt an rumzulallen (was sich für andere immer schön anhört, wir wissen aber mittlerweile, was dahintersteckt). Deswegen weiß ich gar nicht, ob sie sich überhaupt richtig entwickeln kann.
Was noch dazukommt ist, daß sie nicht auf dem Bauch liegen kann. Sie kann sich nicht abstützen. Die Krankengymnastin, bei der wir bisher einmal waren, hat noch mehrere Fehlhaltungen festgestellt. Ich weiß nicht, ob das irgendwie alles in einem Zusammenhang steht.
Vielleicht haben Sie ja noch einen Rat für uns, um uns aus dieser mittlerweile verzweifelten Situation herauszuhelfen. Vielen Dank im Voraus
Mit freundlichen Grüßen
André und Sabine Frenster
