Was ist Paracetamol

Hallo an alle,

ich hoere immer wieder von Paracetamol, fast Alle nehmen es … :smile:

Ist es mit Aspirin zu vergleichen? Aspirin nehm ich schon mal hin und wieder.
Oder ist Paracetamol etwas ganz anderes?

LG
Jasmin

Hallo Jasmin,

ich denke, eine gute Antwort findest Du in der Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Paracetamol

Meiner Erfahrung nach wird es als fiebersenkendes Mittel oft von Ärzten verschrieben und als nebenwirkungsarm dargestellt. Trotzdem: Immer den Beipackzettel lesen!

LG Mark

Paracetamol
Hallo Jasmin,

Meiner Erfahrung nach wird es als fiebersenkendes Mittel oft
von Ärzten verschrieben und als nebenwirkungsarm dargestellt.

Verschrieben ja, nebenwirkungsarm…nein. Primär ist es schmerzlindernd, dann aber auch fiebersenkend.
Zu hohe Dosierungen bzw. Überdosierungen können schwerste Schäden an Leber und Nieren verursachen. Bei Kindern mit fieberhaften Erkrankungen bzw. Entzündungen (Atemwege, Mittelohr etc.) verursacht Paracetamol in Verbindung mit einem Antibiotikum sehr oft Erbrechen. Deshalb sollte man möglichst auf Ibuprofen ausweichen.

Paracetamol gab es bis Anfang 2009 uneingeschränkt in der Apotheke ohne Rezept zu kaufen. Seit 2009 nur noch in Packungen mit max. 10g Packungsinhalt. Darüber nur noch auf Rezept erhältlich.

Trotzdem: Immer den Beipackzettel lesen!

Jepp und nie mit Alkohol zusammen einnehmen, denn dann gibts einen metabolischen Mehrkampf in der Leber.
LG na_nu?

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Hallo na_nu,

Jepp und nie mit Alkohol zusammen einnehmen, denn dann gibts
einen metabolischen Mehrkampf in der Leber.

was ist denn ein „metabolischer Mehrkampf“?

Gruß
Stefan

Prost
Hallo Stefan

was ist denn ein „metabolischer Mehrkampf“?

Nun, das beschreibt eigentlich die normale Funktion der Leber (Metabolismus = Leberstoffwechsel)), den Körper von „Giftstoffen“ zu befreien. Und als solche sind Alkohol und Paracetamol anzusehen. Beide beanspruchen die Leber über die Maßen und behindern zusätzlich gegenseitig ihren Abbau. Deshalb wirkt Alkohol + Para intensiver und umgekehrt. Die Leber ächzt und fühlt sich wie ein Marathonläufer.

Gruss na_nu?

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Hallo Jasmin,

Meiner Erfahrung nach wird es als fiebersenkendes Mittel oft
von Ärzten verschrieben und als nebenwirkungsarm dargestellt.

Verschrieben ja, nebenwirkungsarm…nein. Primär ist es
schmerzlindernd, dann aber auch fiebersenkend.

Bei Kindern steht oft der Fiebersenkende Aspekt im Vordergrund.

Zu hohe Dosierungen bzw. Überdosierungen können schwerste
Schäden an Leber und Nieren verursachen.

Das ist aber keine Nebenwirkung, sondern toxische Wirkung und das ist was ganz anderes.
Bei Anwendung im therapeutischen Bereich - und der ist nicht ganz schmal (ein Erwachsener müsste im Durchschnitt 10-15 Tabletten einnehmen um sich zu vergiften) - ist Paracetamol Nebenwirkungsarm.

Deshalb sollte man möglichst auf Ibuprofen ausweichen.

Also mal abgesehen von einem möglichen - aber kaum häufigen - Erbrechen als Wechselwirkung mit manchen Antibiotika, ist das ein seltsamer Rat, denn Ibuprofen ist im Vergleich zu Parcetamol wirklich Nebenwirkungsreich.

Gruß
Werner

Hallo (ich bin so freunlich und begrüsse gerne!)

Bei Kindern steht oft der Fiebersenkende Aspekt im
Vordergrund.

Ein kurzer Blick in die Vita nätte gezeigt, dass es sich um eine erwachsene Patientin handelt. Deshalb interessiert hier der Kinderaspekt weniger.

Zu hohe Dosierungen bzw. Überdosierungen können schwerste
Schäden an Leber und Nieren verursachen.

Das ist aber keine Nebenwirkung, sondern toxische Wirkung und
das ist was ganz anderes.

Habe ich das behauptet? Nein!
Jedoch unter Berücksichtigung des Cytochrome P450 (CYP) Systems bedarf es nicht der genannten 10 - 15 Tabletten, um Reaktionen zu bekommen.

Bei Anwendung im therapeutischen Bereich - und der ist nicht
ganz schmal (ein Erwachsener müsste im Durchschnitt 10-15
Tabletten einnehmen um sich zu vergiften) - ist Paracetamol
Nebenwirkungsarm.

Worauf begründest Du diese Erfahrungen? Lehrbuch oder Erfahrungen?

Deshalb sollte man möglichst auf Ibuprofen ausweichen.

Also mal abgesehen von einem möglichen - aber kaum häufigen -
Erbrechen als Wechselwirkung mit manchen Antibiotika, ist das
ein seltsamer Rat, denn Ibuprofen ist im Vergleich zu
Parcetamol wirklich Nebenwirkungsreich.

Nein, auch das ist ein Rat aus der Erfahrung und nicht angelesen aus irgedwelchen Lehrbüchern. Die Kombination von Antibiotika und Paracetamol bzw. Ibuprofen ist im Bereich der Kinderheilkunde Tagesgeschäft und das häufige Erbrechenbei der Kombination Paracetamol/Antibiotika wird von vielen Fachkundigen immer noch lapidar der Krankeit zugeschrieben.

Doch was mich interessiert ist, welche Erfahrungen Du da so gemacht hast in der Therapie bei Schmerzen bzw. Kindern.

Gruss na_nu?

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Zu hohe Dosierungen bzw. Überdosierungen können schwerste
Schäden an Leber und Nieren verursachen.

Das ist aber keine Nebenwirkung, sondern toxische Wirkung und
das ist was ganz anderes.
Bei Anwendung im therapeutischen Bereich - und der ist nicht
ganz schmal (ein Erwachsener müsste im Durchschnitt 10-15
Tabletten einnehmen um sich zu vergiften) - ist Paracetamol
Nebenwirkungsarm.

Im therapeutischem Bereich stimmt das, aber so breit ist der nicht.
Paracetamol greift auch schon in niedriger Dosierung in Stoffwechselsysteme ein, und behindert so, die Entgiftungsfunktion der Leber. Die genannten 5-8g beziehen sich auf 70kgKG. Ingesamt können durchaus klinisch wesentlich früher Schädigungen ab 2g auftreten. (Abhängig vom aktuellen Stand gewisser Enzyme). Das hat nichts mit dem Symtomen zu tun, die ein Mensch bekommt, sondern mit Veränderungen direkt an der Leber. Beispielsweise nimmt ein Alkoholiker zuviel Alkohol zu sich und schädigt seine Leber, ohne dabei Schmerzen zu haben. Dieser Leberumbau tut nicht weh, aber das Lebergewebe ist danach kaputt.

Also mal abgesehen von einem möglichen - aber kaum häufigen -
Erbrechen als Wechselwirkung mit manchen Antibiotika, ist das
ein seltsamer Rat, denn Ibuprofen ist im Vergleich zu
Parcetamol wirklich Nebenwirkungsreich.

Das kann ich so nicht teilen. Die Präparate werden völlig anderes verstoffwechselt, und haben je nach Indikation ihren eigenen Anwendungskreis. Zudem ist nicht das Erbrechen mit Antibiotika das Problem, sondern die schlechtere oder nicht Wirksamkeit!

Anja

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Hallo,
(Verzeih mir mein Versäumnis. Gegrüßt hatte ich allerdings, wenn auch nur am Ende)

Bei Kindern steht oft der Fiebersenkende Aspekt im
Vordergrund.

Ein kurzer Blick in die Vita nätte gezeigt, dass es sich um
eine erwachsene Patientin handelt. Deshalb interessiert hier
der Kinderaspekt weniger.

Und warum hast du dann damit angefangen über spezifische Erscheinungen bei der Therapie von Kindern zu referieren?

Zu hohe Dosierungen bzw. Überdosierungen können schwerste
Schäden an Leber und Nieren verursachen.

Das ist aber keine Nebenwirkung, sondern toxische Wirkung und
das ist was ganz anderes.

Habe ich das behauptet? Nein!

Nun, du hattest mit deinen Ausführungen auf die Behauptung von „Nebenwirkungsarmut“ reagiert. Da hatte ich dich so verstanden, dass du auch dazu etwas sagen wolltest. Wenn dem nicht so war, entschuldige mein Missverständnis.

Worauf begründest Du diese Erfahrungen? Lehrbuch oder Erfahrungen?

Beides.
Allerdings interpretiere ich deine Frage dahingehend, dass du deine individuellen Erfahrungen für überlegen über wissenschaftliche Studien hältst, die letztlich auch Erfahrungen sind, nur eben soweit möglich objektiviert.

Gruß
Werner

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Hallo,

Zu hohe Dosierungen bzw. Überdosierungen können schwerste
Schäden an Leber und Nieren verursachen.

Das ist aber keine Nebenwirkung, sondern toxische Wirkung und
das ist was ganz anderes.
Bei Anwendung im therapeutischen Bereich - und der ist nicht
ganz schmal (ein Erwachsener müsste im Durchschnitt 10-15
Tabletten einnehmen um sich zu vergiften) - ist Paracetamol
Nebenwirkungsarm.

Im therapeutischem Bereich stimmt das, aber so breit ist der
nicht.

Man wünscht sich immer einen breiteren Bereich, aber wenn die toxizität normalerweise erst beim sechs bis achtfachen der Normaldosis beginnt, kann man nicht von geringer therapeutischer Breite sprechen.

Die genannten 5-8g beziehen sich auf 70kgKG.

Also mir sind 7-10 g bekannt.

Paracetamol greift auch schon in niedriger Dosierung in
Stoffwechselsysteme ein, und behindert so, die
Entgiftungsfunktion der Leber.

Das ist bei fast jedem Medikament so und muss natürlich beachtet werden. Ohne spezielle weitere Belastung der Leber oder Kombination mit anderen Wirkstoffen die die gleichen Enzymsysteme belasten ist das aber weitgehend irrelevant.

Ingesamt können durchaus klinisch wesentlich früher Schädigungen ab 2g auftreten.
(Abhängig vom aktuellen Stand gewisser Enzyme).

Dass Menschen mit vorgeschädigten Organen oder zusätzlichen Belastungen auf Medikamente unter Umständen empfindlicher reagieren ist wohl eine Selbstverständlichkeit, kann aber doch nicht die Grundlage zur Beurteilung der normalen Wirksamkeit sein.

Also mal abgesehen von einem möglichen - aber kaum häufigen -
Erbrechen als Wechselwirkung mit manchen Antibiotika, ist das
ein seltsamer Rat, denn Ibuprofen ist im Vergleich zu
Parcetamol wirklich Nebenwirkungsreich.

Das kann ich so nicht teilen. Die Präparate werden völlig
anderes verstoffwechselt, und haben je nach Indikation ihren
eigenen Anwendungskreis.

Ich habe nicht gesagt das Parcetamol in jedem Fall und für jede Krankheit besser ist. Das wäre absurd, schon allein darum weil Paracetamol ja keine nutzbare entzündungshemmende Wirkung hat. Aber allein wegen der möglichen Nebenwirkungen von Paracetamol abzuraten ist nicht richtig. Ibuprofen hat ganz banal schon mal drei ausgeprägte therapeutischn nutzbare Wirkungen, von denen in der Regel aber immer nur einen gewünscht ist. Wenn ich es also als Schmerzmittel nehme habe ich immer mindestens eine ausgeprägte Nebenwirkungen (nur eine, weil die antipyretische Wirkung bei Normaltemperatur nicht in Erscheinung tritt).
Paracetamol hat dagegen nur zwei therapeutische Wirkungen. Eine davon ist die wie gesagt nur bei pathologischen Zuständen wirksame Fiebersenkung. Nehme ich es als Schmerzmittel, dann wirkt es auch nur als Schmerzmittel.

Für die „echten“ Nebenwirkungen ohne möglichen Nutzen musst du nur mal die Beipackzettel der beiden Medikamente vergleichen, dann ist deutlich, dass Ibuprofen erheblich häufiger Nebenwirkungen hat (im Prozentbereich im Gegensatz zu Paracetamol im Promillebereich).
Außerdem hat Ibuprofen auch mehr Wechselwirkungen und Anwendungsausschlüsse als Paracetamol.

Grüße
Werner

Theorie und Praxis
Hallo,

(Verzeih mir mein Versäumnis. Gegrüßt hatte ich allerdings,
wenn auch nur am Ende)

Das nennt man dann Abschiedsgruss, das andere „Begrüßung“

Und warum hast du dann damit angefangen über spezifische
Erscheinungen bei der Therapie von Kindern zu referieren?

Ich habe damit nicht begonnen, sondern dies als ein Beispiel aus der Praxis zum Schluss noch angeführt.

Allerdings interpretiere ich deine Frage dahingehend, dass du
deine individuellen Erfahrungen für überlegen über
wissenschaftliche Studien hältst, die letztlich auch
Erfahrungen sind, nur eben soweit möglich objektiviert.

Nun, das sind nicht nur meine Erfahrungen, sondern Erfahrungen von Menschen aus der Praxis. Die Medizin bedient sich wohl der Hilfswissenschafen und deren Ergebnisse können als Orientierunghilfe durchaus dienen.
Die Behandlung des einzelnen Patienten ist jedoch eine ganz andere Sache und hier zählt einzig und alleinig die Erfahrung, da die Medizin keine exakte Wissenschaft ist, sondern eine empirische.
Insoweit muss ein jeder Arzt Erfahrungen über solche wissenschaftlichen Studien stellen, genauso wie praktische Erfahrungen oft genug wissenschaftliche Studien widerlegt haben.

Gruss na_nu?

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Hallo!

Die Behandlung des einzelnen Patienten ist jedoch eine ganz
andere Sache und hier zählt einzig und alleinig die Erfahrung,
da die Medizin keine exakte Wissenschaft ist, sondern eine
empirische.

Sag mal, kann es sein, dass Paracetamol bei manchen Leuten überhaupt nicht schmerzlindernd wirkt? Wenn ich mich richtig erinnere, hat das Zeug bei mir eigentlich überhaupt nichts bewirkt. Wenn überhaupt, ging es mir danach eher schlechter.

Aspirin oder Iboprofen wirken bei mir einwandfrei, aber Paracetamol ist nutzlos. Evtl. erzeugt es sogar eine leichte Übelkeit, aber das kann ich nicht ganz genau sagen.

Gibt es dazu Untersuchungen? Ist das evtl. genetisch bedingt? Woran könnte das sonst liegen?

Viele Grüße

Anne

Hallo Jasmin,

diesmal keine gemeine Antwort :wink:

ich hoere immer wieder von Paracetamol, fast Alle nehmen es
:smile:

Ist es mit Aspirin zu vergleichen? Aspirin nehm ich schon mal
hin und wieder.
Oder ist Paracetamol etwas ganz anderes?

Paracetamol ist etwas „ganz“ anderes als ASS=Aspirin=Acetylsalicylsäure , aber es sind beides Wirkstoffe die bei verschiedenen gleichen Symptomen helfen. Also zB bei leichten Schmerzen oder bei Fieber.
Der dritte Wirkstoff dieser Gruppe welches viel eingenommen wird ist Ibuprofen.
Von allen dreien gibt es eine Unzahl von Medikamenten (also Produktnamen) die einen oder gar mehrere dieser allein, oder mit anderen Wirkstoffen gemischt enthalten.

Welchen der drei du bei einem aktuellen Problem nehmen solltest musst entweder selbst rausfinden oder mit Hilfe deines (Haus)arztest oder Apothekers.

Ibuprofen wirkt wohl bei muskelbedingten Schmerzen (Nackenverspannungs-Kopfschmerz, Regelschmerzen, …) besser als die anderen.

Noch Fragen? :smile:

VG,
J~

Hallo!
Sag mal, kann es sein, dass Paracetamol bei manchen Leuten
überhaupt nicht schmerzlindernd wirkt? Wenn ich mich richtig
erinnere, hat das Zeug bei mir eigentlich überhaupt nichts
bewirkt. Wenn überhaupt, ging es mir danach eher schlechter.

Das kann durchaus sein, denn die „Wirkquote“ eines Medikamentes ist nie bei allen Patienten gleich. Wie auch bei Aspirin und IBuprofen zB. gibt es Menschen, die keine Wirkung verspüren. Ist einfach so.

Aspirin oder Iboprofen wirken bei mir einwandfrei, aber
Paracetamol ist nutzlos. Evtl. erzeugt es sogar eine leichte
Übelkeit, aber das kann ich nicht ganz genau sagen.

Das berichten viele, dass Paracetamol ein Übelkeitsgefühl auslöst bzw. ein „schwammeartiges“ Gefühl im Kopf hervorruft.

Gibt es dazu Untersuchungen? Ist das evtl. genetisch bedingt?
Woran könnte das sonst liegen?

Das ist schwer zu sagen, da vor allem Schwerzen subjektiv empfunden werden und Ursachen werden sich dafür wohl nicht so einfach finden lassen. Das ist schon bei Medikamenten nicht möglich, bei denen man objektive Messungen (wie zB den Blutdruck) durchführen kann. Bei dem einen bewirkt es eine stärkere Senkung als bei dem anderen, auch wenn man zB Körpergweicht mit einbezieht.

Viele Grüße na_nu?

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Zusammenfassend
Hallo an alle,

also ich hab es nun so verstanden, dass es haeufiger von Muettern gekauft wird, da es bei Kindern Fiebersenkend ist (auch bei Erwachsenen).
Deshalb ist es wohl auch so bekannt. Da ich keine Kinder habe, gibt es keinen Kinderarzt der mir dies jemals verschrieben hat und deshalb ist es mir auch unbekannt.

Mit Aspirin nicht wirklich zu vergleichen.

Aber wenn ich mal Kopf oder Gliederschmerzen hab (oder was auch immer, im normalen Bereich) dann kann ich weiterhin meine Aspirin nehmen und Paracetamol ist nicht unbedingt notwendig dafuer.

Danke an alle

LG
Jasmin

Hallo,

Mit Aspirin

  • haben die meisten Menschen eine etwas stärkere Schmwerzstillende Wirkung als mit Paracetamol. (Welche Schmerzen jeweils wie beeinflusst werden ist dabei sehr individuell.)

  • hast du gleichzeitig immer eine verzögerte Blutgerinnungszeit. Das ist aber bei bestimmungsgemäßer Einnahme und ansonsten ungestörtem Blut nicht bedenklich.

  • werden auch entzündliche Prozesse in deinem Körper gebremst - d.h. Teile deiner Immunabwehr arbeiten verlangsamt. Bei der etwa für Kopfschmerzen üblichen Dosierung ist das aber kaum ausgeprägt und darum auch zu vernachlässigen.

  • kommt es als häufigste Nebenwirkung zu Störungen im Verdauungstrakt, wie Übelkeit und kleinen Schleimhautschäden, die aber meistens bedeutungslos bleiben. Bei langandauernder Einnahme oder hoher Dosierung kann es aber zu behandlungsbedürftigen Störungen des Verdauungssystems kommen.

  • Astmatiker reagieren häufig überempfindlich auf Aspirin.

Mit Paracetamol

  • wird eine etwas schwächere schmerzstillende Wirkung erreicht.

  • gibt es selten bis sehr selten Nebenwirkungen. Diese Betreffen vor allem Leberwerte und Blutbild.

  • sollten keine Schmerzmittel wie Aspirin kombiniert werden, weil dann langfristig Nierenschäden drohen.

Gruß
Werner

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Hallo,

(Verzeih mir mein Versäumnis. Gegrüßt hatte ich allerdings,
wenn auch nur am Ende)

Das nennt man dann Abschiedsgruss, das andere „Begrüßung“

Das scheint ja sehr wichtig zu sein, darum nochmals meine Bitte um Verzeihung!

Allerdings interpretiere ich deine Frage dahingehend, dass du
deine individuellen Erfahrungen für überlegen über
wissenschaftliche Studien hältst, die letztlich auch
Erfahrungen sind, nur eben soweit möglich objektiviert.

Nun, das sind nicht nur meine Erfahrungen, sondern Erfahrungen
von Menschen aus der Praxis. Die Medizin bedient sich wohl der
Hilfswissenschafen und deren Ergebnisse können als
Orientierunghilfe durchaus dienen.

Trotzdem bleiben das individuelle Erfahrungen. Und da die Mehrzahl der Praktiker, wie du selbst sagst, das was du als Erfahrung gesammelt hast nicht so sehen, darf man das dann - zusätzlich vor dem Hintergrund systematisch erfasster Daten - stark anzweifeln.

Die Behandlung des einzelnen Patienten ist jedoch eine ganz
andere Sache und hier zählt einzig und alleinig die Erfahrung,
da die Medizin keine exakte Wissenschaft ist, sondern eine
empirische.

Seltsames Verständins von Empirie, das ist doch kein Widerspruch zu Exaktheit.
Tatsächlich sehe ich es aber auch so, dass viele der komplexen Zusammenhänge noch nicht aufgeklärt sind und sich aufgrund der Individualität jedes Menschen auch wohl nie wirklich aufklären lassen und darum die Medizin teilweise eine „Kunst“ bleibt.
Hier sehe ich dafür aber kaum Bedarf.

Gruß
Werner

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Man wünscht sich immer einen breiteren Bereich, aber wenn die
toxizität normalerweise erst beim sechs bis achtfachen der
Normaldosis beginnt, kann man nicht von geringer
therapeutischer Breite sprechen.

hmmm, aber 2g sind der vierfache Bereich, das das bezieht sich auf 70kgKG.

Also mir sind 7-10 g bekannt.

Für 100kg schwere Leute mag das zutreffen. Zudem geht es ja nicht nur um die Toxizität allein. Man kann mit 7g, wenn man Pech hat, sich umbringen, Qualvoll. Aber dass heisst ja nicht, dass man mit 5g keine Schäden davon tragen wird… Ein Teil der Leber kann fibrotisch werden.

Das ist bei fast jedem Medikament so und muss natürlich
beachtet werden. Ohne spezielle weitere Belastung der Leber
oder Kombination mit anderen Wirkstoffen die die gleichen
Enzymsysteme belasten ist das aber weitgehend irrelevant.

Sorry, das stimmt so nicht ganz. Würde es doch heissen, diese Enzymsystem sind nur aktiv wenn man Medikamente einnimmt, und sonst hätte das System nichts zu tun. Das ist eine Zusatzaufgabe der Leber. Und es gibt wohl kein Rückmeldesystem der Leber, mit was es sich gerade so Entgiftungsmässig beschäftigt.

Dass Menschen mit vorgeschädigten Organen oder zusätzlichen
Belastungen auf Medikamente unter Umständen empfindlicher
reagieren ist wohl eine Selbstverständlichkeit, kann aber doch
nicht die Grundlage zur Beurteilung der normalen Wirksamkeit
sein.

Ich sehe das anders, weil vorgeschädite Organe unter Umständen gar kein PCT vertragen.

Also mal abgesehen von einem möglichen - aber kaum häufigen -
Erbrechen als Wechselwirkung mit manchen Antibiotika, ist das
ein seltsamer Rat, denn Ibuprofen ist im Vergleich zu
Parcetamol wirklich Nebenwirkungsreich.

Das kann ich so nicht teilen. Die Präparate werden völlig
anderes verstoffwechselt, und haben je nach Indikation ihren
eigenen Anwendungskreis.

Genau.

Aber allein wegen der möglichen Nebenwirkungen von

Paracetamol abzuraten ist nicht richtig.

Das habe ich auch nicht gemacht.

Ibuprofen hat ganz
banal schon mal drei ausgeprägte therapeutischn nutzbare
Wirkungen, von denen in der Regel aber immer nur einen
gewünscht ist. Wenn ich es also als Schmerzmittel nehme habe
ich immer mindestens eine ausgeprägte Nebenwirkungen (nur
eine, weil die antipyretische Wirkung bei Normaltemperatur
nicht in Erscheinung tritt).

Aber dafür evtl. Blutdrucksenkung?! Magengeschwür? etc…

Paracetamol hat dagegen nur zwei therapeutische Wirkungen.
Eine davon ist die wie gesagt nur bei pathologischen Zuständen
wirksame Fiebersenkung. Nehme ich es als Schmerzmittel, dann
wirkt es auch nur als Schmerzmittel.

Also das stimmt nicht ganz, beide Medikamente können deutlich mehr als 2 oder 3 therapeutische Wirkungen haben.

Für die „echten“ Nebenwirkungen ohne möglichen Nutzen musst du
nur mal die Beipackzettel der beiden Medikamente vergleichen,
dann ist deutlich, dass Ibuprofen erheblich häufiger
Nebenwirkungen hat (im Prozentbereich im Gegensatz zu
Paracetamol im Promillebereich).

Außerdem hat Ibuprofen auch mehr Wechselwirkungen und
Anwendungsausschlüsse als Paracetamol.

Naja, das ist aber absolut nicht klinischer Alltag. Was bringt mir eine Angabe im Beipackzettel, der weniger häufig angegeben wird, aber im praktischen Leben doch etwas häufiger gesehen wird? Nichts. Klar kann man argumentieren, dann müssten die Hersteller das schreiben. Ja müssten Sie, tun es aber nicht. Wie geschrieben, indikationsgerechter Einsatz ist bei beiden Medikamenten unproblematisch.

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Theorie und Praxis
Hallo,

Trotzdem bleiben das individuelle Erfahrungen. Und da die
Mehrzahl der Praktiker, wie du selbst sagst, das was du als
Erfahrung gesammelt hast nicht so sehen, darf man das dann -
zusätzlich vor dem Hintergrund systematisch erfasster Daten -
stark anzweifeln.

Das sind nicht meine individuellen Erfahrungen, sondern Erfahrungen, die in Fachkreisen unter Kollegen ausgetauscht werden, die sich mit der Thematik befassen und nicht einfach die Symptome als gegeben hinnehmen.

Die Behandlung des einzelnen Patienten ist jedoch eine ganz
andere Sache und hier zählt einzig und alleinig die Erfahrung,
da die Medizin keine exakte Wissenschaft ist, sondern eine
empirische.

Seltsames Verständins von Empirie, das ist doch kein
Widerspruch zu Exaktheit.

Doch ist es, da sich die Medizin nicht gestzmässig wie die Physik oder die Mathematik erfassen lässt.

Tatsächlich sehe ich es aber auch so, dass viele der komplexen
Zusammenhänge noch nicht aufgeklärt sind und sich aufgrund der
Individualität jedes Menschen auch wohl nie wirklich aufklären
lassen und darum die Medizin teilweise eine „Kunst“
bleibt.

Eben und in der Medizin der Behandlung des Patienten es nicht nur erlerntem Wissen bedarf, sondern auch der Erfahrung mit diesem Wissen individuell und angepasst umzugehen.

Hier sehe ich dafür aber kaum Bedarf.

Das magst Du sehen wie Du möchtest.
Gruß
na_nu?

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Hallo an alle,

also ich hab es nun so verstanden, dass es haeufiger von
Muettern gekauft wird, da es bei Kindern Fiebersenkend ist
(auch bei Erwachsenen).

Jein. Bei Kindern meist als Saft, primär als Fiebersenker, aber daneben wird die schmerzstillende Wirkung gerne mitgenommen.

Deshalb ist es wohl auch so bekannt. Da ich keine Kinder habe,
gibt es keinen Kinderarzt der mir dies jemals verschrieben hat
und deshalb ist es mir auch unbekannt.

Wie gesagt, bei Kindern gerne als Saft, aber mit deutlich sinkender Tendenz.

Mit Aspirin nicht wirklich zu vergleichen.

Stimmt, der Ansatzpunkt ist etwas anders.

Aber wenn ich mal Kopf oder Gliederschmerzen hab (oder was
auch immer, im normalen Bereich) dann kann ich weiterhin meine
Aspirin nehmen und Paracetamol ist nicht unbedingt notwendig
dafuer.

Richtig. Das sollte man individuell handhaben, bei dem einen wirkt Aspirin, bei dem anderen Paracetamol bzw. Ibuprofen besser.
Allerdings sollte man bei Problemen mit dem Magen Aspirin nicht bevorzugen, da es die innere Schutzschicht des Magens gerne angreift.

Danke an alle

Nichts zu danken

LG

na_nu?

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