Hallo,
ich hatte anfang letzten Jahres immer mal schmerzen im rechten Knie.
Mal mehr mal weniger. Als ich dann aber auch auf kurzen Autofahrten immer mehr schmerzen bekam ging ich also zum Arzt.
Dieser stellte anhand eines MRTs einen Knorpelschaden fest und operierte.
ich wurde also am 5.Mai 2008 zum ersten mal am Knie operiert.
Es wurde eine Knorpelglättung in einer nach meiner Meinung nach Rekordzeit von 4 min. durchgeführt. ( HAbe eine DVD von der OP)
Der Arzt versicherte mir, dass ich nach etwa 5 Tagen wieder mit vollbelastung anfangen könne.
Zu Hause fingen dann die Beschwerden erst an.
Das Bein war ab dem Knie eisig kalt. Selbst eine Wärmflasche und ständiges massieren führte zu keinem Erfolg.
Auch die Beugung war unmöglich.
Ich machte mir also wiedermals einen Termin in der Praxis aus, in der ich operiert wurde. Der Arzt, der mich zur Op beriet und der diese auch durchgeführte war natürlich nicht zu sprechen. Nach der Op sieht man nur noch einen Kollegen.
Dieser drohte mir dann an mein Knie unter einer Vollnakose zu beugen.
Dass das Bein scheinbar nicht richtig Durchblutet wird und extrem geschwollen war interessierte Ihn hingegen nicht.
Ich habe auf diese Aussage hin dann die Flucht ergriffen und habe zu meinem alten Unfallchiruigen gewechselt.
Dieser hat mich dann in das Ortskrankenhaus geschickt.
Im mittlerweile Juli 2008 wurde ich dort also ein zweites Mal operiert.
Dort wurde dann eine Mikrofrakturierung vorgenommen.
Das diese allerdings nötig war, konnten die Ärzte auf den Bilden vor der ersten OP nicht feststellen…angedacht war bei dieser zweiten Op eig. nur eventuelle Verklebungen zu entfernen.
Meine Beschwerden verließen mich allerdings nicht.
ich konnte zwar wieder laufen aber nur unter extremen Schmerzen.
Die Beschwerden wurden gegen Ende des Jahres allerdings immer schlimmer und auch eine 4 Wöchige Entlastung, Krankengymnastik, sowie eine ambulante Reha brachten keine Besserung.
Ich wechselte also dann in eine größere Städtische Klinik zu Spezialisten.
Diese wollten dann eine Knorpelknochentransplantation vornehmen.
Gesagt getan, letzte Woche dann der Op Termin.
Als ich aufwachte dann die Überraschung.
Die Ärzte erklärten mir, dass sie die geplante Op nicht durchführen konnten, da sich jetzt bei offener Knieop herrausstellte, dass ich eine aseptische Knochennektrose im Knie habe. Das LOch was sich am unteren Ende des Knies/Schienbein gebildet hat, hat einen Durchmesser von 1,4 cm.
Die Ärzte nahmen also eine sogenannte Priedibohrung vor.
Jetzt darf ich 8 Wochen konsequent nicht belasten.
Danach wird sich dann die Sache angeschaut. Wenn alles gut verlaufen ist, darf ich anfangen zu Belasten, falls nicht soll ich mich in einer Uniklinik bei der Experimentellen Orthopädie vorstellen.
Da mir dieses Jahr der Krankheit viel versaut hat- nicht nur Privat sondern hauptsächlich auch Beruflich:ich bin nebenbei noch in einer Ausbildung, wollte ich fragen, ob da rechtlich gesehen irgendwas zu machen ist?Kann ich den Arzt der mich zuerst operierte anzeigen oder sonstiges?
Wie läuft sowas ab?
Über Anworten wäre ich sehr sehr dankbar.