hoffe ihr könnt mir helfen.
Meine 82jährige Oma bekommt, nachdem festgestellt wurde, dass sie sogut wie keinen Knorpel mehr hat, Anfang August ne künstliche Hüfte eingesetzt. Sie ist körperlich wie geistig eigentlich noch recht fit für ihr Alter … meine Frage ist jetzt - wie „gefährlich“ ist so eine Operation (von den Gefahren einer Vollnarkose abgesehen)? Leider bin ich nicht vor Ort und meine Eltern scheinen sich für das Thema nicht zu interessieren, so dass ich in einem Informationsloch sitze, welches meine Sorgen um meine Großmutter nur noch verschlimmern.
Eine HüftTEP ist ein Routine Eingriff, von daher brauchst du dir nicht allzuviele Sorgen machen. Als unbeteiligter wäre man zwar erschreckt so eine OP zu sehen, dennoch ist im Vergleich zu Gefäß/Viszeral- Chirurgie eher harmlos.
Ich würde in diesem Zusammenhang also das OP Risiko als kaum größer im Vergleich zum Narkoserisiko einschätzen(so der AZ so gut ist wie du es beschreibst)
Als Tipp:
Eine HüftTEP ist kein „wir operieren und morgen kann ich marathon laufen“ ding. Das mit großem Abstand wichtigste ist, dass du deiner Oma einbläust, dass sie bloß gut bei der Reha mitmacht und auch so soviel macht wie geht. Am anfang isses zwar ätzend weil den Patienten alles weh tut und sie noch schlechter zu Fuß sind als vor der OP, dennoch wird sie wenn sie nix macht ziemlich sicher nicht wieder richtig Fit.
Also wie gesagt tret sie nen bisl=) Liegt mir sehr am Herzen, hab auch mal nen Jahr Ortho gemacht und musste leider die Erfahrung gemacht, dass der Patient auf meine Anraten fleißig zu üben und Reha zu machen in der regel etwa soviel gibt wie nen Raucher dem man rät damit aufzuhören, weil sie ja denken, dass das von alleine wird.
Hallo,
ich habe einen Onkel, dem wurde im Alter von 92 Jahren die eine Hüfte operiert und ein Jahr darauf, da war er also 93!, die andere! Die Operationen verliefen problemlos und er kann inzwischen wieder schmerzfrei gehen.
Jedenfalls mußt Du Dir wirklich keine allzugroßen Sorgen machen!
Alles Gute Dir und Deiner Oma
Annemarie