Hallo Leute!
Ich habe von der Möglichkeit gehört, kurz nach der Geburt das Blut aus der Nabelschnur zu konservieren. Man kann dann später das Kind bei ernsten Erkrankungen mit den eigenen Stammzellen behandeln.
Hat von Euch schon jemand Erfahrungen damit gemacht und kann mir sagen, bei welchen Erkrankungen eine solche Behandlung möglich wäre?
geh mal auf „Archiv“ und gib „Stammzellen“ ein, dann erhälst du alles über dieses Thema, das in diesem Brett und auch im Brett „Eltern-Kinder“ schon diskutiert wurde.
Stammzellen werden z. B. benötigt, wenn für eine Leukämiebehandlung eine Hochdosis-Chemo nötig wurde. Hierbei werden die eigenen Stammzellen zerstört, sodass später passende Spender gesucht werden. Bei einer üblichen Chemo passiert das allerdings nicht.
Nun hat man die Möglichkeit entdeckt, dass mehrere Nabelschnurblüter (ca. je 100ml) eine Knochenmarkspende aus den Beckenkamm (>1 Liter) ersetzen können.
Früher wurde die Plazenta mitsamt des Nabelschnurblutes „entsorgt“. Infofern besteht nun eine gute Möglichkeit Nabelschnurblüter einzufrieren und für Erkankte zur Verfügung zu stellen, aber nicht unbedingt auf Kosten der Spender.
Falls allerdings das eigene Kind mal in die Lage kommen sollte, eine Spende zu benötigen, dann können hierbei die eigenen Stammzellen nicht verwendet werden, weil die Erkrankung schließlich von den Stammzellen ausging.
Viele Grüße
Renate
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