Wer kennt eine psychosomatische Klinik insbesondere zur Behandlung von Alkoholmißbrauch, wo Beschäftigungstherapie (Gestaltungstherapie, Malen, u.s.w.) eine untergeornete Rolle spielt, dafür aber vorwiegend Gesprächstherapie angeboten wird?
Hallo,
ich denke mal, dass deine Krankenkasse bzw. der Rentenversicherungsträger da entsprechende Adressen vorliegen hat.
Moin,
aus eigener Ansicht kann ich nichts sagen. Ich arbeite seit längerem in einer Initiative mit in der Arbeitslose zusammen verschiedene Projekte betreiben.
Daneben spielt zwangsläufig auch immer wieder „Gesundheit“ eine Rolle.
Es wurde dort eine Klinik in SH sehr empfohlen, ich kann nur den link hier reinstellen:
http://lrd.yahooapis.com/_ylc=X3oDMTRpajhjZjQ5BF9TAz…
Mal Info-Material schicken lassen.
Gruß Volker
hi
ich war in den kliniken wied im westerwald.
beschäftigungstherapie gab es da auch, aber auch viele gespräche, gruppen und auch einzel.
ich fand es dort sehr effektiv. zumindest bin ich seit 1999 clean.
gruss
Wer kennt eine psychosomatische Klinik insbesondere zur
Behandlung von Alkoholmißbrauch, wo Beschäftigungstherapie
(Gestaltungstherapie, Malen, u.s.w.) eine untergeornete Rolle
spielt, dafür aber vorwiegend Gesprächstherapie angeboten
wird?
Meine Antwort wird dir nicht gefallen - aber wer im Vorfeld einer derartigen Therapie noch Bedingungen stellt, hat schon verloren.
Gruß,
Anja
Adressen zu bekommen ist nicht schwer, aber wie die Therapie in den einzelnen Kliniken abläuft, darüber gibt es wenig Informationen, ohne jede einzelne Klinik anzuschreiben und das ist ein mühseliges Unterfangen.
Wer sich aber gegen seine Neigungen gegen Malen und Gestaltungstherapie sträubt, dem wird nicht geholfen.
Danke für die Empfehlung. Ich werde der Sache mal nachgehen.
Hallo Anja,
Meine Antwort wird dir nicht gefallen - aber wer im Vorfeld
einer derartigen Therapie noch Bedingungen stellt, hat schon
verloren.
Ich kann Deine Antwort nicht nachvollziehen. Es handelt sich offensichtlich nicht um einen akuten Notfall, sondern um eine Problematik, die längere Zeit besteht.
Wenn die/der Betroffene jetzt in Erwägung zieht eine Klinik aufzusuchen, sollte er sich da „wiederfinden“. Natürlich ist ein Klinikaufenthalt keine Spaßveranstaltung, aber je mehr sich der Patient mit den Methoden anfreunden kann, umso eher wird sich ein Erfolg einstellen.
Es wird immer einige Dinge geben, die man ungern macht, aber wenn noch - vlt. nicht viel - Zeit ist zu vergleichen, sollte man das unbedingt nutzen!
Gruß Volker
Wo hast Du diese Info her und für welche Klinik(en) gilt sie?
Gruß Volker
Hi Volker,
Wenn die/der Betroffene jetzt in Erwägung zieht eine Klinik
aufzusuchen, sollte er sich da „wiederfinden“.
Das sehe ich etwas anders. Gerade der Süchtige, der jahrelang gesoffen hat, der weiß doch noch gar nicht, wo es lang geht, also kann er auch kein Urteil darüber treffen, welche Form von Therapie für ihn geeignet ist.
Natürlich ist
ein Klinikaufenthalt keine Spaßveranstaltung, aber je mehr
sich der Patient mit den Methoden anfreunden kann, umso eher
wird sich ein Erfolg einstellen.
Sicher muss er sich in gewisser Weise an so einem Ort wohlfühlen, aber
Es wird immer einige Dinge geben, die man ungern macht, aber
wenn noch - vlt. nicht viel - Zeit ist zu vergleichen, sollte
man das unbedingt nutzen!
Oft sind es in einer Therapie gerade die Dinge, die man „ungern macht“ oder die, über die man „ungern spricht“ die, die letztlich zielführend sind.
Gruß,
Anja
Ich kann die Antwort nicht nachvollziehen. Wenn man schon sich mit in den Gedanken wehrt gegen Sachen, zu denen man widerwillig gezwungen wird, dann kann dies nicht zu Erfolg führen. Warum auch, wenn es auch anders geht?
Aus Erfahrung durch den Besuch von mehreren Kliniken, wird Gestaltungstherapie sehr oft angewendet. Es scheint sich aber immer nur um ein Ablenkungsmanöver zu handeln und nicht um die eigentliche Lösung des Problems.
Hallo Anja,
Das sehe ich etwas anders. Gerade der Süchtige, der jahrelang
gesoffen hat, der weiß doch noch gar nicht, wo es lang geht,
also kann er auch kein Urteil darüber treffen, welche Form von
Therapie für ihn geeignet ist.
Das ist ja alles richtig, aber wenn jemand mit absolutem Widerstand in die Klinik kommt, wird das vermtl. auch nichts.
Oft sind es in einer Therapie gerade die Dinge, die man
„ungern macht“ oder die, über die man „ungern spricht“ die,
die letztlich zielführend sind.
Das ist sicher auch richtig, aber es muss ein Konsens über die Therapie herschen. Ich hinterfrage doch auch, ob dies oder das besser ist, wenn ich beim Arzt bin.
Ich hatte mal die Situation, dass ich einen gebrochenen Fuß hatte. Mir wurde eine OP vorgeschlagen, ich fragte welche Nachteile eine konservative Behandlung hat, „Zwei Wochen länger Gips!“. Natürlich habe ich mich für letzteres entschieden, die Docs sahen aber etwas beleidigt aus.
Gruß Volker
Ganz so funktioniert das nicht! Man kann nicht sagen: Also die Klinik in X-Stadt ist ausgezeichnet, da kann man hingehen. Der gewöhnliche Weg: Man stellt über den behandelnden Arzt einen entsprechenden Antrag, dann entscheidet die Krankenkasse (oder eine andere Stelle, z.B. die BfA), wohin man zu gehen hat.
Wenn man natürlich eine Menge Geld hat oder privat versichert ist…
Blödsinn.
Es ist durchaus möglich, selber zu entscheiden, solange die Vorgaben und Diagnosen des Arztes berücksichtigt werden.
Man bekommt dann eine Klinik, kann sich aber unabhängig auch auf die Suche machen und wenn man an einem auch passenden Ort einen freien Platz bekommt, und dieser Ort mit der betreffenden Kasse abrechnet, dann wird das auch zugelassen.
Nach einem Ort zu suchen gestaltet sich aufwendig, man muss viel googeln, und sich Kliniken raussuchen, und dann so lange anrufen und fragen, bis man das Gewünschte hat.
Zahira
Aus Erfahrung durch den Besuch von mehreren Kliniken, wird
Gestaltungstherapie sehr oft angewendet. Es scheint sich aber
immer nur um ein Ablenkungsmanöver zu handeln und nicht um die
eigentliche Lösung des Problems.
Es ist ein Teil der gesamten Therapie. Viele Alkis wissen nämlich nicht, was sie mit der neu gewonnenen Zeit anfangen soll und da ist die Gestaltungstherapie ein erster Ansatz und es gibt einige, die ganz begeistert Fähigkeiten in sich entdecken, die sie bis dato nicht für möglich gehalten haben.
Gruß,
Anja
Blödsinn.
Es ist durchaus möglich, selber zu entscheiden, solange die
Vorgaben und Diagnosen des Arztes berücksichtigt werden.
Man bekommt dann eine Klinik, kann sich aber unabhängig auch
auf die Suche machen und wenn man an einem auch passenden Ort
einen freien Platz bekommt, und dieser Ort mit der
betreffenden Kasse abrechnet, dann wird das auch zugelassen.
Ich versuche meine Antworten nach praktischen und nicht nach den gesetzlichen Regeln zu formulieren. Sicher sieht das Gesetz diese Möglichkeit vor - aber schon mal mit Krankenkassen auf diesem Gebiet zu tun gehabt? Wenn der Sachbearbeiter gerade anderer Ansicht ist, geht gar nichts in dieser Richtung. Und fast immer ist er anderer Meinung.
Hm, ich hatte schon öfters zu hören bekommen, dass man mit der TKK gewissermaßen priveligiert ist.
Wenn es gesetzlich machbar war, habe ich dort nicht ein einziges MAl nicht genau das bekommen, was ich wollte.
Man muss es halt in die Hand nehmen und vermittel, dass man durchaus in der Lage ist, selber Verantwortung zu übernehmen und zu entscheiden.
auch meine Antwort wird Dir nicht gefallen
Hallo!
Du wirst in nahezu jeder Klinik Umstände antreffen, die Dir nicht
100%ig gefallen.
Da im Vorfeld anhand bestimmter Therapieangebote aussieben zu wollen wo man am Besten aufgehoben ist, das halte ich - mit Verlaub gesagt - für verwegen.
Letztendlich kann jede Therapie nur so gut sein, wie Du bereit bist Dich voll und ganz drauf einzulassen.
Auch (oder grade) wenn sie Dir zunächst widerstrebt.
Auch das hin- bzw. anzunehmen kann Teil der Therapie sein, schließlich ist das Leben im Allgemeinen und die Therapie im Besonderen kein Wunschkonzert.
Angelika