Guten Tag,
der Sohn (14) unserer Freundin ist von Geburt an nachts noch nie trocken gewesen. Tagsüber ist er seit ca. 7 Jahren trocken. Ärztlicherseits ist alles abgeklärt: ausreichendes Blasenvolumen, keinen Knick in der Harnröhre, ect. - organisch alles gesund. Auch viele Medikamente wurden an dem Jungen bereits erfolglos ausprobiert (Medikament zur Blasenentspannung und Hormonspray. Selbst der Nephrologe konnte nichts finden und meinte das Problem verwächst sich mit der Pubertät.
Meine Freundin ist schon ganz verzweifelt, gibt es wirklich keine andere Behandlungsmöglichkeit als „Abwarten“?
Eine psychologische Ursache scheint nicht vorzuliegen, da das Kind unabhängig von seinen Gefühlslagen einnässt. Es ist ein ansonsten völlig normal entwickeltes intelligentes Kind, hat Freunde, gute Schulnoten, intaktes Elternhaus …
Wer weiss für meine Freundin Rat?
könnte sich dennnoch um psychologisches problem handeln, auch wenn das bettnässen in verschiedenen gefühlslagen passiert.
vielleicht beunruhigt ihn irgendetwas, was er selbst nicht mitbekommt und eigentlich von anderen als nicht schlimm empfunden wird.
ein harmlose sache, die ihn als kind geängstigt und das bis heute geblieben ist (vielleicht nicht bewußt, aber dennoch reagiert er darauf).
z.b. dass die eltern abends ausgegangen sind und er sich allein gefühlt hat (auch wenn ein babysitter da war)
das ist ein scheinbar harmloses beispiel, aber kinder empfinden solche kleinigkeiten nunmal anders
weiß leider auch nicht, wie ich es besser beschreiben soll.
Das erinnert mich an die Tochter einer Cousine. Abi mit 1,1 gemacht, dann nach Schulende Studium begonnen und fast gleichzeitig magersüchtig geworden.
3 Monate nach Studienbeginn hat die Mutter das heulende Elend, anders konnte man das Mädel damals nicht beschreiben nach Hause geholt.
Das Elternhaus war intakt, aber die Mutter hat sich zu sehr an die Tochter geklammert. Dadurch wurde das Mädel magersüchtig.
Kann es sein, dass deine Freundin sich auch zu sehr an den Sohn klammert?
Ist nur ein Gedanke von mir.
Vielleicht ist seine Schliessmuskelatur zu schlaff. Oder sein Hirn sendet das Signal „voller Blase“ nicht deutlich genug aus. Glaube nicht, dass dies etwas „seelisches“ ist. Eher organisch.
der Sohn (14) unserer Freundin ist von Geburt an nachts noch
nie trocken gewesen.
Das finde ich lustig - KEIN Kind ist von Geburt an nachts trocken. Wirklich kein einziges.
Eine psychologische Ursache scheint nicht vorzuliegen, da das
Kind unabhängig von seinen Gefühlslagen einnässt. Es ist ein
ansonsten völlig normal entwickeltes intelligentes Kind, hat
Freunde, gute Schulnoten, intaktes Elternhaus …
Das „scheint“ sagt wahrscheinlich aus, dass noch kein Psychologe aufgesucht wurde und die geschilderte Problemlosigkeit kann darauf hindeuten, dass etwas entweder schöngeredet wird oder ein Problem nicht erkannt wird.
Vielleicht hilft es auch zu wissen, dass das Bettnässen bei Kindern und Jugendlichen gar nicht so selten ist. Dass es sich mit der Pubertät löst, ist sehr gut möglich und wenn er 14 ist kann es ja nicht mehr lange dauern.
Dennoch solltet ihr ausschließen, dass keine körperlichen Ursachen dahinter stecken.
Lies doch mal hier: