Magenspiegelung

Hallo
Habe seit vielen Jahren schon chronische Magenprobleme und war deshalb auch schon öfter zur Magenspiegelung.
Nun habe ich gehört das es neuerdings eine neue Methode gibt, wo man die Magenspiegelung über die Nase macht.
Ein Freund hat mir gesagt er hätte kaum etwas gespürt und ein anderer hat mir davon abgeraten, wäre wohl noch schlimmer als durch den Mund.
Hat jemand schon mal davon gehört, oder sogar schon Erfahrung damit gemacht?
LG, Tinchen

Nein, gehört habe ich nichts - aber ich verstehe das Problem nicht.

Mein Arzt spritzt mir ein „Schlafmittel“ Dormicum - und dann wache ich nach der Spiegelung wieder auf. Frag doch deinen mal danach.

hi

Nun habe ich gehört das es neuerdings eine neue Methode gibt,
wo man die Magenspiegelung über die Nase macht.

der unangenehme part - nämlich der, wenn der Schlauch am Rachen runtergeschoben wird bleibt dir trotzdem erhalten

Ein Freund hat mir gesagt er hätte kaum etwas gespürt und ein
anderer hat mir davon abgeraten, wäre wohl noch schlimmer als
durch den Mund.

ich hab mir einfach eine Kurznarkose geben lassen (weil im Anschluss auch noch eine Darmspiegelung gemacht wurde) :wink: das fand ich ganz o.k. :smile: durfte und konnte auch direkt danach wieder was essen, weil mein Rachen nicht betäubt werden musste.

Hat jemand schon mal davon gehört, oder sogar schon Erfahrung
damit gemacht?

mein Lebensgefährte hat bei meinem Gastromenschen nachgefragt ob die dsa auch durch die NAse machen würden, weil er das gern probieren würde (eben wegen seines tarken schluckreflexes)

Der lehnt die Methode ab weil der Weg durch die Nase viel enger und damit die Gefahr einer Verletzung der Schleimhäute viel grösser wäre als durch den Mund

Gruß H.

Tach auch,
ja, mann kann durch die Nase untersuchen, dafür gibt es seit geraumer Zeit extradünne Endoskope. Sie wurden beworben als besonders schonend. Sie sinds nicht. Mit bißchen Nachdenken ist klar, dass das nicht stimmen kann. Das Unangenehme ist die Berührung im Rachen und der Druck auf die Rachenschleimhaut. Wenn ich ein dünneres Gerät nehme wird der Druck größer, weil er sich auf eine kleinere Fläche verteilt. Besser verständlich, wenn man es ins extreme verschiebt: man stelle sich ein minimal dünnes Endoskop vor. So dünn (und damit ziemlich spitz) wie eine Spritzenkanüle. Würde logischerweise mehr wehtun als was Dickes stumpfes, gell? Demzufolge nutzt man die Geräte nur, wenn eine krankhafte Verengung in der Speiseröhre vorliegt, an der man sonst nicht vorbeikommt. Damits angenehmer wird, ist Jacksonmilch (Propofol) ne richtig gute Sache.

pp

Danke euch für eure schnellen Antworten!
Ich kann es mir ja auch nicht vorstellen das diese Methode besser sein soll, den der Schlauch muss ja den Hals hinunter und das ist ja eigentlich das übel an der ganzen Sache, ob durch die Nase oder den Mund.
Ich hatte mir bei der letzten Magenspiegelung vor ca 2 Jahren, auf anraten meines Arztes eine Spritze geben lassen,da würde man wohl angeblich etwas wegdämmern, hatte aber trotzdem das gefühl das ich alles bei vollem Bewusstsein erlebt habe.

LG, Tinchen