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nach 3 Tagen
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Re: Medikamentöse Behandlung bei Epilepsie
Hallo Petra,
man ist in der Neurologie übereingekommen, daß man nach einem einzigen epileptischen Anfall keine medikamentöse Therapie anstrebt.
Man unterscheidet zwischen Krämpfen mit und ohne Fieber. Bei Fieberkrämpfen wird man ab dem 3. Mal richtig aktiv, bei sog. afebrilen Krämpfen (ohne Fieber) beim 2. Mal. Es ist aber nicht unbedingt gesagt, daß daraus eine Dauertherapie resultiert.
Aus meiner kurzen Zeit in der Neuropädiatrie während meines Kinderheilkundepraktikums, wo ich einige Epilepsiekranke gesehen habe, weiß ich noch, daß es zur Beurteilung ziemlich wichtig ist, einen Krampf einmal selbst als Arzt miterlebt zu haben oder, wenn die Eltern richtig fit drauf waren, eine Videoaufnahme zu haben. So kann man ganz gut beurteilen, um welche Art von Krampf es sich handelt.
Die Art der Medikation ist durchaus unterschiedlich. Es gibt Medikamente, bei denen man für verschiedene Anfallsarten die besten Erfahrungen gemacht hat, somit probiert man sie als erste aus. Manchmal ist es aber auch so, daß man mit einem ganz anderen Mittel bessere Erfolge erzielt. Es erfordert eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Patienten (sofern möglich, aber er ist die Hauptperson!), seinen Angehörigen und den behandelnden Ärzten.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung!!
Gruß
Claudia
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