Hallo,
ein Arbeitskollege von mir hat des öfteren Kopfschmerzen. Wenn er dann gelegentlich ein Mittel nimmt (ASS, Ibuprofen…) dauert es, bis die Wirkung einsetzt oft 2 Stunden. Leider reduziert sich die Zeit auch nicht durch Schmerzmittel-Kautabletten. Woran kann es liegen, dass die Wirkung von Schmerzmitteln bei verschieden Menschen so unterschiedlich ist (ich meine nicht die Dosierung)?
Danke.
Joe
Ich nehme an, das hat, genau wie beim Alkohol, auch mit Konstitution zu tun. Bei manchen wirkt schon eine halbe Aspirin, bei anderen schlagen selbst Hämmer nur schwer an.
Zum anderen ist auch die Art des Medikaments und die Häufigkeit ausschlaggebend. Wer oft Schmerzmittel nimmt, muß damit rechnen, daß sie mit der Zeit immer schlechter wirken. Das kann bis zur Abhängigkeit führen, die sich so äußert, daß jemand ohne Schmerzmittel grundsätzlich Schmerzen hat.
Vielleicht ist das bei Deinem Kollegen ein Grund? Denn Ibuprofen ist ein ziemlicher Hammer!
Aber es kann auch an seinen körperlichen Voraussetzungen liegen. Eine Bekannte von mir spricht z. B. weder auf Schmerzmittel noch auf Drogen an. Sie wirken bei ihr einfach nicht. Sie ist deswegen schon von etlichen Ärzten untersucht worde, und einen echten Grund hat keiner finden können. Ziemlich übrel, wenn eine OP oder Ähnliches bevorsteht. Sie ist aber auch ein Extermfall.
Tja, das ist, was mir momentan zum Thema einfällt.
Liebe Grüße, Nike
Hallo Jörg,
es kann mehrere Gründe haben, warum die Wirkung so spät einsetzt.
Eine Möglichkeit wäre z.B., daß die Kopfschmerzen Deines Kollegen gar nicht auf ASS oder Ibuprofen (diese Schmerzmittel heißen übergeordnet „nichtsteroidale Antirheumatika“, kurz NSAR) reagiert und der Schmerz so nach 2 Stunden von selbst nachläßt. Das wäre typisch für einige Migränearten. Ein Besuch beim Neurologen kann dahingehend gut Klarheit verschaffen, denn NSAR sind eben nicht für alles gut, leider…
Die andere Möglichkeit (die halte ich allerdings angesichts des Zeitraums von 2 Stunden unwahrscheinlich, aber da fehlt mir möglicherweise die Erfahrung) ist, daß es viele z.T. genetisch begründete Unterschiede der Arzneimittelwirkung an sich gibt. Unter den genetischen Gründen findet man u.a. Patienten, die Medikamente sehr schnell wieder abbauen, bevor diese erst in einer wirksamen Konzentration am Ort des Geschehens sind.
Nicht genetisch bedingt wäre auch die Art der Aufnahme, z.B. daß durch gleichzeitig oder vorher eingenommenes Essen oder Getränk das Arzneimittel nur zu einem geringen Teil oder gar nicht aufgenommen wird. Ferner kann es auch sein, daß es sich mit anderen eingenommenen Medikamenten (auch bei Natur- oder homöopathischen Mitteln möglich!!!) sozusagen „bekriegt“ und nicht zum Wirken kommt.
Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Immer wiederkehrende Kopfschmerzen sollten jedoch abgeklärt werden. Das kann ein Neurologe gut machen. Kopfschmerzen sind ein Symptom, das auf durchaus unterschiedliche Krankheitsbilder hinweisen kann, so daß bei immer wiederkehrender Symptomatik meiner Meinung nach „nur“ eine ASS nicht gerechtfertigt ist…
noch eine schöne Seite zum Schluß: http://www.kopfschmerzen.de/
Alles Gute,
Claudia
außerdem…
(tststs… solltest Du nich grade lernenpopernen?? ;o=} )
Außerdem hat das auch was mit Psyche und Schmwezwahrnehmung zu tun. Vielleicht hilft aber auch ein Glas (homogenisierte) Milch (zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Tierarzt) zum runterspülen.
Chris
und ONLINE ISSE AUCH NOCH!!!
Na!
(tststs… solltest Du nich grade lernenpopernen?? ;o=} )
Ooooooooohhhhhhhhhhhhhh nnnnnnnneeeeeeeeeeeeee:
Schmerziperzi aus der Psyche heraus, am besten man schafft sie ( die Psyche) ab, dann bleibt wenigstens nur noch der Schmerz, den man wegspritzen kann
Tschüßßi
