Zystenbildung.

Von: , Frage gestellt am Mo, 26. Mär 2001

Hallo an alle!

Eine Zyste, die mir schon lange Kummer bereitet hat, wurde operativ entfernt.

Keine drei Monate später, hat sich an derselben Stelle (an einem Eierstock) erneut eine gebildet.

Der Frauenarzt vertröstet einen mit Medikamenten und sagt, sie bildet sich von ganz allein wieder zurück.
Das liegt nun aber mittlerweile auch schon wieder ein halbes Jahr zurück.

Da die Zyste Schmerzen verursacht, interessiert es mich ob
es Möglichkeiten zur Vermeidung von Neubildung oder gar irgendeine Möglichkeit gibt um diese Zyste auf natürlichem Wege zu entfernen?
Vielen Dank im voraus.

Gruß ..Melanie..

1 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
    Re: Zystenbildung.

    Hello,
    besser kann ich es auch nicht ausdrücken!!!

    Eierstockzysten:
    Eine Zyste ist eine sackartige Geschwulst infolge einer Abflussbehinderung in einem flüssigkeitserzeugendem Hohlraum. Dank der Ultraschallltechnik werden zystische Eierstocktumore immer häufiger entdeckt. Ovarialzysten findet man bei durchschnittlich 6.6 Prozent aller Frauen zwischen 25 und 40, und 4 von 5 Zysten verschwinden innerhalb von drei Monaten wieder von selbst. Hinter einem solchen Tumor, der bleibt, kann sich nun eine harmlose funktionelle Zyste, aber auch ein echter Tumor (=Blastom) verbergen, der in jedem dritten Fall krebsartig ist und deshalb unbedingt operativ entfernt werden muss.
    Viele operativ tätige GynäkologInnen wenden dabei ein einfaches Schema an:
    1) Nach der Menopause wird grundsätzlich immer operiert.
    2) Vor der Menopause und ohne akute Beschwerden wird bei
    A) einkammeriger, glattwandiger Zyste und einer Zystengrösse von weniger als 6 cm. Und einem Alter unter 35jährig nicht operiert.
    B) Alle Zysten über 6 cm. und die nicht einkammerig und glattwandig sind, werden nach 4-6 Wochen mittels Ultraschall nachkontrolliert und - falls ohne Rückbildungs- tendenz - operiert.
    3) Vor der Menopause mit akuten Beschwerden (sgn. Akuter Bauch durch Platzen und Blutung) wird operiert.
    Fragen Sie also ihre Frauenärztin wie gross die Zyste im Ultraschall ist und wie sie aussieht (einkammerig, glattwandig?).

    Copyright© by Dr.med.Thomas Walser, CH-8004 Zürich

    siehe auch http://www.dr-walser.ch [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

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