HGH-Releaser- Meine Anmerkungen im Text!
Hi Oli,
nachfolgend Anmerkungen im Text:
Hallo Luchs,
Hallo Oliver!
wie Du selbst sagst, sind die Mengen an Aminosäuren, die man
einnehmen müßte, eher gering. Jetzt finden sich besagte
Aminosäuren aber als Eiweißbaustein in der ganz normalen
Nahrung. Warum ist dann überhaupt eine Zusatzufuhr nötig?
Na ja- GERING ist relativ! Aminisäuren im GRammbereich kann man wohl nicht mehr als GERING bezeichnen. Die Eiweisbausteine die uns die Nahrung liefert sind vergleichsweise zu einer Substitution- wie beschreiben- tatsächlich gering und haben - insbesondere auf eine "alternde" Hypopyse/Hypothalamus sicherlich nicht mehr die Afgabe diese zu stimulieren sondern mehr die, die nötigen Zellbausteine zu liefern.Ganz grob gesprochen, versteht sich! In jungen Jahren- und ohne defitiär in HGH zu sein, ist eine Substitution oder ein "anstossen" der Hypophyse sicherlich falsch und vollkommen unnötig. Wenn die alternde Hypophyse jedoch nach und nach ihre Funktionsfähigkeit verliert, dann kann man sich mit den Folgen entweder einfach abfinden und sagen, das ist nun mal so wenn man altert ODER man betrachtet die Alterung eher als eine Erkrankung durch Ausfall der Funktion und versucht durch "Eingriffe" (z.B. secretagoga oder Substitution) den Status Quo wider herzustellen. Dann allerdings ist eine Substitution von Aminosäuren die bessere Alternative zu einer Hormonsubstitution.
Das menschliche Hormongleichgewicht ist derart komplex, daß
wir es wahrscheinich nie vollständig verstehen werden. Das
gute daran ist: Es funktioniert meistens von ganz alleine.
MEISTENS aber nicht immer und vor allem im Alter nachgewiesenermassen bei der Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr korrekt (wenn man einen 20-25jährigen Menschen als Maßstab nimmt). Z.B. Menopause der Frau, Klimakterium des Mannes (mit defitiären Hormonspiegeln und den damit verbundenen Beschwerden- Ausnahmen bestätigen nicht die Regel!!!)
Daran herumspielen sollte man nur dann, wenn eine definierte
Defizienz eines ebenso definierten Hormons vorliegt.
RICHTIG!!
Dies auch
nur dann, wenn *klinische* Studien bewiesen haben, daß die
Substitutionstherapie Erfolge bringt.
Da stimme ich Dir zu. Klinische Studien liegen in ausreichender Anzahl vor (beginnend in den 70iger/80iger Jahren)
Wie gesagt, theoretisch
überliegen kann man sich viel, aber der komplexe
Gesamtzusammenhang ist und bleibt unverstanden, man weiß nie,
was man so anrichtet.
Nun- wenn man die Methode bereits seit ca. 20 Jahren erforscht und anwendet und dabei keine unerwünschten Nebenwirkungen bemerkt, dann kann natürlich irgendwann immer noch etwas passieren (Langzeitwirkung!) jedoch ist man bereits zu einem sehr hohen Prozentsatz auf der sicheren Seite.
Als "Unwissender" habe ich mich gerade extra in den
einschlägigen Literaturdatenbanken belesen.
Bitte gib mir die AAdressen an. Kenne ich nicht und möchte selbst mal reinsehen!
Nicht mal für
STH-defiziente Patienten konnte vernünftig belegt werden, daß
Substitutionstherapie Erfolge bringt.
Da habe ich aber ganz anderes gehört. Die Liste der positiven Begleiterscheinungen dieser Methode ist lang! Bitte nenn mir die Untersuchung auf die Du Dich beziehst und wo ich sie einlesen kann!Danke!
Ganz zu schweigen vom
Altern - zu diesem Thema kein einziges Paper.
Wundert mich aber, heißt aber nicht das sie nicht existieren. Versuch es mal beim Verein Androx (www.androx.de) oder HOMMAGE (www.hommage.de).
Bedenke, die STH-Ausschüttung ist nur einer von zehntausenden
physiologischen Parametern, die sich im Laufe des Lebens
ändern. Die meisten Änderungen sind wohl im Sinne einer ganz
normalen Anpassugsreaktion an neue Lebensumstände zu
verstehen.
WElche NEUEN Lebensumstände. Meinst Du die körperlichen Verschleißerscheinungen durch den Alterungsprozeß. Das sich die Hormone dem anpassen erscheint mir logisch, ob das jedoch als hinzunehmender normaler Prozess anzusehen ist, ist Ansichtssache. Ausserdem ist natürlich auch hier die Frage: Was ist Folge und was ist Wirkung. Altern wir weil die Hormone nicht mehr so sprudeln oder sprudeln die Hormone nicht mehr weil wir altern. Die Anpassungserscheinungen in der menopause der Frau mögen ja auch eine Anpassungserscheinung an geänderte Lebensumstände sein, jedoch teilweise mit für die Frau erheblichen gesundheitlichen Konsequenzen. Soll die Frau dies nun einfach so als NATÜRLICH hinnehmen oder soll sie sich sagen:Hier stimmt was nicht mit meinen Hormonen? Letzteres tut sie inzwischen und substituiert Östrogen und Progesteron mit dem Erfolg, das sie sich wieder gesund und normal fühlt (hat sie vorher nicht getan!)Auch hier bestätigen Ausnahmen nicht die regel!!
Was hätte denn eine osteoporotische 90jährige
davon, wenn sie sich dauernd beim Sporteln alle Knochen
brechen würde, nur weil sie aufgrund irgendwelcher
pharmakologischen Manipulationen einen Bewegungsdrang wie eine
20jährige hat?
Gut gesagt! Aber genau das ist es ja! HGH verleiht nicht nur neuen "Bewegungsdrang" sondern sorgt auch für Reparaturen im Koerper. Z.B. Höhere Knochendichte damit sich die 90jährige nicht die Knöchelchen beim sateboardfahren bricht, eine Verbesserung des Cardiopulmonalen Leistungssystems damit sie beim Geschlechtsverkehr und beim Steilwandklettern nicht die Puste verliert oder gar einen Infarkt bekommt usw.
Bücher schreiben kann jeder. Und man kann darin behaupten, was
man will. Wenn man noch auf das Cover schreibt, man habe ein
Mittel gegen das Altern entdeckt, so verdient man sogar Geld
damit. Gegenseitige unabhängige Kontrollen wie im
wissenschaftlichen Publikationsbereich sind schlicht nicht
existent.
Hierbei stimme ich Dir ohne Vorbehalte zu! Bevor ich jemandem etwas glaube, überprüfe ich es erst über verschiedene Quellen. Das hier natürlich viel Geld mit der Angst der Leute verdient werden kann und verdient wird ist unbestritten.
Natürlich finden solche Bücher dennoch schnell Anhängerschaft
- vor allem unter Labormedizinern und Pharmakonzernen, welche
ganze Produktpaletten darauf bauen können.
Da hast Du recht! Bestimmt wird hier auch viel Mist verkauft und Schindluder getrieben.
Bisher kenne ich diese Machenschaften nur aus meiner Zeit in
den USA. Sie sind der Grund, warum ich dort nicht als Arzt
arbeiten möchte. Aber Deinen Posting zufolge macht man ja nun
auch in Deutschland so einen Unsinn.
Na ja- als UNSINN würde ich die Anti-Aging Medizin nicht bezeichnen. Les Dich mal weiter ein wenn es Dich interessiert und Du wirst so auf einiges bewiesene und erfolgreich erprobte stossen.
Laß Dich nicht für dumm verkaufen!
Nein- werd ich nicht. Aber ich freue mich mit Dir darüber diskutieren zu können. Bitte denk daran mir Deine Quellen zu benennen (Datenbanken, Studien die das "gegenteil" beweisen usw.).
Best regards, Luchs
Oliver