Hallo Ihr,
nachdem ich untenstehenden Artikel ins Forum Phsychologie stellte, wurde mir geraten, mit dem Hinweis auf eventuelle Mangelerscheinungen als Ursacheden Artikel ins Medizinforum zu bringen.
ich weiß n icht ob ich mit diesem Thema nicht an der falschen Stelle bin, aber langsam macht es mir Sorgen. Seit einiger Zeit bin ich absolut unmotiviert, mir fehlt irgendwie
zu allem die Lust. Ich wüsste genug Dinge die ich tun könnte bzw. müsste, aber ich kann einfach nichts anfangen bzw. lange dabeibleiben wenn ich es doch wage. Wenn
jemand einen Tipp hätte wie ich dieses ändern könnte wäre ich wirklich dankbar.
lass dir doch von deinem Hausarzt eine gründliche Blutuntersuchung machen, natürlich zusammen mit Schilddrüsenuntersuchung, dann noch einen Hormonspiegel beim Frauenarzt…
Man kann in der Tat z.B. bei Eisenmangel, oder auch bei Schilddrüsenfehlfunktion oder verschiedenen anderen Hormonstörungen ziemlich antriebslos werden…
Außerdem musstest du dich fragen ob das was du tust auch das ist was du möchtest. Wenn das nicht der Fall ist, kann sich daraus so was wie *Geistesstarre* entwickeln, die dich dann auch in praktischen handeln behindert…vielleicht…?
wie jetzt?
motivation morgens weg oder abends bzw. wann am schlimmsten? selbstmordgedanken? schlafstörungen? aufmerksamkeitsstörungen? infekte? wie is der blutdruck? fieber? nachtschweiß? stuhlgang, wasserlassen ok? herzklopfen ab & zu? in letzter zeit irgendwelche schlechten nachrichten bekommen? stehen prüfungen an?
Nein, körperlich eigentlich keine Probleme, alles bestens…beim Arzt war ich auch vor einiger Zeit ( nicht deswegen) war alles in Ordnung. Prüfungen sind vorbei, Ende September noch eine, aber das wird nicht der Grund sein. Bin vor 3 Monaten zum Partner gezogen und jetzt in den Semesterferien bleibt mir hier auf dem Dorf nur der Haushalt und das Warten auf Ihn…irgendwie kann ich mich nicht mir mir selbst beschäftigen, was ich auch anfangen, nach einigen Minuten verliere ich die Lust. Ich kann einfach da sitzen warten das die Zeit vergeht…manchmal echt schlimm. Und keine Besserung in Sicht
…vielleicht zuwenig stress?
es gab zeiten, zB kurz nachdem ich mein physikum geschrieben hab oder wenn ich längere zeit rettungsdienst gefahren bin und dann erstmal nix zu tun hatte, daß ich mich wegen jedem scheiß aufgeregt habe und zu nix lust hatte…
vielleicht sinds aber auch (endogene?) depressionen (keine angst, keine klapsen-gefahr!), schließlich sind (weissnichgenauwievielaberknappsiebzigprozentwerdensschonsein) ganz viele leute latent depressiv. wenn dann noch ein tröpfelchen dazukommt, schwappt die brühe einfach über?!
Hi!
Hört sich ja fast wie eine Depression an! ZUfrieden mit dem Leben? (Allein auf dem Dorf…, …warten auf den Freund…). Wenn Du Dich irdendwie dazu aufraffen kannst, dann versuch es mal mit lockerem joggen an der frischen Luft (eine halbe Stunde bei Puls bis max. 130 sollten es schon sein). Derartige Aktivität hat Einfluss auf den Hormonhaushalt, der u.U. für Deinen Zustand verantwortlich ist.
also, für mich klingt das nicht nach was krankhaften sondern nach was unzufriedenem.
denke das du dich in deiner vorstellung nicht da auf dem dorf mit nix als haushalt und warten auf dem partner nicht gesehen hast.
noch keine freunde da mit denen mal plauschen kann, dann kriecht die einsamkeit in einem hoch und lähmt die aktivitäten.
dazu kommt wohl noch die nicht „eigene“ wohnumgebung nach dieser erst so kurzen zeit und die ganzen veränderungen im lebensablauf.
ich würde mich an deiner stelle mal eher hinsetzen und ganz ehrlich für mich selber aufschreiben wie ich das neue umfeld mit allem drum und dran finde.
vielleicht liegt dir einfach die umgebung nicht oder aber du hast (ich will dir nix einreden, ja) dich doch im partner „vergriffen“
gruß
sonja
*diedasauchschonmalhatte*
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