Wieviel der Mensch persönlich aushält, ist in der Tat
individuell verschieden… der eine kriegt schon bei einer
Matheklausur zuviel der andere sucht sich noch extra einen
Job, in dem er viel Streß hat (z.B. Funkdisponent auf einer
großen Rettungsleitstelle fällt mir da spontan ein).
Abe4r ich denke, daß das auch von äußeren Umständen abhängt.
Wie haben zB die Menschen die Bombennächter in London,
Nürnberg, Dresden weggesteckt, ohne dabei den Superknacks
einzustecken?
Ohne gefuehlskalt wirken zu moechten - ist mir ehrlich gesagt im Moment ziemlich egal.
Ich hatte eigentlich noch nie Stressprobleme, wenn andere Leut
schon im Kreis rotiert sind vor ner Pruefung, war ich da immer recht gelassen, weil mir das nie so wichtig war, dass es mich irgendwie aus der Fassung bringen konnte. Eine schlechte Note hat mir nie zu schaffen gemacht - mit dem Ergebnis, dass ich jetzt durch die letzte Klasse durchgefallen bin und im Herbst eine Nachpruefung hab, bevor ich zur Nachmatura antreten darf :-/. Zugegeben, darueber mach ich mir jetzt schon ein paar Gedanken. Die sind aber nicht Kern des Problemes.
Ich denke, MARC hat geschrieben, dass man versuchen sollte so schnell wie moeglich aus der Situation, die am meisten stresst auszusteigen. Geht halt nicht so einfach. Ich hab grad einen Ferialjob in Slowenien und wohne unter der Woche alleine im Hotel. Am Freitag fahre ich wieder nach Hause (ca. 3 Stunden Fahrt) und Montag fruehmorgens wieder nach Laibach. Bin vor einer Stunde wieder angekommen. Zwei Wochen hab ich noch und die Arbeit interessiert mich eigentlich auch ziemlich (ist aber viiiel zu kompliziert fuer mich, bin hoffnungslos ueberfordert!) , aber ohne Kenntnisse der slowenischen Sprache tu ich mir halt noch zusaetzlich sehr schwer, in die div. Gruppen integriert zu werden. Außerdem kenn ich in Laibach halt auch niemanden, was die Sache halt nicht unbedingt kurzweiliger macht. Dann kommen halt noch die kleineren Stressfaktoren wie kein eigener Arbeitsplatz, haeufiges Wechseln des Arbeitsraumes, laaange Meetings, Kommunikationsprobleme und Arbeitsueberlastung dazu.
Und ausserdem bin ich ungluecklich verliebt obendrein. Und jeden Montag, wenn ich wieder aus der Heimat wegfahren muss, fuehl ich mich deshalb, na ja, sagen wir mal, gar nicht gut.
So, ich hoffe, dass man jetzt eine etwa genauere Einschaetzung ueber best. Stressfaktoren machen kann, da ich ja jetzt doch sehr subjektiv alles dargelegt habe. Ich weiß schon, Ferndiagnose ist nicht das Richtige, aber ich moecht nicht gleich zum Arzt rennen, ohne einen wirklich sehr begruendeten Verdacht zu haben, dass es notwendig ist.
Abschliessend noch: Ich habe diesen Test gemacht, der vor einigen Tagen von Chris in einem anderen Beitrag gepostet wurde
und nicht so gut weggekommen ist. Ich hab ihn trotzdem gemacht (keine Angst, ich weiss, ich darf ihn nicht allzu ernst nehmen), mit folgendem Ergebnis:
"You have answered all questions. The following result will give you an indication of how serious your depression is.
Your present condition is stable, you show no signs of depression. With the following training you will maintain your stability.
please continue reading …
–> The Increase of Brain Activity(general increase of energy)
–> Train the Thyroid Glands(to activate the metabolism and against sad, depressive feelings)"
ich waere fuer jede weiteres Statement und Einschaetzung zu meiner Lage weiterhin sehr dankbar,
freundliche Gruesse
Jerry