Krankenkasse sperrt sich gegen stat. kur arthrose

Liebe/-r wer-weiss-was Experte/-in,

stichwort arthrose: meine mutter (62) hat eben zum zweiten mal in folge eine arthrose&neurodermitis reha von der krankenkasse abgelehnt bekommen, ALLE aerzte haben die kur (3 wochen aufenthalt in einer spezialklinik in den neuen bundeslaendern) vehement unterstuetzt, leider hat die kkasse (gek) auch den einspruch auf die erste absage zurueckgewiesen. meine mutter ist am boden zerstoert weil die schmerzen und die alltaeglichen einschraenkunegn massiv sind. einziger hofnungsschimmer: die kkasse sagte in der ablehnung das sog. ambulante badekuren moeglich sind.

wie kann man trotzdem den kompletten stationaeren dreiwoechigen aufenthalt ueber die krankenkasse laufen lassen, der medizinische dienst der gek hat natuerlich im sinne der gek entschieden ;( da medikamente etc nutzlos sind scheint einzig die kur meiner mutter physisch und psychisch zu helfen.

gibt es tips fuer guenstige private kuren? die finanziellen mittel sowohl von mir als auch von meiner mutter sind beschraenkt, und die kompletten kosten einer deutschen kur sind wohl fast nicht privat tragbar … soll man die kasse wechseln, sind andere kassen kulanter bzw folgen den aerztlichen empfehlungen? gibt es ne moeglichkeit diese kur irgendwie durchzusetzen? ich will kein sozialschmarotzer sein aber wenn meine mutter sagt sie weint oft vor schmerzen und keine mittel helfen dann ist das ein SEHR ersntes problem, meine mutter bringt so schnell nix zum weinen und arthrose ist ja leider unheilbar …

wie kann ich ihr helfen, wie kann sie sich selber helfen?

HERZLICHEN DANK im voraus :wink:

gruesse
peter

Hallo,
als Krankenkassenmensch (nicht GEK) muss ich Dir sagen, dass
es keinen Medizinischen Dienst der GEK gibt.
Der Medizinische Dienst (MDK) ist eine neutrale Gutachterstelle,
die für alle Krankenkassen (oder sagen wir mal für fast alle),
die Gutachten erstellt, insofern liegen der Ablehnung also
keine formalen sondern eher medizinische Gründe zu Grunde.
Wenn „alle Ärzte“, wie Du schreibst den Antrag unterstützen,
dann wurde das irgendwie falsch angegangen.
Mein Tipp ist folgende Vorgehensweise.
Den Einspruch Deiner Mutter sollte ein behandelnder
Facharzt begründen - in der Begründung sollte unter anderem
darauf hingewiesen werden, dass alle am Wohnort erforderlichen
Massnahmen und Möglichkeiten ausgeschöpft wurden.
Es sollte auf eine körperliche Begutachtung gedrängt werden
und die Kasse (sprich der MDK) solle eine Alternativbehandlung
aufzeigen.
Wenn das alles „nomal“ abläuft, dann müsste eigentlich die Reha-Maßnmahme durchgehen - garantieren kann ich das allerdings
auch nicht - bei mir würde es jedenfalls so möglich gemacht werden.

Gruss

Günter Czauderna

hI, machs so wie Günter es beschreibt, Beschein. nur vom Facharzt und dann soll doch bitte der MDK Arzt zurückfragen, ist auch wichtig, dann macht der behandelnde Facharzt dort Druck, ansonsten b3ei der Krankenkasse Obergutachten anfertigen lassen, natürlich mit dem dazugehörigen Widerspruch, wenn dies nichts nutzt, Krankekasse am besten BKK, wechseln, dann hast du viel. das Glück, von deren ortsansässigen MDK begutachtet zu werden, das Problem vor nem Wechsel mit denen durchsprechen, und das gen, du wechselst nur, wenn die Kur durchgeht, was meinste, wie das flutscht.
Tschüß

Hallo Aaron,

na ja, ganz so ist das nun auch wieder nicht - ich möchte die
Kasse sehen, die sich einen „kostenträchtigen“ Versicherten
holt - wenn das so wäre, wärest Du doch schon längst
abgewandert, oder nicht ???

Gruss

Günter

Hi, du weißt, doch , kluge Köpfe sind nur bei der DAK und bleiben dort auch, wurde neulich sogar von Euch angeschrieben wegen Akupunktur, haben mir ne Arztliste hergeschickt, und bei drei chron. Arten von Schmerzzuständen werden im Rahmen von Uni Studien sie Kosten o h n e vorherige Antragstellung übernommen, diese Töne sind mir aus Eurer Richtung unbekannt, mag sein n SB will 1. SB werden und sich profilieren( in dem Rahmen noch ohne Profilneurose) Tschüß

Hi, lieber Peter,
bei Arthrose und Neuroderm. wird immer auf die örtlichen Möglichkeiten der Behandlg. verwiesen, nur in schweren Fällen wird auch stationär ne Kur bewilligt. eigentlich wäre für Neurodermitis auf Norderney ne Behandlung drin , oder Borkum, warum wurde denn hier z.B: abgelehnt ?
Ich würde in deinem Fall zum Sozialverband früher Reichsbund, gehen oder zu einem guten Fachanwalt für Sozialversicherung und die örtlichen Gegenbenheiten abtasten und sich dort beraten lassen, beim Sozialverband haben sie auch gute Fachanwälte, wenn deine Mutter dort Mitglied wird, ist auch ratsam, wird auf dieser Schiene alles durchgepaukt bis zur Bewilligung, die setzen ordentlichen Druck dahinter und die haben den richtigen Biß in Richtung Krankenkasse, wenn s sein muß übers Sozialgericht, dort wird dir dann über einige Gutachten und Neben bzw. Obergutachten die Kur bewilligt, glaub mir, aber dafür brauchst du o-.g. Hilfe, allein schaffst du das nicht, weil es in diesen Fällen schwierig, aber nicht unmöglich ist, auch stat. die Kur zu bekommen.
Am besten, deine Mutter hat ne rechtsschutzversichg., dann kannste ja direkt zum Fachanwalt, wäre ideal, sowas hatte ich sschon vor 25 Jahren abgeschlossen und mehrfach einfach benötigt in so ganz bagatellen Fällen wie z.B. bei deiner Mutter.
Telefonisch ist solche Sache schwierig zu erklären, dazu bedarf es echt o.g. Hilfe , was in der heutigen Zeit übrigens agng und gäbe ist.
Solch ein Fachmann wie genannt, kann dann die örtlichen Gegebenheiten bezüglich der Angelegenheit voll in seine Beratung einbeziehen, er wird deiner Mutter dann auch sagen, wie sie sich gegenüber den Ärzten verhalten soll, daß die Kur über die Bühne geht, es ist vieles machbar, wenn man es richtig anfängt, dies geht wirklich nur vor Ort. viel Erfolg und Gesundheit.
Tschüß

Hallo Aaron,

das hört sich gut an, was Du da so rätst, aber glaube mir,
wenn erst einmal die Anwaltschaft oder gar das Sozialgericht bemüht wird, dann ist dem Versicherten in aller Regel nicht
geholfen. Ich habe einige Fälle in der Praxis, die zwar meines
Erachtens zu Recht von den von dir geratenen Mitteln gegriffen
haben, aber in der Regel trotz Fachanwalt und sonstiger Experten
letztendlich verloren haben - in einigen Fälle haben die
Versicherten auch gewonnen, dies aber nach einer Zeit,
(mehrere Monate oder gar Jahre), die den ganzen Aufwand letztendlich nicht lohnten.
Glaube mir, und das meine ich wirklich, wenn Du keinen
vertrauenswürdigen Menschen bei Deiner Kasse kennst, der
Dich wirklich gut berät, der dir Wege aufzeigt, wie du an eine Leistung (zu Recht) kommst und der dir auch sagt, wann es keinen Zweck hat dagegen anzugehen, dann hast Du auf Dauer
gesehen keine Chance in diesem „System“.
Und da kommen wir wieder zu keinem Argument, dass eine gute,
persönliche und faire Beratung vor Ort einen billigeren
Beitragssatz immer noch ausgleicht - Ich gebeb zu das dies
alles nur für die Leute gilt, die ihre Kasse auch wirklich
brauchen,d,h krank sind.
In dem hier geschilderten Falle hilft m.E. nur, wenn sich
der MDK mit dem behandlenden Arzt persönlich unterhalten würde.
Das kann die Kass übrigens managen !

Gruss

Günter

Hi, was du hier anführst, daß der behandelnde Facharzt den MDK von der unbedingten Notwendigkeit überzeugen sollte, ist klar. daß ne gute Kasse wie u.a. auch manche DAK Geschäftsstelle das managen kann, zeigt dann auch Euren guten Willen, ist auch O.K. Du weißt aber auch , daß manche MDK Ärzte ganz schöne Querköppe sein können, da nutzt das beste Management nix, es sei denn, du weist es dem richtigen Arzt zu. der sozial entscheidet, in dieser Richtung könnt ihr schon lenken, wenn ihr wollt, du machst es ja auch so, bin ich echt von überzeugt.
Am besten ist, wenn man solchen Antrag, falls er abgelehnt wird, nach ner gewissen Zeit immer wieder vom Arzt ausfüllen läßt und ihr ihn immer wieder dem MDK vorlegt, igendwann geht er durch, aber dafür bräuchte man Leute wie dich.
Tschüßße

Hallo, Peter,
wenn Deine Mum so große Schmerzen hat, sollte Sie keine Kur machen, sondern in eine Schmerzklinik gehen. Diese Klinikaufenthalte zahlen die Kassen im allgemeinen. Erkundige Dich mal, evtl. in der orthopädischen Klinik Lahnhöhe in Lahnstein. Da sollte Sie mit einer Einweisung vom Arzt auch aufgenommen werden und im allgemeinen gibt es bei solchen Kliniken keinen finanziellen Ärger.
Eine andere Möglichkeit wäre eine Schmerzbehandlung durch AKKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel, das ist nicht so furchtbar teuer und Therapeuten gibt es in ganz Deutschland. Du findest eine Therapeuten-Liste unter www.apm-penzel.de
Nenn das ganze nicht Kur! Da sind die Kassen immer etwas unwillig.
Wo sitzt denn die Arthrose?
Vielleicht kann ich noch ein paar Tips geben.
Liebe Grüße, Sabine

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