LASIK - Gegenargumente

Von: , Frage gestellt am Do, 20. Dez 2001

Hi,

ich habe mich für eine LASIK interessiert, weil damit auch Hornhautverkrümmungen behoben werden können und ich seit 3 Jahren von einer ebensolchen geplagt werde, die sich bislang mit keinem Brillenglas beheben ließ. Resultat war nach einer äußerst sorgfältigen Untersuchung (an die drei Stunden):

1. Ich habe keine Hornhautverkrümmung, sondern eine Map-Dot-Fingerprint-Dystrophie (Erklärung führt hier zu weit) - die Diagnose meines gewohnten Augenarztes war falsch.
2. Das linke Auge kann mit einer Glasstärke von -0,75 Dioptrien korrigiert werden - zu wenig für eine LASIK, weil diese Stärke in der Größenordnung der Genauigkeit liegt, die bei der Operation erreicht werden kann.
3. Das rechte Auge braucht zur Korrektur +6,5 Dioptrien - zu viel für eine LASIK, weil dann eine Stufe in der Hornhaut entstehen würde (kleiner Radius der Korrektur sitzt auf großem Radius des Augapfels).
4. Die Dicke meiner Hornhaut hätte ausgereicht, um eine LASIK durchzuführen - das ist nämlich nicht immer so.

Fazit: Bei mir keine LASIK, aber eine erstklassige Untersuchung, die letztlich zur Behebung meines Sehfehlers (Doppelbild) geführt hat. Infos unter http://www.gutsehen.de/ (lieber Mod, dies ist keine Werbung!).

Gruß Ralf

PS: Auch zu bedenken: Krankenkasse zahlt nichts, Behandlung eines Auges kostet ca DM 4000,-.

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