gT bei komplexen Zahlen?

Von: , Frage gestellt am Di, 22. Okt 2002

Hallo!

gibt es einen Algorithmus zur Bestimmung eines (oder noch besser aller) gemeinsamer Teiler zweier komplexer Zahlen
Also z.B ich hab a+bi und c+di
a,b,c,d sind ganze Zahlen
i = SQR(-1)
und hätte gerne alle g+hi (g und h wieder ganzahlig) für die gilt
(a+bi)/(g+hi) und (c+di)/(g+hi)
haben ein ebenfalls "ganzzahliges" Ergebnis

Dilda, irgendwie bin ich mir ziemlich sicher das Du dazu eine Idee hast!

LG
Michael

17 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
    Re: gT bei komplexen Zahlen?

    Hi,

    warum rechnest du nicht mit den ehochx-Funktionen? Macht sich doch einfacher. Für was wirds gebraucht?

    Frank

    • Antwort von nach 8 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: gT bei komplexen Zahlen?

      Hi Frank,
      hab nur grade was über irreduzible Elemente bzw. Klassenzahlen gelesen und wollte selbst ein bisi in der Richtung "spielen".

      ehochx-Funktionen??? - Bitte um Erläuterung

      Michael [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 14 Stunden 0 hilfreich
        ehochx

        Hallo, ehochx-Funktionen??? - Bitte um Erläuterung
        "ehochx" ist hebräisch und bedeutet so viel wie...
        nee Quatsch, hab das auch 2 mal lesen müssen :)
        Gemeint ist, dass man jede komplexe Zahl z darstellen kann als
        z=re^ix

        r:Betrag
        e:eulerische Zahl
        x:Phasenwinkel

        Gruß
        Oliver

      • Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
        intermediate: first progress

        Hallo, Michael!

        Nimm die beiden KZ 1 + 18i und 2 + 11i
        (hab ich natürlich vorher "zu"gerechntet)
        2*(1+18i) - (2+11i) = 25i und
        11*(1+18i) - 18*(2+11i) = -25

        Sei also s + i*t gemeinsamer Faktor von 1 + 18i und 2 + 11i.
        und die beiden "Restfaktoren" seien r und s;
        Dann gilt also: 2*(s+it)*r - (s+it)*s = -25i und
        11*(s+it)*r - 18*(s+it)*s =(s+it)*(11r - 18s) = 25

        Das Produkt zweier KZ ist aber nur dann rein reell, wenn
        die beiden bis auf einen konstantzen reellen Faktor komplex-konjugiert sind. D.H. das Produkt 25 ist ein "vielfaches" des Betragsquadrates des gesuchten Vektors, also von s^2 + t^2.
        Fragt sich an dieser Stelle nur erstmal, von welchen 2 Quadraten von ganzen Zahlen 25 die Summe ist!
        Naaaa?? (Ätsch, bin schonmal nbeten Olier!)

        Natürlich issnu noch offen, ob der GT 3 + 4i oder 4 + 3i ist.
        Nu suchich weiter, wollt eiuch nur auffen noisten Stand bringen!
        Das ganze hätte natürlich Konsequenzen für die eventuelle Zerlegbarkeit des "ganzen komplexen Zahlenrings" in Primfaktoren!

        • Antwort von nach 20 Stunden 0 hilfreich
          ABChnungen

          Oder auch "Ring in Noethen"

          Hallo, liebe Mitfreaks!
          Ich schrieb: "Das Produkt zweier KZ ist aber nur dann rein reell, wenn
          die beiden bis auf einen konstanten reellen Faktor
          komplex-konjugiert sind. D.H. das Produkt 25 ist ein
          "vielfaches" des Betragsquadrates des gesuchten Vektors, also von s^2 + t^2."

          Da wir ja nur einen beliebigen "ganzen" Teiler suchen, wählen wir einen quadratischen, also 25 selbst. (denn die 1 wäre ja der triviale Fall).
          Es ist aus denselben Gründen auch hilfreich, daß, wenn wir die omponenten "falsch herum" wählen, sich dann der "richtige" Teiler aus dem ja nur k-k 2ten Faktor ergibt.
          Aber nu machi für hoide ersma Pause. Haare dampfen schon, und da tapert ja auch noch mein "Literatur-posting" inner weltgeschichte rum!
          ciao, czesc, moin, manni.

          Wißt ihr, was ein "ZPE-Ring" ist? (Zerlegung-in-Primelemente-Ring) Wired auch (wennimi recht erinnere) "Noetherscher Ring" genannt, nacher Mathemännin Fr. Noether, hamburg.
          Simmer da liveteichl nem Ring in Noeten auffer Spur?
          Übnrigens, in meinem Inkurs zue Natur vonne KK, und der Oilerschen Formel, wolltick eingli schreiben "Wegwendung ohne Abwendung zu sein, also schnöde zur Seite wech). Denn deren Doppeltausführung isscha genau die Abbwendung (also mittem face zur annern Seite, zu "minus".
          Zur Herleitung auf meine weise muß man
          Zn = (cos[x/n] + i*sin[x/n])^n erweitern zu
          (cos[x/n]*(1 + tan[x/n]))^n, unnnnddd, pust.....auuuusssss
          Bei Fragen bitte fragen

          • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
            Gegenbeispiel

            Hallo Ich schrieb: "Das Produkt zweier KZ ist aber nur dann rein
            reell, wenn
            die beiden bis auf einen konstanten reellen Faktor
            komplex-konjugiert sind.
            z1=exp(i*pi/3)
            z2=exp(i*2/3*pi)

            z1,z2 nicht komplex konjugiert

            z1*z2=exp(i*pi*(1/3+2/3))=exp(i*pi)=-1

            z1*z2 rein reell.

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Im Geigentel!!!

              Querrier Oilver!

              z1=exp(i*pi/3)=cos[pi/3]+i*sin[pi/3] = 1/2+i/2*Wrz[3]

              z2=exp(i*2/3*pi)
              =cos[2*pi/3]+i*sin[2*pi/3] = -1/2+i/2*Wrz[3]

              also gilt:

              z1 = 1/2 + i/2*Wrz[3]

              und

              z2 = -1/2+i/2*Wrz[3] = -(1/2 - i/2 *Wrz[3]) = -z1,k.k.

              du zitierstest mich doch oben richtig mit:
              "wenn die beiden bis auf einen konstanten reellen Faktor komplex-konjugiert sind".

              Und der konstante reelle Faktor ist eben -1 !!!

              Was miß)verstehst du denn eigentlich als "konjugiert-komplex"???

              Außerdem gilt ja auch mit deiner "Diktion"

              z1=exp(i*pi/3) = e^[1/3 * i*pi]
              z2=exp(i*2/3*pi) = 1*e^[2/3 * i*pi] = e^[-2*i*pi]*e^[2/3 * i*pi]
              = e^[-4/3 *i*pi] = e^[-i*pi] *e^[-1/3 *i*pi] =
              = (1/-1)* -1*e^[-1/3 *i*pi] = -exp(-i*pi/3] !!!

              ODER WAS????? Mussich doch auf meine alten Tage doch noch kacken!
              Mods: Korinthen, meini!

              Bei diese Geilen Egenheit aber erinnere ich mich meines postings vor ca 3Monaten, das ich nun durch die von Michael initiierte Frage nach der eindeutigen Primfaktorzerlegbarkeit des "Ringes der `ganzen´ komplexen zahlen" ergänzen und anreichern möchte:

              Artikelbaum aus dem Brett 'Mathematik und Physik':

              Ringe ohne eindeutige Primfaktorzerlegung (Manfred Jungjohann, 21.7.2002 19:49)
              Ringerweiterungen (Gerald Schneider, 24.7.2002 21:45)
              Re: Ringerweiterungen (Manfred Jungjohann, 25.7.2002 10:12)
              ********************************************************
              Titel: Ringe ohne eindeutige Primfaktorzerlegung
              Brett: Mathematik und Physik
              Autor/-in: Manfred Jungjohann ([E-Mail-Adresse entfernt]
              Datum: 21.7.2002 19:49 Uhr

              Wäre schön, wenn da einer mehr Ahnung hätte als ich; es geht mir dabei va um den sog. "Fundamenmtalsatz der Algebra", bzw um Erkenntnisse über die Natur der sog. "komplexen Zahlen".
              Meine Vorstellung von einem "noien Fundamentalsatz" lautete etwa: "Jedes gradgradige polynom läßt sich in lauter quadratische (Prim)Polynome zerlegen." Wenn nun allerdings schon ein sog. "lieares Polynom" auftrit, dann auch gleich zwei (gradgradig), und die sämtlich vorhandenen linearen Polynome lassen sich ja verschieden zu quadratischen (n!) kombinieren.
              Simples Beispiel für nen Ring ohne eindeutige
              Primfaktorzerlegung ist der der geraden Zahlen, bzw. alle Ideale in |N. 60 = 6*10 und = 2*30, und beide Lösg nicht weiter gradzahlig zerlegbar.
              ********************************************************
              Titel: Ringerweiterungen
              Brett: Mathematik und Physik
              Autor/-in: Gerald Schneider ([E-Mail-Adresse entfernt]
              Datum: 24.7.2002 21:45 Uhr

              Die Eindeutigkeit der Zerlegbarkeit wird oft durch Erweiterungen von Ringen aufgehoben, so etwa dieses der ganzen Zahlen um einzelne Wurzeln wie sqrt(3) mit dann
              (sqrt(3)+1)*(sqrt(3)-1) = 8 = 2^3

              Gruß
              Gerald
              ********************************************************
              Titel: Re: Ringerweiterungen
              Brett: Mathematik und Physik
              Autor/-in: Manfred Jungjohann ([E-Mail-Adresse entfernt]
              Datum: 25.7.2002 10:12 Uhr

              Hallo Gerald!
              Danke für deinen Hinweis. War mit tatsächlich noch nicht so geläufig. Da gibt die Adjunktion von i*SqRt[2] zb ja auch etwas mehr Licht auf die Natur von |C, was?
              Meine Frage ist aber weniger die Konstruierbarkeit von Ringen ohne ZPE noch die Natur der komplexen "Zahlen", sondern mehr die "Egalisierung" der Ringe ohne ZPE als "Defekt".
              Auf Anfrage bei Prof. Zagier (Uni Bonn, Autor von
              "Zetafunktionen und quadratische Körper") wegen meines
              Bestrebens der Umformulierung des Fundamentalsatzes der Algebra (mit dem Ziel der Noibewertung der komplexen "Zahlen") in: "alle gradgradigen Polynome (über |R) lassen sich in rein quadratische Polynome zerlegen" wandte er (zu recht) ein: "Aber dann ist ja die Zerlegung nicht mehr eindeutig" (nämlich bei Vorhandensein von linearen Primfaktoren, also nicht nur in über |R irreduziblen quadratischen wie zb x^2+2x+5.
              Klar läßt sich eine eindeutige ZPE nicht wiederherstellen, es geht mir darum, Erfahrungen im Umgang damit zu sammeln, um eventuelle noie Instrumente zu entwickeln.
              Beipiel für die Komplexität des Problems ist die eindeutige Zerlegung von x^4 + 1 in
              (x^2 - x*SqRt[2] + 1)*(x^2 + x*SqRt[2] + 1) und die Zerlegung von X^4 - 2x^2 + 1 in sowohl (x^2 - 1)*(x^2 - 1) = {(x+1)*(x-1)}^2 als auch in
              (x^2 + 2x + 1)*(x^2 - 2x + 1) = (x+1)^2*(x-1)^2.
              Mein Beispiel des Rings der geraden natürlichen Zahlen war auch nur ein Beispiel zur Veranschaulichung des Problems.
              Es geht (mir) letzten Endes va um die Natur der komplexen "Zahlen", an erster Stelle von "i" selbst, dessen Bewertung als "Abwendung" ohne glz "Zuwendung" zu sein (also sone Art "Wechkuken zur Seite", dessen Doppelausführung erst "nach hintan" weist) zb schon die Herleitung der sog "Eulerschen Formel" e^[i*x] = cosx + i*sinx (die üblicherweise durch
              Reihen-Koeffizientenvergleich bewiesen wird) mittels
              infinitesimaler multiplikativer "Abwendung" zu ner Art
              "Oberschüleraufgabe" macht.
              "Zahlen" ist der falsche Begriff für komplexe (genauso aber wie reelle) Ausdrücke, denn sie "zählen" ja nicht, sie messen höchstens, bzw, man mißt mit ihnen. Natürlich ist dennoch der Begriff "Körper" (für |R und |C) mAn korrekt, denn Körper befaßen sich ja nicht ausschließlich mit "Zahlen".
              Und ebenso natürlich sind komplexe Zerlegungen, v.a. wegen ihrer Rolle in der Zahlentheorie und Gammafunktion, notwendige und nützliche Hilfsgrößen.
              Falls du dich ebenfalls mit Primzahlen beschäftichst, was sacht dir die Tatsache, daß das harmonische Mittel aller (natürlichen) Zahlen bis n sich mit wachsendem n der Anzahl der Primzahlen bis n nähert? Denn pi(n) = n/ln(n) = n/Summe(1/m), m von 1 bis n, = harm. Mittel.
              Ich kämpfe allerdings auch mit einem Ruf, "rechthaberischer Korinthenkacker" zu sein.
              (siehe dazu auch meine Beiträge im Forum zur
              "Relativitätstheorie".)
              Viele herzliche Grüße,
              Manni.

              Bisscha aber ein ganz (unfreiwillich) kreaktiver Mensch, Oliver!!!

              Sorry, mußte dies posting grad eben zweimal korrigiert nachposten. Um diese zeit bin ich ja nicht immer überkonzentriert, leider.

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              mein Widerruf

              z1=exp(i*pi/3) = e^[1/3 * i*pi]
              z2=exp(i*2/3*pi) = 1*e^[2/3 * i*pi] = e^[-2*i*pi]*e^[2/3 *
              i*pi]
              = e^[-4/3 *i*pi] = e^[-i*pi] *e^[-1/3 *i*pi] =
              = (1/-1)* -1*e^[-1/3 *i*pi] = -exp(-i*pi/3]
              stimmt - da war ich gestern wohl zu voreilig!
              nfu
              Oliver

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              you´re welcome!

              my friend!

              Weißt du eigentlich, daß "im unendlichen Addition und Multiplikation identisch sind"?

              Na, wie man "wissenschaftlich 1 + 2 zusammenzählt:

              als Limes, nämlich lim{n*(1 + 1/n)*(1 + 2/n) - n}, für n gegunendlich.
              Wird aber erst spannend, wenn man die Gammafunktion kennt und sie auf die Riemann´sche Zetafuntion anwendet.

              Grüezi, moin, manni



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