Re: Grübel, grübel, grübel...
Hallo Reinhard.
Ich frage mich, wie ist eigentlich die Literartur in der
ersten Hälfte des 20. Jh. entstanden die diese Probleme
behandelt? Und jetzt stellt sich auch noch heraus, dass Leute
wie Hertz, Maxwell und viele andere eigentlich gar nicht
arbeiten konnten, weil sie keinen Computer, geschweige denn
einen 'Field-Solver' hatten. Die Frage lautete doch: Ob, und
wie man solche Berechnungen anstellen kann. Und darüber gibt
die einschlägige Literatur Auskunft. Ob man es dann 'zu Fuß'
oder mit dem Computer berechnet ist ein nachrangiges Problem.
Nix für ungut,
mit freundlichen Grüßen
Alexander berresheim
Hallo Alexander,
das ist genau der Unterschied zwischen Mathe und Physik: der Mathematiker beweist, dass es eine Lösung gibt, und ist damit hochzufrieden. Der Physiker braucht aber die Lösung als Zahlenwert, und dann ist es alles andere als nachrangig, wie man dazu kommt.
Es mag ja sein, dass Mathematiker so etwas als unwürdige Drecksarbeit betrachten, aber das ist mir herzlich egal, wenn mein Computer etwas 1000 mal schneller rechnet als Leibniz, Gauss und Maxwell zusammen - trotz meines Mathe-Studiums. Ich lebe nämlich von Ergebnissen, und der Aufwand dafür sind meine Unkosten.
Gruss Reinhard