Antwort von
nach 4 Tagen
hilfreich
Re: Das hatte ich gesucht!!
Hi Wolfgang ;-)))
vielen Dank für die Antwort! Die CIE-Werte der Spektralfarben
sind ja zu bekommen.
Ja, es gibt nur eine Sache, die ich noch vergessen hatte. Die Umrechnungsmatrix für CIE->RGB kann evtl. andere Koeffizienten haben. Diejenige aus meinem vorigen Posting ist ein gutes Mittelding für moderne CRT-Monitore. Wenn du im Internet suchst, wirst du vermutlich noch andere Transformationsmatrizen finden. Ich habe früher mal 4 von ihnen implementiert und mit bloßem Auge keinen Unterschied im generierten Farbbild gesehen. Die Bestimmung einer solchen Matrix hängt nämlich von vielen Parametern ab: Bildröhrentyp, Leuchtkraft des Monitors, Grafikkarte, ... Im Kern geht es darum, die CIE-Koeffizienten für das maximale RGB-Rot (255,0,0), für das maximale RGB-Grün (0,255,0) und für maximale RGB-Blau (0,0,255) eines Monitors zu bestimmen. Mit diesen Werten kann dann die Transformationsmatrix berechnet werden (Das RGB-System beschreibt ein Dreieck innerhalb des CIE-Hufeisens). Und diese können z.T. erheblich variieren!
Ich möchte eine Frequenztabelle der Sichtbaren Oktave von
Licht mit den zugehörigen Regenbogenfarben (als
Bildschirmdarstellung) bei 100% Farbsättigung illustrieren.
Die nicht in RGB darstellbaren Farben des Regenbogens werde
ich dann also kennzeichnen und durch subjektiv ähnliche Farben
ersetzen.
Ja, ich würde negativen RGB-Koeffizienten den Wert 0 zuordnen und oben (nach dem Skalieren) bei 255 abschneiden!
Interessant, dass wir ziemlich genau eine Oktave
(Frequenzverdopplung) an Lichtfrequenzen sehen können. D. h.,
wir haben zu jedem musikalischen Ton ein Farbpendant. Ob es da
wohl im Gehirn in der Wahrnehmung dieser unterschiedlichen
physikalischen Schwingungsformen eine gemeinsame
Interpretations(Empfindungs-)ebene gibt?
Die verschiedenen Areale unseres Gehirn arbeiten nicht unabhängig voneinander, sondern werden irgendwie getaktet. Die Taktfrequenz liegt vermutlich bei 20 bis 80 Hertz, das ist noch nicht genau raus. Das heißt, die Informationen in unserem Gehirn werden in bestimmten Regionen verarbeitet, und 20- bis 80-mal pro Sekunde tauschen die Gehirnregionen Informationen untereinander aus! Wir wissen heute, dass uns diese Taktung empfänglich macht für Musik. Wenn Probanden im Kernspin-Tomographen Musik hören, beobachtet man eine Änderung in der Art, wie die Gehirnregionen miteinander komunizieren. Warum wir aber gerade Wellenlängen von 380nm bis 780nm sehen können? Ich weiss es nicht. Vielleicht hängt das wirklich auch mit dem internen Takt in unserem Gehirn zusammen (den man bei Tieren übrigens auch gefunden hat), vielleicht ist es aber auch einfach nur Zufall.
cu Stefan.