Re^3: Reflexion und Drall
Ich denke auch, dass Fall c unrealistisch ist, weil eine Billardkugel ja kein Flummi ist, die Bande aus Filz ist und somit keine Haftreibung auftritt, nur Gleitreibung. Den Gleitreibungskoeffizienten muss man wissen. Da überhaupt Reibung auftritt, bietet es sich an, mit den Impulsvektoren zu rechnen, und nicht mit der Energie, weil, auch wenn Bewegungsenergie verloren geht (durch Reibung), der Impuls ja erhalten bleibt. Der Impuls und die Geschwindigkeit senkrecht zur Bande drehen sich gleichgross um, da der Aufprall ja wohl als elastisch angenomen wird. Der Kraftstoss F*t ist gleich der doppelte Impuls, also 2*m*v, senkrecht auf die Bande (doppelt, weil der Ball ja nicht anhält, sondern zurückspringt). Der tangentiale Impuls auf den Ball ist dieser Kraftstoss mal Mü (der Gleitreibungszahl). Aber Vorsicht: Das gilt nur, wenn die Relativgeschwindigkeiten von Bande und Ball nach dem Stoss noch in die (gleichen oder entgegengesetzten) Richtungen gehen, wie vorher, also, wenn die ganze Zeit während des Stosses Gleitreibung war. Wenn bei der Rechnung rauskommt, dass das nicht so ist, Rechnung abbrechen, und nach Fall b rechnen. Entschuldigung, dass ich jetzt kein komplettes Flussdiagramm dazu liefere, hab keine Zeit. Hoffe, meine Hinweise sind korrekt. Viel Erfolg, viele Grüsse!