Stromerzeugung beim Auto

Von: , Frage gestellt am Mi, 1. Nov 2000

Hi

Ich hatte mal eine Idee, wie man vielleicht im Auto teilweise die gute alte Lichtmaschine ersetzen kann. Sagt mir mal, ob das funktionieren kann:

Also, Reibung ist ja nichts anderes als elektromagnetische Wechselwirkung über sich zeitweise bildende Dipole ( Fluktuation ). Daher müßten sich auch nach außen elektromagnetische Felder von sonst neutralen Teilchen ausbreiten. In unserem Fall sind das die Teilchen des Asphaltes. Würde man nun große Flächen von magnetisch leicht reizbarem Material ( z.B. Eisen - Cobalt - Legierungen ) in der Nähe der Autoreifen befestigen, könnten die bei der Reibung sowieso entstehenden Felder hier magnetisch induzieren. Die Frage ist nur: Kommt da viel Energie raus. Also viel wird es nicht sein aber vielleicht genug um ein paar Geräte zu betreiben.

Bei eigenen Experimenten, bei denen ich im Milivolt - Bereich gemessen habe, hatte ich sehr wenig freiliegende metallische Fläche, die noch nicht einmal besonders gut zur Induktion geeignet war. Wenn ich nun auf dem Boden ein wenig Reibung erzeugte, waren die entstehenden Felder in der Lage, einen Vollausschlag auf meiner Anzeige zu erzeugen ( Reichweite der Anzeige 0 - 30mV ). Das Experiment war gar nicht dazu gedacht, eine Induktion über Reibung nachzuweisen, tat es aber. Die Überlegung: "Hätte man große Fläche, viel Reibung und geringen Abstand zur Reibungsquelle" führt zu der Erkenntnis, daß da vielleicht doch einiges Zusammenkommt, zumal wir ja vier Reibungsquellen haben.

Florian

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