Re: optik mit röntgenstrahlung
hallo bartek
Betrachten wir das Phänomen mal von der Wellenlängenseite aus:
Ein Spiegel für Licht (elektromag. Strahlung) muss im Bereich der Wellenlänge eben (blank) sein um zu reflektieren, d. h. die Oberfläche muss innerhalb der Lichtwellenlänge alles an Strahlung zurückwerfen.
Je kurzwelliger die el-mag. Strahlung wird, um so ebener muss die Oberfläche werden. Wenn das bei senkrechter Bestrahlung nicht mehr geht, stellt man den Reflektor nicht mehr senkrecht zur Strahlungsquelle sondern und nimmt damit in Kauf, dass er unter einem definierten Winkel zurückgeworfen wird.
Bei Röntgenstrahlung (für mich als Opa - unterhalb von ca. 180nm) funktioniert das nicht mehr so ohne Weiters, das geht in die Gitterkonstanten von Kristallen, weil die Atomrümpfe in Kristallgittern weiter von einander entfernt sind, als die Wellenmaxima der zu untersuchenden Strahlung (Damit werden Gitterkonstanten in der Kristallographie untersucht etc.) Alle möglichen Methoden will ich nicht anführen, wird langweilig für nicht-Insider -- und für die Insider zu flach!!!
Gurgel mal in Röntgenmethoden, Kristallographie, Bragg, und ähnlichem.
Wenn es Dich denn wirklich interessieren sollte (Röntgenlaser ein Schuss und kaputt) oder Röntgen Mikro- oder Tele- skop
Gruß vom Klugscheisser
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