Ferrofluide und Spulen, nachgefragt die 1.

Von: , Frage gestellt am Fr, 26. Jun 2009

Zu meiner Frage vom 17.6. im Forum und nach lesen unzähliger Artikel zu dem Bereich Ferrofluide und Magnetismus bleiben immer noch folgende Fragen offen:
1. Wenn mann einen "Blockmagneten" an das eine Ende einer mit Ferrofluiden gefüllten nichtmagnetischen Röhre führt, richten sich die Ferrofluide genauso aus wie z.B. die Teilchen in einem massiven Eisenstab?
2. Und wenn nun die magn. Ausrichtung der Ferrofluide im Fluß erreicht wird und diese Ausrichtung jederzeit umgekehrt werden kann, stellt sich mir immer noch die Frage, ob Ferrofluide unter diesen Prämissen beim Durchfliessen von Spulen Strom erzeugen würden?

Bin ganz schön gespannt auf eure Antworten.

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
    Re: Ferrofluide und Spulen, nachgefragt die 1.

    Hall Anja immer noch folgende Fragen offen:
    1. Wenn mann einen "Blockmagneten" an das eine Ende einer mit
    Ferrofluiden gefüllten nichtmagnetischen Röhre führt, richten
    sich die Ferrofluide genauso aus wie z.B. die Teilchen in
    einem massiven Eisenstab?
    Ja, aber instabil, d.h. im Gegensatz zum Eisenstab können sich die Teilchen jederzeit wieder umorientiren, wenn das äußere Feld sich verändert. 2. Und wenn nun die magn. Ausrichtung der Ferrofluide im Fluß
    erreicht wird und diese Ausrichtung jederzeit umgekehrt werden
    kann, stellt sich mir immer noch die Frage, ob Ferrofluide
    unter diesen Prämissen beim Durchfliessen von Spulen Strom
    erzeugen würden?
    Ich behaupte nein, weil die einzelnen Teilchen nicht stabil gelagert sind und damit auch kein "Makro" Feld aufbauen können.
    Die von einem äußeren Feld einfließende Magnetkraft würde wohl einen großen Teil der Energie für die Aus- und Umrichtung der Teilchen verbrauchen, nenneswerter SDtrom würde dann nicht erzeugt.
    Gruß
    Rochus Bin ganz schön gespannt auf eure Antworten.

    • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Ferrofluide und Spulen, nachgefragt die 1.

      Damit bliebe nur das Versuch- und Irrtumprinzip, denn, und so entnehme ich der Literatur, erlangen Ferrofluide unter Einfluß eines Magnetfeldes eine "makroskopische Magnetisierung".
      Somit gilt es nur zu überprüfen, ob sich diese makroskopische Magnetisierung auch auf das im Fluß befindliche Medium überträgt.

      An dieser Stelle schon mal meinen Dank allen, die sich mit meinen Problemen beschäftigt haben und mir weiterhelfen konnten.

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