0 (hoch) 0

Von: , Frage gestellt am Mi, 18. Aug 1999

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11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: 0 (hoch) 0

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    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      Re^2: aber nein

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      • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
        Re^3: aber nein

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        • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
          0=1

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          • Antwort von nach 12 Tagen hilfreich
            das bezieht sich NICHT auf meine Beh.

            definieren kann man viel, aber das hilft
            dir nix, wenn du damit den Rest der
            Mathematik aushebelt !

            WAS wird denn ausgehebelt, wenn 0 hoch 0
            zu eins definiert würde? mir sind die
            komplikationen nicht ganz klar. ganz
            sicher würde aber nicht der ganze rest
            der
            mathematik betroffen sein. (vielleicht
            nur
            ein paar abgespacete bereiche, die
            ebenfalls aus ihr eigenen definitionen
            zustandekommen?)

            Beispiel: Annahme 0 /0 gleich 1

            es gilt 0*0=0=1*0
            nun gibt es zu null laut definition
            (0/0)=1 ein inverses
            element bezueglich der Multiplikation.
            Ich kuerze also nicht null, was ja
            verboten ist, sondern ich MULTIPLIZIERE
            auf beiden seiten mit dem inversen von
            null, also

            0*0 *(0 hoch -1) = 1*0*(0 hoch -1)

            es gilt das assoziativgesetz:

            0* (0/0) = 1* (0/0)

            und laut definition (0/0)=1 gilt

            0*1=1*1

            eins ist ein neutrales Element bezueglich
            der Multiplikation, also kann
            man es weglassen:

            0=1

            Toll gell ?

            Es muss also die Annahme 0/0=1
            falsch gewesen sein.

            Marco
            Hi Marco,
            DAS habe ich ja schon klar gesagt, dass es mit der Definition 0/0:=1 massive Probleme gibt. Ich wollte aber ein Beispiel haben, in dem 0^0:=1 zu einem ernstzunehmenden Problem wird. Da sich hier niemand mehr dazu geäussert hat, muss ich annehmen, dass es (zumindest in der "seichten" Mathematik) wirklich keins gibt.
            W.

            • Antwort von nach 12 Tagen hilfreich
              DOCH (aetsch ;)

              , denn

              Die Exponenten-Definition, die man
              ueblicherweise in Algebrabuechern
              findet ist:

              Def: Sei a ein Element einer multiplikativen
              Gruppe, b eine ganze Zahl, dann ist
              a^b=a*...*a (b-mal die a) fuer positive b,
              invers(a^(-b)), fuer negative b,
              e, das Einselement fuer b=0.

              wenn ich nun schreibe 0^0=1, unter
              Anwendung obiger Definition, dann
              bedeutet das, 0 ist Element einer
              multiplikativen Gruppe, und insbesondere
              besitzt Null ein multiplikatives Inverses.
              (also 0^-1)

              Ich dachte aber dieser Sachverhalt
              waere offensichtlich. Tschulldigung.

              Marco

            • Antwort von nach 12 Tagen hilfreich
              noch nicht ganz

              Def: Sei a ein Element einer
              multiplikativen
              Gruppe, b eine ganze Zahl, dann ist
              a^b
              [...] das Einselement fuer b=0.
              Mag sein... wenn ich nun schreibe 0^0=1, unter
              Anwendung obiger Definition, dann
              bedeutet das, 0 ist Element einer
              multiplikativen Gruppe
              NEIN!
              In der Definition steht ausdrücklich eine Implikation, keine Äquivalenz: "Wenn a Element einer multiplikativen Gruppe, dann gilt..." Umgekehrt nicht.
              Vgl.:
              Wenn es regnet, sind Wolken am Himmel. Also gilt nach Deiner Folgerung: Wenn Wolken am Himmel sind, regnet es.
              Das glaubst Du aber wahrscheinlich selbst nicht, oder? Ich dachte aber dieser Sachverhalt
              waere offensichtlich. Tschulldigung.
              Marco
              no more comment
              Wolfgang

            • Antwort von nach 12 Tagen hilfreich
              Re: noch nicht ganz

              Willst Du oder kannst Du nicht
              verstehen? NEIN!
              In der Definition steht ausdrücklich eine
              Implikation, keine Äquivalenz: "Wenn a
              Element einer multiplikativen Gruppe, dann
              gilt..." Umgekehrt nicht.
              Vgl.:
              Wenn es regnet, sind Wolken am Himmel.
              Also gilt nach Deiner Folgerung: Wenn
              Wolken am Himmel sind, regnet es.
              Das glaubst Du aber wahrscheinlich selbst
              nicht, oder?
              Wenn man die Exponential-Definition
              auf NULL anwenden will, muss Null
              ein Element einer Multiplikativen
              Gruppe sein, sonst koennte man die
              Definition nicht auf Null anwenden.

              Willst Du die Definition nicht anwenden,
              sondern kochst Dein eigens Sueppchen,
              dann wirfst Du den Rest der Mathematik
              ueber den Haufen.


              Marco

            • Antwort von nach 12 Tagen hilfreich
              Re^2: noch nicht ganz

              Willst Du oder kannst Du nicht
              verstehen?
              Wenn man die Exponential-Definition
              auf NULL anwenden will, muss Null
              ein Element einer Multiplikativen
              Gruppe sein, sonst koennte man die
              Definition nicht auf Null anwenden.
              Willst Du die Definition nicht anwenden,
              sondern kochst Dein eigens Sueppchen,
              dann wirfst Du den Rest der Mathematik
              ueber den Haufen.
              Marco
              OK - ich will die von Dir genannte Exponential-Definition NICHT auf die Null anwenden, also muss die Null auch nicht zu einer multiplikativen Gruppe gehören.

              Zum über den Haufen geworfenen Rest der Mathematik: Ich hatte um ein einziges kleines (aber verständliches) Beispiel gebeten, bei dem die Mathematik nach 0^0:=1 nicht mehr schlüssig ist. Wenn mir dieses Beispiel gezeigt wird, gebe ich ja Ruhe.
              Ich hab nicht behauptet, dass das, was ich im Moment vertrete mathematisch richtig ist, aber das Gegenbeispiel aus der anerkannten Mathematik fehlt mir einfach.

              Dein erster Versuch dahingehend bezog sich auf ein anderes Problem (0/0) und der zweite war auch falsch angesetzt. Wenn Du eine ähnliche Rechnung wie bei 0/0 liefern kannst, wäre ich Dir dankbar. Ich hab selber ein bisschen danach gesucht und keine gefunden. Andere, die ich mit der Suche angesteckt habe, sind ein solches Beispiel ebenfalls schuldig geblieben.

              Hier aber nochmal der Hinweis, dass ich kein Mathe-Experte bin. Ich habe zwar einen Haufen Mathematikvorlesungen gehört und auch eine Menge Klausuren bestanden, aber ich beschäftige mich z.Zt. eher weniger mit komplizierten mathematischen Rechnungen und ein paar Auffrischungskurse täten mir ganz gut. Also sei nicht böse über meine Ignoranz. In den Tiefen der Mathematik mag es irgendwo einleuchtend werden, dass 0^0 auf keinen Fall eins sein darf. Trivial erscheint mir diese Tatsache (sofern sie denn eine ist) aber nicht. Sonst hätten all die Mathematiker in diesem Forum es einfach gehabt, eine standfeste Begründung zu liefern.

              Wolfgang
              (miteinemehrlichensorryfürsnerven)



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