Entstehung eines zeitweisen Schwarzen Lochs
Von: , Frage gestellt am Fr, 20. Jul 2001
Hallo!
Ein Gedankenexperiment:
Angenommen, ein stellares Objekt hat an seiner Oberfläche eine Fluchtgeschwindigkeit, die knapp unter der Lichtgeschwindigkeit liegt. Somit handelt es sich bei diesem Objekt nicht um ein Schwarzes Loch.
Nun wird das Objekt durch einen beliebigen Prozess beschleunigt. Nach Einsteins E=mc² erfolgt dabei eine Massezunahme des beschleunigten Objektes. Bei geeigneter Wahl der Parameter müsste sich die Masse soweit durch Energiezufuhr erhöhen lassen, dass das Objekt zu einem Schwarzen Loch wird.
Es werden nun Probekörper in das so entstandene Schwarze Loch fallengelassen.
Anschließend wird der Beschleunigungsprozess wieder gestoppt und das Objekt abgebremst. Dann dürfte es sich nicht mehr um ein Schwarzes Loch handeln.
Nun meine Frage: Was ist mit den Probekörpern passiert? Sie müssten ja wieder auftauchen, da das stellare Objekt kein Schwarzes Loch mehr ist...
Gruß,
Nina
