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Re: Zusatzfrage !!
Du hast grundsätzlich ein Problem, wenn das Wasser mit der Außenluft in Berührung kommt. Auch ohne sichbare Gasblasen werden Gase zwischen Umgebungsluft und Wasser ausgetauscht, bis die Partaldrücke gleich sind. Dann gibt's da noch ein Problem: Wenn in dem Wasser Lebewesen sind (da sind sicher Unmengen Bakterien drin), betreiben diese Stoffwechsel und den in Abhängigkeit der Temperatur. Im Brunnen hat sich da ein Fließgleichgewicht eingestellt, was in deinem Proberöhrchen nicht mehr der Fall ist. Da arbeitet die Zeit gegen dich. Du mußt also SCHNELL arbeiten, wenn du eine möglichst genaue Analyse haben willst. Der Profi würde das Probengefäß ohne zu öffnen in einen Gaschromatograph stecken. Sowas hast du sicher nicht, als mußt du schonmal mit Verlusten rechnen. Die kannst du gering halten, indem du zügig arbeitest und vor allem das Wasser nicht an der Luft schüttelst oder rührst. Vielleicht kannst du als Probengefäß ja gleich einen Erlenmeyerkolben oder ein Meßkolben nehmen.
Frohes Messen !
Jochen
PS: Wer viel mißt mißt viel Mist !
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