Hi,
selbst bin ich eher vorsichtig, wenn es darum geht, was über andere gesagt wird. Schließlich habe ich auch schon die Erfahrung gemacht, daß manche Menschen meinten, ich sei ihnen ganz anders beschrieben worden als ich tatsächlich nun sei.
Dennoch… Was haltet Ihr von einem Therapeuten, dem man eine halbe Stunde konzentriert eine Problemgeschichte erzählt und dessen Antwort zu diesem Mann ist, daß es gut so ist, daß der Kontakt nicht mehr besteht und daß dieser ein Narzißchen sei? Was haltet Ihr weiter von solch einem Therapeuten, wenn dieser in einer darauffolgenden Stunde auf die drängende Frage, was die eigenen Anteile sind, was man selbst zu dem Geschehen beigetragen habe und wie man andere Leute anzieht, daß er diese Frage nicht beantworten könne, da er ja nicht dabei gewesen sei. Hm. Das war für mich die neueste Erkenntnis: ein Therapeut kann nur dann helfen, wenn er bei dem Problemsituationen vorher mit dabei war.
) Desweiteren wird dieser Therapeut bei den Leuten als jener welcher gehandelt, dessen Lieblingsthema das Wetter ist. Z.B. wird dann über das Hochwasser in Dresden oder die ideale Teppichreinigung gesprochen. Er meinte mehrfach, er würde gerne provozieren. Doch was wenn man nicht merkt, daß und wann er „nur“ provozieren will bzw. wann er etwas ernst meint?
Natürlich kann nicht zu jedem die Chemie stimmen. Was tun, wenn es zu einem Therapeuten in einer Reha eine scheinbar einhellige Meinung der Patienten gibt: nett zum Quatschen, doch Probleme sollte man keine bei ihm haben, sonst kann man’s vergessen?
Ciao,
Romana