Erst einmal möchte ich Euch Beiden für die klugen Überlegungen danken! Die Anregung, in Form von Rollenspielen das eigene Verhalten bzw. die Reaktion darauf bildhafter darzustellen und also am eigenen Leib zu erfahren, wie der andere sich womöglich fühlt, finde ich toll! Ob ein knapp Vierzehnjähriger, kopfgesteuerter (!) Knabe bei solchem psychologischen „Quatsch“ mitmacht, wage ich allerdings zu bezweifeln. Noch dazu, wenn der Vorschlag von mir kommt…
Zum Thema, Streit mit der Mutter, kann ich nochmals sagen: Der ist inzwischen behoben! Soweit es in dieser Familie überhaupt möglich ist Dinge beim Namen zu nennen, haben sie sich irgendwie, irgendwann wieder eingekriegt, so dass der Sohn die vorige Woche wieder bei ihr daheim war.
Eine Schulpsychologin - sein Verhalten war auch den Eltern gegenüber teilweise in gewissen Zeiten bzw. bei verschiedenen Aktionen mehr als auffällig - wurde bereits zur Hilfe gerufen. Sie tritt immer mal wieder sporadisch auf den Plan; das letzte Mal nach dem Streit mit der Mutter. Ihr Kommentar in Kurzformat: „Es ist seine Möglichkeit mit Hilfe negativem Verhalten die Eltern auf den Plan zu rufen, auf dass sie sich zumindest auf diese Art und Weise mit sich (und ihm) beschäftigen.“
Einen freundlichen Gruß, Karin.