Gewalt - eine Krankheit?
Von: , Frage gestellt am Fr, 6. Feb 2004
Hallo!
Ich habe eine sehr interessante Dokumentation zum Thema "Mörder" gesehen. Einmal wurde dort festgestellt, dass die untersuchten Mörder eins gemeinsam hatten: nämlich einen sehr hohen Testosteron-Spiegel und einen zu niedrigen Serotonin-Spiegel.
Außerdem wurde festgestellt, dass alle (untersuchten) eine schwere Kindheit mit körperlichem und/oder sexuellem Missbrauch erlebt haben, die eine Schädigung des vorderen Hirnlappens zur Folge hatte.
Untersucht wurden ausschliesslich männliche Täter.(Zumindest in diesen beiden Dokus, die ich gesehen habe)
Mir ist schon klar, dass das ein "weites Feld" ist und evtl. nur zwei von *weissnichtwieviel* Erklärungen für Gewaltbereitschaft sind.
Trotzdem frag ich halt mal ;-)
Zu Zeiten der sogenannten schwarzen Pädagogik müsste es ja dann wesentlich mehr Gewalttaten gegeben haben??
Warum wurden nur Männer untersucht? Es gibt ja schliesslich auch mörderische Frauen.
Lassen diese Forschungen einen Ansatz zur Erklärung, warum es immer mehr gewaltbereite Jugendliche gibt, erkennen?? (kann ich nämlich nicht, weil ich eigentlich der Meinung bin, dass diese "ein paar hinter die Ohren hat noch keinem geschadet-Erziehung" nicht mehr so verbreitet ist???)
Liebe Grüße
usch
