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Re: Lachtherapie
Hallo,
Ich melde mich aus Wien, weil ich mich seit mehr als einem Jahrzehnt mit Lachen und Weinen befasse und darüber wissenschaftlich gearbeitet habe.
Ich bin, kurz gesagt, zu drei Thesen gelangt:
1. Lachen/weinen sind ein und dasselbe Zwillings-Phänomen, das in unserer Kultur nur unterschiedlich besetzt (wahrgenommen, bewertet) wird
2. Lachen/Weinen sind angeborene Muster
3. Lachen/Weinen haben endokrinologische Effekte, die das Immunsystem (über Interleukine und Interferone) beeinflussen, sowie über bestimmte Bahnen mit dem limbischen System (Emotionen) kommunizieren.
(Ich bitte die skelettierte Darstellung zu verzeihen).
Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich dem Lachen/Weinen zu nähern, auch die, Kurse zu besuchen, wenn die von Fachleuten angeboten werden. NLP Trainer etc. bieten sicherlich auch diesen aktivierten Zustand in ihrem Programm an. Ich nicht.
Meiner Erfahrung nach, ist es auch günstig, sich den Wurzeln des Lachen- und Wienenkönnens zu nähern. Das geht ganz gut. In berlin weiß ich darüber allerdings niemanden, außer vielleicht den derzeit in Berlin lebenden Österreicher Univ.-Professor Dr. Wolfgang Berner, Psychioatrische Klinik, 4.KE Martinstraße 52, bin aber nicht sicher, ob der sich mit der Materie vertieft auseinandergesetzt hat.
Für Fragen stehe ich gerne wie immer kostenlos zur Verfügung, biete aber, wie gesagt, aus bestimmten Gründen keine Lach-Therapie an.
Dr. V. Ellmauthaler
http://members.magnet.at/dr.ellmauthaler/
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