Hallo,
ich habe hier schon (zwar etwas seltener) einige gute Traumdeutungen gelesen, sollte dies in diesem Brett aber nicht so erwünscht sein, sagt es mir ruhig. Immerhin könnten die darin vorkommenden Metaphern vielleicht auch anderen von Bedeutung sein. Und, ja ich weiss sehr wohl, dass man das Geträumte eigentlich nur selbst (richtig) interpretieren kann, aber ich tu’ mich irgendwie unheimlich schwer mit den Traumbildern, besonders, wenn Sie Personen betreffen, die einen nahe stehn, aber zb. nicht im Traum als solche Person gewertet werden müssen…Hm, hört es Euch einfach mal an.
Was kurzes zur Vorgeschichte, meine Oma hatte eine schwere Lungenentzündung, Ihr geht es aber wieder besser, trotzdem musste Sie wegen Überbelegung vorzeitig aus dem Krankenhaus entlassen werden.(zu allem Übel ist Sie schon wieder drauf und dran den Haushalt zu machen, den Acker zu bewirtschaften) Zu meiner Mutter habe ich ein gutes Verhältnis (besser, als wo ich noch zu Hause gelebt habe), zu meinen Vater auch, aber wir sind zwei ‚Gefühlsdusel‘ Aussen Mauer, innen weich…Besonders bei Ihm habe ich das Gefühl, dass er nicht so offen mit seiner Innenwelt rausrücken kann. Ich habe schon öfter von Ihm geträumt. (immer nach Schema F: was ist schon dabei aufeinander zuzugehen?)
Den Traum hatte ich letzte Nacht:
Mein Grossmutter lag im Krankenhaus, wir besuchten (wir=Ich,meine Eltern,mglw.der Freund) Sie immer, Ihr ging es blendend. Bis Sie plötzlich verstarb…von einen Tag auf den anderen. Ich war geschockt. Die Ärzte taten es mit einem Handwink ab; das wäre sowieso gekommen.Meine Mutter gab sich distanziert. Ich fühlte mich in den Moment so ziemlich allein. Die Beerdigung habe ich nur noch dunkel in Erinnerung: schwarzer Sarg, viele Tränen, stumme Gesichter der Eltern.
Ich heuelte die ganzen Tage durch, bis meine Mitmenschen etwas sauer reagierten, und meinten, ich solle mich nicht so haben. Darauf hin bin ich in eine Bücherei gegangen. In den hohen Raum/Saal stand nur ein langes Regal. Er traug auf der einen Seite Bücher (mehr Zerlesene als Neue), und auf der andere Seite Cd’s, und Mc’s. Ich hatte ein Album von Pink Floyd bei mir, dass ich heraus nahm. (mit der Band hatte ich echt NIE was zu tun?!)
Ich fuhr dann weg, im eigenen Auto (das ich nicht habe), ich weiss noch, dass es gut tat, in den Auto zu sitzen, nicht zuletzt, weil es mir gehörte. Später, als ich wieder traurig war (da war noch was mit meinen Vater, aber es ist mir entfallen), ging ich zurück in diese Bücherei, den Saal. Ich musste das Album zurückstellen. Die Platte war kostbar, zerbrechlich, das fühlte ich. Aber ich fand die Lücke nicht mehr! Ich weiss, dass ich es hier rausgenommen hatte, aber ich fand den Platz nicht mehr! Nach stundenlangen Suchen (die anderen Leute schauten schon), half mir ein junger Mann weiter. Ich war fast schon wieder am Heulen, und er griff nach unten, und zeigte mir die Lücke. Ich schaute auf das Album-dieses war plötzlich ein Buch geworden(?) Ein Gesangsbuch, und eine Discoghraphie der Band. Das überraschte mich etwas. Aber ich war wahnisinnig froh, dass mir der junge Mann weitergeholfen hat. Somit habe ich meine Schuld beglichen.
Hm, komisch, nicht? Was mich sehr interessiert, wie ist das Bild des PF Albums zu sehen, das sich in ein Buch verwandelte? Welche ‚Schuld‘ sollte beglichen werden?
Vage kann ich mich erinnern, dass ‚Another Brick in the Wall‘ (bekanntes Lied der Gruppe) in den Traum vorkam, und zwar in Form einer alten hiesigen Mauer. Aber ich möchte nicht etwas hinzudichten.
Sorry, dass der Text so lang geworden ist…
Ich wäre dankbar für einige Hinweise!
Danke fürs Reinschauen,
Nicole

