Re: Subjektives Zeitempfinden
Guten Morgen, ups und schon ist wieder abend...;-))
..nein ich glaube, dieses Zeitempfinden ist wirklich nur subjektiv zu betrachten, denn die Zeitspanne selber
bleibt, ja wie sie ist. Zeiten vergehen....aber mit dem Alter hat dies nix zu tun. Mein fast 19jähriger empfindet manche Jahre auch als schneller vergangen, nimm nur das Jahr 99/2000 - die Flut der Ereignisse: Jahrtausendwechsel, Sonnenfinsternis, persönl. Tage, Wochen, die zu langsam oder eben zu
schnell vergingen. Oder Urlaub: für die dagebliebenen endlos, für die, die weg sind schnell vergehend, aber wieder daheim,
denkt man, man war rückblickend sehr lange weg.
Das ist imho kein Phänomen, sondern hat damit zu tun, wie intensiv wir den Augenblick erleben. Es gibt Zeit, die nie vergeht, es gibt Zeit, die einem davon zu rennen scheint.
Ich glaube wir alle müßten lernen, mehr im Augenblick zu leben, zu versuchen, jeder Minute (im Alltag fast unmöglich) ihre Berechtigung zu geben, aber zuviel Routine kann das einfach nicht zulassen. Hat man viel zu tun, läuft die Zeit gegen einen, dann ist Org.-Talent gefragt, ist wenig Potential, zieht sie sich wie ein Gummiband, OBWOHL man gerade diese Zeit viel besser nutzen könnte, es geradezu müßte..
Eh ich hier in Assoziationen verfalle: wenigstens einmal
am Tag sollte man sich, egal ob Sekunden, Minuten oder länger die Zeit stehlen, um sich der Zeit richtig bewußt zu werden.
Carpe diem
und ein schönes laaaaaaaaaanges WE
HD
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