Hallo,
ein besserer Begriff fiel mir leider nicht ein. Ich habe seit nunmehr 2 Monaten ein (für meinen seelischen Zustand) schwerwiegendes Problem.
Zum ersten ist es so, daß ich seit Monaten beinahe täglich von einem Verwandten träume, der mir sehr nahe steht. Zuerst beunruhigt mich dies nicht wirklich; nach dem 4ten darauffolgenden Tag fing ich dann schon an, mir langsam Gedanken zu machen, zumal ich mich
a) eigentlich nie an meine Träume erinnere
b) niemals Tage lang hintereinander von derselben Person träume und dies nach dem Aufwachen auch noch weiß.
Das ging ein paar Wochen so. Dann waren einige Tage Pause (zumindest konnte ich mich nicht daran erinnern). Seit zwei Wochen geht es mir in jedem Schlaf so. Ob ich mich nur kurz hinlege oder länger; über Nacht, etc. immer wieder kommt er in meinen Träumen vor.
Da dies für mich sehr ungewöhnlich ist, habe ich es meiner Mutter erzählt, die meinte, mein Vater werde diesen Mann sicherheitshalber anrufen, eben nur um zu wissen, wies ihm geht. Nach einigen Versuchen gab er auf, dort hebt nie jemand ab.
Ich habe dann versucht, mir nicht mehr darüber dem Kopf zu zerbrechen, so nach dem Motto „gut, dann träum ich halt von ihm“. Nun wird es aber seit Tagen schlimmer. Ich kann mich nicht mehr an die Szenen erinnern, nur das er darin vorkommt und mein Partner meinte, ich spräche im Schlaf. Was offenbar dazu führt, daß ich mich nach dem Aufwachen wie gerädert fühle
Ich bin unausgeschlafen, grantig und bin mittlerweile schon einigermaßen nervös.
Nur um meine Nerven zu beruhigen, habe ich seinen Sohn angerufen, der mir erklärte, daß sein Vater nicht erreichbar ist, egal wann und zu welchen Zeiten er es versuche. Ich war dann auch schon beim Haus meines „Traumopfers“, sein Auto steht vor der Tür, daheim ist niemand. Die Nachbarn sagen, seine Frau sei auf Kur gefahren, wo er sei, wisse man nicht.
Normalerweise würde mich das wirklich nicht beunruhigen, aber diese täglichen Träume und die äußeren Umstände (nicht erreichen, keiner weiß wo er ist, etc) haben mich mittlerweile zu einem Nervenbündel werden lassen. Ich war vor kurzem beim Arzt, der mir zu diversen „Einschlafhilfen“ geraten hat. Sowas wie „an etwas anderes denken“, etc. Ich solle weiters diesen Verwandten aufsuchen, um meine gereizten Nerven zu beruhigen.
Nunja, aber das versuche ich ja seit Tagen! Nicht mal sein Sohn bzw. seine Nachbarn wissen, was mit ihm los ist bzw. wo er ist. Manchmal ist sein Auto fort, manchmal da - d.h. zumindest lebt er noch
*gequältlächel* Wenn ich anrufe, hebt niemand ab, wenn ich anläute, macht niemand auf. Auch wenn andere anrufen, anläuten, das gleiche. Selbst sein Sohn kommt nicht zu ihm durch. Wenn man seine Gattin anruft, sagt die nur „vermutlich schläft er“. Ja, okay, aber kein Mensch kann tagelang nur schlafen 
Ich weiß ja selbst nicht, was ich mir von diesem Posting eigentlich erwarte. Eigentlich möchte ich nur endlich diese Angst loswerden, es könnte etwas mit ihm nicht stimmen. Zumal ich ja mittlerweile nicht mehr nur in meinen Träumen an ihn denke sondern, vermutlich durch die täglichen Träume, auch tagsüber permanent an ihn denken muß. Irgendwie drehe ich mich im Kreis 
Verstörte Grüße,
Doris
