Linearität & Genauigkeit von OP LM324

Von: , Frage gestellt am Sa, 25. Sep 1999

Hallo,

ich baue gerade eine SChaltung mit OPs zusammen

darin kommt auch ein nichtinvertierender
Verstärker in Standardschaltung vor
(d.h. Spannungsteiler vom Ausgnag zu Masse. Mittelpunkt des Spannungsteilers auf -I Rpückgekoppelt)

Spannungsversorgung +-12V (dual-supply)
Verstärkungsfaktor 4

Jetzt habe ich bei sehr kleinen Spannungen
(Ue=10mV) und größeren (Ue = 1,25V)
festgestellt das die Verstärkung NICHT
über den ganzen Bereich linear ist
entweder der Verstärkungsfaktor stimmt für kleine Spannungen und ist dann für große Spannungen 4,2 oder umgekehrt

sind die LM324 einfach nicht genauer oder
habe ich da ein "Montagmorgen nach dem Besäufnis made in China"-Exemplar erwischt?

welche OPs sind denn
a.) supergenau d.h. so genau wie es geht egal was es kostet

b.) welche sind präzise aber noch erschwinglich (5-20DM)

vielen Dank schon im Voraus

viele Grüße

Stefan Ludwig

2 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 17 Stunden hilfreich
    Re: Linearität & Genauigkeit von OP LM324

    Hallo,

    ich baue gerade eine SChaltung mit OPs
    zusammen

    darin kommt auch ein nichtinvertierender
    Verstärker in Standardschaltung vor
    (d.h. Spannungsteiler vom Ausgnag zu
    Masse. Mittelpunkt des Spannungsteilers
    auf -I Rpückgekoppelt)

    Spannungsversorgung +-12V (dual-supply)
    Verstärkungsfaktor 4

    Jetzt habe ich bei sehr kleinen
    Spannungen
    (Ue=10mV) und größeren (Ue = 1,25V)
    festgestellt das die Verstärkung NICHT
    über den ganzen Bereich linear ist
    Das ist klar da ein LM324 eine Eingangsoffsetspannung von bis zu 7 mV haben darf. Die mußt du kompensieren. Der LM324 hat dazu leider keine interne Möglichkeit. Schau doch mal ins Datenblatt http://www.national.com/pf/LM/LM324.html entweder der Verstärkungsfaktor stimmt
    für kleine Spannungen und ist dann für
    große Spannungen 4,2 oder umgekehrt
    Bei 10 mV am Eingang hast du bei 4 facher Verstärkung 40 mV am Ausgang. Wie genau ist dein Messgerät? sind die LM324 einfach nicht genauer oder
    habe ich da ein "Montagmorgen nach dem
    Besäufnis made in China"-Exemplar
    erwischt?
    Nimm mal einen anderen LM324 um das zu testen, aber ich glaube nicht daß das viel ändert. welche OPs sind denn
    a.) supergenau d.h. so genau wie es geht
    egal was es kostet
    Fast alle Hersteller haben supergenaue (zero-offset) OP-Typen im Angebot. Da gibt es reichlich Auswahl (auch preislich gibts nach oben keine Grenze). b.) welche sind präzise aber noch
    erschwinglich (5-20DM)
    Schau doch mal bei Linear-Technologies http://www.linear-tech.com

    oder bei Analog Devices http://www.analog.com/

    oder bei Maxim http://www.maxim-ic.com nach

    Probier doch ganz einfach mal einen OP07 aus
    http://products.analog.com/products/info.asp?product...

    Gruß Pit

  2. Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
    Re: Linearität & Genauigkeit von OP LM324

    Hallo Stefan,

    so eine niedrig verstärkende OP-Schaltung ist in jedem Fall praktisch linear, wenn mal mal von der schon erwähnten Offsetspannung absieht. Ich denke, daß aber genau diese in Deinem Fall zugeschlagen hat. Wenn Du Lust hast, kannst Du ja mal mit einem Digitalmultimeter (hast Du sicherlich) einige Werte von Eingangsspannungen und den dazugehörigen Ausgangsspannungen messen und in ein Diagramm eintragen. Dann müßte eine Gerade herauskommen. Was mir gerade noch einfällt: Die Widerstände sollten im Bereich einiger Kiloohm liegen, bei 100k und darüber bekommst Du langsam Probleme mit den Biasströmen an den Eingängen.
    TIP: Entweder Du nimmst Einfach-OPs mit Offsetabgleich, z.B. den ollen 741, oder wenn es unbedingt ein Vierfach Typ sein soll, probier mal den TLC 279 von Texas aus. Den hab ich zufällig heute aus dem gleichen Anlaß herausgesucht. Gibt's beispielsweise bei Reichelt, kostet allerdings ein paar Mark (ca. 7,-).

    Frohes Basteln wünscht
    Jürgen

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!