FET-Konstantstromquelle am Sägezahngenerator
Von: , Frage gestellt am Mo, 15. Mai 2006
Hallo,
ich bin derzeit an der praktischen Umsetzung eines Sägezahngenerators. Eine Konstantstromquelle mit einem BF245C, Drain an Ub+ = 6V, Source über 47 Ohm plus 220k Poti auf das Gate und gleichzeitig zu Rlast. Über eine Diode und einen Ladeschalttransistor ist Rlast ein zu landender Kondensator nach Masse. Ist dieser auf eine Spannung von ca. 3,5 V aufgeladen ( diese Spannung wird hochohmig abgegriffen) liefert ein CMOS-Gatter das L-Signal an die Basis des Ladetransistor, der dann sperrt.
Die Konstantstromquelle hat dann während der Kondensatorentladung keine Verbindung nach Masse, bis der Ladetransistor wieder schließt.
Meine Frage: ist diese ständig wiederkehrende Abkopplung der Konstantstromquelle von Masse vertretbar oder treten hier Spannungsspitzen auf, da die Quelle versucht, einen unendlich groß werdenden Lastwiderstand weiterhin konstant zu versorgen ?
Sollte ein bestimmter Parallelwiderstand neben dem Kondensator und der Diode eine endliche Dauerlast erzeugen (dieser Widerstand enlädt ja nicht den Kondensator) ?
Lasse ich den Ladetransistor weg, wird die Konstantstromquelle kurzeitig mit einem sehr geringen Widerstand nach Masse durch die Entladeschaltung belastet und muß das ausregeln.
Das stelle ich mir auch nicht sehr vorteilhaft vor.
Die Stromquelle soll einstellbar etwa 2 mA bis 15 mA liefern. Der Kondensatorentladestrom wird max 0,5 A betragen.
Danke für alle Tipps.
Gruß Lutz
