Wie wird aus Metall Reflektor und wie Antenne?

Von: , Frage gestellt am Sa, 28. Aug 2010

Hallo,
vorab eine Frage:
Stimmt es, dass es beim Dipol eigentlich gar nicht auf die Länge ankommt, sondern nur auf Induktivität (L) und Kapazität (C) des Empfangsschwingkreises, welche zur zu empfangenden Frequenz passen muss, aber halt mit der Länge einhergeht, wenn man den Draht mit entsprechender Dicke wählt, weil ja auch diese L und C beeinflusst?

Und dann sollte man noch drauf achten, dass der Schwingkreis möglichst groß ist, dass auch viel Energie aus dem Feld absorbiert wird?


Jetzt die eigentliche Frage:
Wie bringt man Metall dazu, möglichst viel Energie aus einem elektromagnetischen Feld aufzunehmen?
Also der Anteil der Welle, der an der Grenzschicht Luft-Metall reflektiert wird, ist der nur vom Material abhängig oder auch ob die Antenne auf die Wellenlänge abgestimmt ist oder nicht, d. h., ob L und C zur gewünschten Frequenz passen? (Weil hier http://de.wikipedia.org/wiki/Reflexion_%28Physik%29#... lese ich, dass die Reflexion auch von Elektronendichte abhängt und die wird schließlich umso mehr verändert bzw. unterscheidet sich von einer homogenen Verteilung der Elektronen, je mehr der Schwingkreis in Resonanz ist.)
Also unterscheidet sich der Reflexionsfaktor eines Metalls für eine Welle, je nachdem, ob es in einem Schwingkreis ist, welcher für die entsprechende Frequenz ist oder nicht?

Das hieße dann, wenn man die Antenne möglichst unangepasst an die Wellenlänge hat, dann hat man einen guten Reflektor, der Rest der Welle tritt durch das Metall, weil nur wenig in Wechselstrom aufgrund der fehlenden Anpassung umgewandelt wird.
Hat man die Antenne an die Wellenlänge angepasst, dann wird die elektromagnetische Welle halt gedämpft, das heißt in Wechselstrom umgewandelt.
Stimmt das so?


Vielen Dank für eine Erläuterung
Tim

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