Rubbeln am Automat

Von: , Frage gestellt am Fr, 8. Okt 1999

Was bringt es wenn man die Münze, wenn sie vom Automaten nicht angenommen wird, am Einwurfschlitz hin und herreibt?(Typisches Zeichen: Lackkratzer)Aberglaube oder Wissentschaftlich erklärbar ?

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 56 Minuten hilfreich
    Re: Rubbeln am Automat

    Hi Gustav,

    über dieses Thema bin ich neulich gerade in einer anderen Newsgroup gestolpert:

    http://www.allegra.de/newsgrp/fun.html

    In dem grünen Kasten das Thema Astrologie suchen.

    Eine interessante stochastische Betrachtung liefert der Beitrag
    2. Schöne Geschichte!
    Unter
    11. Reibefläche-Auflösung
    ist zusätzlich das Statement eines Automatenherstellers angegeben. Wenn Du Spaß daran hast, dann kannst Du natürlich auch den gesamten Thread lesen.

    Du solltest Dich aber beeilen, die haben meines Wissens nämlich kein Archiv.

    Gruß und schönes Wochenende
    Ted [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
    Re: Rubbeln am Automat

    Hi
    reiner Aberglaube, Automaten haben eine Münzwaage, wenn das Gewicht ausserhalb der Toleranzen liegt, wird die Münze abgewiesen.
    Bei sehr abgenutzten Münzen hilft es aber, etwas Spucke draufzutun, erhöht das Gewicht, jetzt wird sie angenommen.
    Gruss
    Rainer [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  3. Antwort von nach 12 Tagen hilfreich
    Re: Rubbeln am Automat

    [Münze, vom Automaten nicht angenommen ,am Einwurfschlitz hin und herreiben, was bringt es]
    nun , die münze erwärmt sich dabei etwas (gleitreibung) und daraufhin wird sie etwas größer...

    norbert

  4. Antwort von nach 20 Tagen hilfreich
    Re: Rubbeln am Automat


    Ich hab hier eine Antwort, zwar nicht von mir, gefällt mir aber trotzdem. (Aus dem "Die Zeit"-Archiv: "Stimmts?")

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Von Christoph Drösser

    Durchfallende Geldstücke scheuert man gern am Automaten blank - davon zeugen die Kratzspuren an unzähligen Fahrkarten- und Getränkeautomaten. Fallen die "bescheuerten" Münzen tatsächlich seltener durchs System? Christian Nowak, Köln

    Nein. "Das ist alles Parapsychologie", sagt dazu Nikolaus Ganske, Geschäftsführer des Bundesverbandes der deutschen Warenautomatenaufsteller. Moderne Münzprüfer, wie sie in Zigaretten- oder Fahrscheinautomaten eingebaut sind, testen drei Eigenschaften der eingeworfenen Münzen: Abmessungen, Gewicht und magnetischen Anteil (Parkuhren sind primitiver, deshalb kann man sie relativ leicht täuschen). Keine dieser drei Größen wird durch das Reiben verändert. Allenfalls stark verschmutzte oder rostige Münzen die der Automat nicht akzeptiert, kann man durch Kratzen gängig machen.

    Eine nicht parapsycho-, aber logische Erklärung, warum viele Zeitgenossen schaben: Nehmen wir an, die Münze ist leicht fehlerhaft, so daß sie nur mit neunzigprozentiger Wahrscheinlichkeit vom Gerät akzeptiert wird. Nun fällt sie beim ersten Mal durch. Der Mensch reibt sie am Gehäuse, wirft sie wieder ein - dann führt das Reiben in neun von zehn Fällen zum Erfolg!

    aus:
    http://www4.zeit.de/zeit/tag/stimmts/uebersicht.html

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