Ratgeber zu Bewerbungsgespräch und Gehalt

Von: , Frage gestellt am Mo, 4. Aug 2003

Hallo allerseits,

mal eine Frage... wie bekommt man denn sein Gegenüber dazu, zu erzählen, wieviel der Gegenüber zu zahlen bereit ist? :)
Und wie reagiert man, wenn der schwarze Peter einem wieder untergeschoben wird?

Danke und Gruß
Marco

26 Antworten zu dieser Frage

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: 2 Chancen

            Hallo Winkel, 1. zuhören, denn läppisch hab ich nicht gesagt.
            nicht wörtlich, aber sinngemäß. :)
            Hi Marco,

            ich schrieb" bekommen nur ", wenn das bei dir läppisch heißt, würde ich meine Zeugnisnote in Deutsch zurückgeben.

            gruss
            winkel

  1. Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
    Re: Bewerbungsgespräch und Gehalt

    Hallo Marco,

    also meine Erfahrung zeigt, daß sich da zur Zeit (so etwa in den letzten zwei Jahren würd ich grob schätzen) ein Wandel breit macht. Konnte ich vor 3 Jahren noch sagen "Hier mein Preis, einschlagen oder oder bleiben lassen" hab ich inzwischen sowohl selber als auch von Bekannten gehört daß die Personalentscheider meinten "unser Budget ist bei xx für diese Stelle, mehr können wir firmenintern nicht zahlen". Und witzigerweise ist das so, daß das oft vor dem persönlichen Gespräch entschieden wird - ob das sinnvoll ist oder nicht mag ne andere Diskussion sein, scheint jedoch momentan nicht unüblich zu sein. Und da hilft nur eines "meine Forderung ist xx, weil ..." Notfalls noch nen Deal vorschlagen, daß Du für die Probezeit etwas weniger kriegst, damit man sich davon überzeugen kann, daß Du Deine Kohne wirklich wert bist und die Gehaltserhöhung danach gleich im Vertrag festhalten. mal eine Frage... wie bekommt man denn sein Gegenüber dazu, zu
    erzählen, wieviel der Gegenüber zu zahlen bereit ist? :)
    Nun, Du könntest auch fragen "wieviel würden Sie denn freiwillig höchstens zahlen" *fg* Das kann klappen ;-) Und wie reagiert man, wenn der schwarze Peter einem wieder
    untergeschoben wird?
    Dann sag's ihm halt :-))

    *wink* und viel Erfolg bei der Pokerei ;-)

    Petzi

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Bewerbungsgespräch und Gehalt

      Hallo Petzi, also meine Erfahrung zeigt, daß sich da zur Zeit (so etwa in
      den letzten zwei Jahren würd ich grob schätzen) ein Wandel
      breit macht. Konnte ich vor 3 Jahren noch sagen "Hier mein
      Preis, einschlagen oder oder bleiben lassen" hab ich
      inzwischen sowohl selber als auch von Bekannten gehört daß die
      Personalentscheider meinten "unser Budget ist bei xx für diese
      Stelle, mehr können wir firmenintern nicht zahlen". Und
      witzigerweise ist das so, daß das oft vor dem persönlichen
      Gespräch entschieden wird - ob das sinnvoll ist oder nicht mag
      ne andere Diskussion sein, scheint jedoch momentan nicht
      unüblich zu sein. Und da hilft nur eines "meine Forderung ist
      xx, weil ..." Notfalls noch nen Deal vorschlagen, daß Du für
      die Probezeit etwas weniger kriegst, damit man sich davon
      überzeugen kann, daß Du Deine Kohne wirklich wert bist und die
      Gehaltserhöhung danach gleich im Vertrag festhalten.
      Eben.... und diesen Eindruck habe ich eben auch.... nur ich sehe eben nicht ein, warum ich... sagen wir mal für 2500 Euro arbeiten sollte, wenn andere, weniger qualifizierte mehr bekommen. Sprich, also mehr am Markt gezahlt wird. mal eine Frage... wie bekommt man denn sein Gegenüber dazu, zu
      erzählen, wieviel der Gegenüber zu zahlen bereit ist? :)
      Nun, Du könntest auch fragen "wieviel würden Sie denn
      freiwillig höchstens zahlen" *fg* Das kann klappen ;-)
      Okay... klingt zumindest nicht unlogisch. :)
      Nur die "weil" Gründe .... die, die ich habe... die klingen mir eher so, als wenn sie eben jeder vorbringt. :)

      Gruß
      Marco

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: Bewerbungsgespräch und Gehalt

        Huhu Marco, nur ich
        sehe eben nicht ein, warum ich... sagen wir mal für 2500 Euro
        arbeiten sollte, wenn andere, weniger qualifizierte mehr
        bekommen.
        Nun: zum einen kannste so hoch pokern wie Du nur willst, das verbietet Dir ja keiner ;-) Und zum zweiten mußt Du auch den Personalscheffe verstehen. Wenn der die Auswahl zwischen mehreren Bewerbern mit vergleichbaren Qualifikationen hat wird er doch den billigsten nehmen (denn viele Firmen müssen/wollen momentan sparen). Sprich, ihm wird's völlig wurst sein, was er vielleicht noch vor ein paar Jahren für diese Leute gezahlt hat und was der Markt zahlt ;-) Eher noch wird er aufpassen, daß Du als "Neuling" nicht wesentlich mehr kriegst als vergleichbar ausgebildete altgediente Mitarbeiter...
        Sprich, Dir bleiben folgende Möglichkeiten:
        - Du pokerst hoch und hoffst, daß Du an einen Personaler kommst, der Dich (und zwar genau Dich!) um jeden Preis haben will
        - Du schraubst Deine Gehaltsvorstellungen runter, so daß Du über den Preis attraktiv wirst und überzeugst dann im Job durch außerordentliche Leistungen, so daß Du relativ schnell doch bei Deinem eigentlichen Wunschgehalt bist
        - Du bist so gut (oder hast irgendwelches Insiderwissen oder sonstige Qualifikationen / Eigenschaften), die Dich so attraktiv für den Personalscheffe machen, daß er unbedingt Dich zu jedem Preis (okay, im Rahmen, aber das ist eh klar, oder?) haben muß
        - Du arbeitest jetzt halt zu nem niedrigeren Gehalt und bewirbst Dich nach ein, zwei Jahren mit mehr Berufserfahrung und einem optimistischeren Markt woanders Nur die "weil" Gründe .... die, die ich habe... die klingen
        mir eher so, als wenn sie eben jeder vorbringt. :)
        Hmmm - siehe oben :-(

        Auf jeden Fall wünsch ich Dir viel Glück!

        Petzi *übrigensgradindergleichenSituation*

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^4: Bewerbungsgespräch und Gehalt

          Moin Petzi, hat und was der Markt zahlt ;-) Eher noch wird er aufpassen,
          daß Du als "Neuling" nicht wesentlich mehr kriegst als
          vergleichbar ausgebildete altgediente Mitarbeiter...
          Klar... nur das Problem würde bei uns in der Firma ganz sicher nicht bestehen. Vor allem finde ich auch mal Aussagen wie: Ich habe vor x-Jahren mit Gehalt x angefangen (hochgerechnet auf heute wäre es mehr :) ) völlig daneben. Soviel zu diesem Thema. Sprich, Dir bleiben folgende Möglichkeiten:
          - Du pokerst hoch und hoffst, daß Du an einen Personaler
          kommst, der Dich (und zwar genau Dich!) um jeden Preis haben
          will
          Da bin ich guten Mutes. :) - Du schraubst Deine Gehaltsvorstellungen runter, so daß Du
          über den Preis attraktiv wirst und überzeugst dann im Job
          durch außerordentliche Leistungen, so daß Du relativ schnell
          doch bei Deinem eigentlichen Wunschgehalt bist
          Alternativmöglichkeit, wenn er nicht anbeißt. :) - Du bist so gut (oder hast irgendwelches Insiderwissen oder
          sonstige Qualifikationen / Eigenschaften), die Dich so
          attraktiv für den Personalscheffe machen, daß er unbedingt
          Dich zu jedem Preis (okay, im Rahmen, aber das ist eh klar,
          oder?) haben muß
          Qualifikation dürfte es wohl treffen und eben auch die Vita mit dem Tätigkeitsprofil sowie der beruflichen Zeugnisse. - Du arbeitest jetzt halt zu nem niedrigeren Gehalt und
          bewirbst Dich nach ein, zwei Jahren mit mehr Berufserfahrung
          und einem optimistischeren Markt woanders
          Auch möglich... aber der Apfel wäre sauer und wenn ich sauer bin, arbeite ich nicht gut. :) Nur die "weil" Gründe .... die, die ich habe... die klingen
          mir eher so, als wenn sie eben jeder vorbringt. :)
          Hmmm - siehe oben :-(
          Gruß
          Marco

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: Bewerbungsgespräch und Gehalt

            Hi Marco,

            nun, wenn Du diese Argumente hast, die Deine Gehaltsforderung rechtfertigen (und Dich damit von der "billigen Masse" abheben sollte es doch auch klappen mit dem Wunschgehalt :-)

            *wink*

            Petzi

  2. Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
    Versicherungsbranche

    Hallo Marco,

    zum Gesprächsverlauf hast Du ja nun schon einige Tipps bekommen.

    Hier ist immer viel von "Marktwert" die Rede. Der ist aber, gerade in der Versicherungsbranche, alles andere als eine feste Größe.

    Unternehmen zahlen im Vergleich für die gleiche Position mit vergleichbarer Fach- und Führungsverantwortung, die zudem von Personen mit ebenfalls vergleichbarer Qualifikation & Erfahrung besetzt ist, durchaus um einige 1000€ abweichende Jahresgehälter - und das betrifft nicht nur die Positionen mit variablem Entgelt, sondern z.B. auch die Mathematiker etc.

    Viele Grüße
    Diana



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