Verhalten im Assessment-Center

Von: (abgemeldet) , Frage gestellt am Mo, 13. Mär 2000
Liebe Wer-Weiss-Wisser,

auf folgende Frage suche ich eine Antwort:

Ich werde morgen an einem Assessment-Center teilnehmen, Ziel ist die Tätigkeit als freier Handelsvertreter im Außendienst einer Krankenversicherung.
Da ich mit zwei ehemaligen Teilnehmern gesprochen habe, weiß ich um die Inhalte der Spielchen (Smalltalk mit anschließender Einschätzung, simuliertes Verkaufsgespräch, etc.). Die scheinen alle machbar zu sein, nur bei zwei von ihnen weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll:
1 - In die Runde der Teilnehmer wird ein Kuli gegeben, Aufgabe ist es, ihn zu bekommen.
2 - Das gleiche gibt's nochmal mit einem Firmenwagen, hier ist die Idee so: Die Teilnehmer sind Außendienstler, fahren einen Firmanwagen, ein neues Auto steht zur Verfügung. Jeder will ihn haben, wie überzeugt man die anderen, ihn zu bekommen.

Wer hat 'nen Tip? Danke im Vorraus.
Philipp

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von (abgemeldet) nach einer Stunde hilfreich
    Re: Verhalten im Assessment-Center
    Hallo Phillip,

    damals als ich mich in der LVA vorstellte ( und den Job bekam) habe ich mich auch diesem "Verfahren" unterziehen müssen.

    Damals mußte ich um eine Wohnung kämpfen ... aber hier geht es nicht darum sie zu bekommen ( so wie Du den Firmenwagen ).Sondern eine vernünftige Entscheidung zu treffen....also nicht nur auf sein Recht zu pochen.

    Wenn Du den Firmenwagen gar nicht brauchst...warum drum kämpfen?Schlage dann lieber jemand anderes vor, der ihn wirklich braucht.
    In diesem "Spielchen" bekommt jeder seine Rolle auf einem Zettel mitgeteilt.


    Viel Erfolg
    Daniela
    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Verhalten im Assessment-Center
      Hi Daniela,

      ich kann der von Dir propagierten Lösung nur zustimmen. Wir haben damals auch in allgemeiner Übereinstimmung die sozial verträglichste Lösung für die Dienstwohnung gesucht (alleinerziehende Frau mit 2 Kindern), sehr zum Leidwesen der Psychologen.

      Mal abgesehen davon, ich würde heute an keinem AC mehr teilnehmen. Damals war ich jung, ich brauchte das Geld. ;-)

      Gruß
      Ted [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
  2. Antwort von (abgemeldet) nach 4 Tagen hilfreich
    Re: Verhalten im Assessment-Center
    Ich habe an 2 AC teilgemnommen. In beiden Fällen mußte ein abstrakter Begriff, der der Gruppe nicht vorgegeben wurde, mittels Bastelgerät dargestellt werden. Die Psychologen standen direkt hinter uns. MAn merkte 3 Meilen gegen den Wind, dass es nun darauf ankam, möglichst TEAMFÄHIG zu wirken (nicht unbedingt zu sein); konkrete (?) Vorschläge zu machen, Handlungsperspektiven aufzuzeigen, zu integrieren usw. Grundsätzlich ja alles mit Hintergrund. Problem ist immer nur, das man so genau merkt, was verlangt wird und entsprechen spielt. Abgesehen davon wird eine Situation generalisiert. Ich denke, es macht mehr Sinn, wenn ein Personaler seinen Instinkt und seine Intuition spielen läßt.

    Grüße, Thomas [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
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