Sprachkenntnisse und Lebenslauf

Was sollte man hinter eine, wenn man Sprachkenntnisse mit angibt, Sprache schreiben, die man nicht gut aber auch nicht so schlecht kann schreiben? Ich weiss es gibt: Grundkenntnisse, verhandlungssicher, fliessend in Wort und Bild (oder in Wort und Schrift? Was ist richtig?).

Danke
Bastian

Was sollte man hinter eine, wenn man
Sprachkenntnisse mit angibt, Sprache
schreiben, die man nicht gut aber auch
nicht so schlecht kann schreiben? Ich
weiss es gibt: Grundkenntnisse,
verhandlungssicher, fliessend in Wort und
Bild (oder in Wort und Schrift? Was ist
richtig?).

Du meinst „verhandlungssicher in Wort und Schrift“ und „fließend“.

Bei einer mittelprächtig beherrschten Sprache gibt es meines Wissens keine konkreten Vorgaben. Such Dir irgendeine aussagekräftige Formulierung aus, oder gib einfach Lernzeit und -umstände an.

Gruß, Kubi

ich denke, das ist fast egal, solange es wahr ist

Ausbaufähig passt immer
o.T.

Gruß

Matthias

Ausbaufähig passt nicht immer
wenn jemand ausbaufaehig sagt, heisst das, dass er von der thematik schon mal was gehoert hat ansonsten aber keinen stich sieht

gruss dog.je

Hi Bastian,

ich schreibe immer

„Fremdsprachen: Englisch“

und lasse es auf das Vorstellungsgespräch ankommen. Das war in der Regel immer ausreichend.

Wenn es sich um einen Job im normalen Geschäftsverkehr (kein Simultanübersetzer) handelt, dann muß man die Fachvokabeln für den neuen Job sowieso neu lernen.

Gruß und Ciao

Uwe

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Ist das Deine persönliche Meinung, eine Scheisshausparole oder irgendwie fundiert ?

Matthias

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Hallo Matthias,

meines Wissens nach gibt es tatsächlich folgende Stufen

ausbaufähig:
reicht aus, um sich im Urlaub zurechtzufinden, längere Unterhaltungen werden zur Tortur.

konversationsfähig:
man kann schon mal mit einem Einheimischen eine Konversation machen (nicht nur 2 Minuten über das Wetter…)

Verhandlungssicher:
jemand, der soweit ist, kann auch gezielt seine Worte finden und Stimmungen/Nuancen rüberbringen. Er versteht den Gegenüber sehr genau (und nicht nur dem Sinn nach) und kann fundierte Argumentationen / Diskussionen führen
=> das was man braucht, wenn man mit einem asiatischen Geschäftspartner (sind sehr sensibel bzgl. Ritualen usw.) über Preise / Konditionen zu verhandeln.

Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege !!!

Grüsse

Sven

Hallo Matthias,

meines Wissens nach gibt es tatsächlich
folgende Stufen

ausbaufähig:
reicht aus, um sich im Urlaub
zurechtzufinden, längere Unterhaltungen
werden zur Tortur.

Hallo,

ich kann mir gut vorstellen, dass die von Dir genannten Kategorien zutreffend sind.

Die Frage war jedoch:
„Was sollte man hinter eine, wenn man Sprachkenntnisse mit angibt, Sprache
schreiben, die man nicht gut aber auch nicht so schlecht kann schreiben?“

Nach Deiner Definition bedeutet ausbaufähig:
reicht aus, um sich im Urlaub zurechtzufinden, längere Unterhaltungen werden zur
Tortur.

Finde ich treffend und passend zur Frage.

Die Ansicht von dog.je:
wenn jemand ausbaufaehig sagt, heisst das, dass er von der thematik schon mal was
gehoert hat ansonsten aber keinen stich sieht.

Würde bedeuten, dass man von der Existenz der Sprache etwas weiß, sie aber
überhaupt nicht beherrscht. Bei mir träfe das noch nicht einmal auf Latein zu, obwohl
ich es niemals gelernt habe, aber doch einige Wörter kenne (z.B. Asterix und Obelix)

Nach der Definition von dog.je wäre mein Latein somit ausbaufähig.

Und meine Erfahrung zeigt, dass jemand der sagt, dass er eine Sprache „nicht gut
aber auch nicht so schlecht kann“, bestenfalls eine Konversation, die Deiner
Kategorie „ausbaufähig“ entspricht, beherrscht.

Gruß

Matthias

Hi Matthias,

wir diskutieren hier über Bewerbungen. Bewerbung, das sagt schon das Wort, hat etwas mit Werbung zu tun, und da ist es heutzutage legitim etwas zu übertreiben. Das Wort „Gut“ bei der Beschreibung ist immer angebracht, selbst wenn nur Grundkenntnisse existieren.

Ciao

Uwe

Hi Bastian,

also ich habe festgestellt, daß mir in Deutschland niemand meine „sehr guten“ Englischkenntnisse abkaufen wollte, weil es lt. meiner Schulbildung „nicht angehen konnte“. Daraufhin habe ich eine Fortbildung in Business-Englisch gemacht, damit ich diesen gewissen „Wisch“ habe…

Fuer Franzoesisch und Spanisch gebe ich „Grundkenntnisse“ an - daraus leitet sich IMO ab, daß diese Sprachen „ausbaufaehig“ sind. Zu meinen Griechischkenntnisse schreibe ich, daß ich sie spreche (aber halt nicht lesen und schreiben kann - kleine Analphabetin *g*)

Bisher bin ich damit auch ganz gut gefahren, denn ich rate keinem, „gut“ zu schreiben wenn nur Grundkenntnisse vorhanden sind - das kann eine arge Bauchlandung geben, wenn Fremdsprachen auch nur eine entfernte Rolle spielen.

Hier in Irland werde ich manchmal ganz ernsthaft nach meinen Deutschkenntnissen gefragt…
*bg*

liebe Gruesse,
Astrid

Hi Uwe,

man kann damit aber spätestens beim Bewerbungsgespräch eine ganz ordentliche Bauchlandung hinlegen. Das passiert nämlich spätestens dann, wenn der „Gegenüber“ sehr gute Sprachkenntnisse hat und plötzlich das Bewerbungsgespräch in einer Fremdsprache weitergeführt werden soll !!!

Grüsse

Sven

*demdasschonmalpassiertist*

du hast sicher recht, wenn du sagst, dass man in solch einem gespraech fuer sich wirbt, letzenendes ist ein solches gespraech aber immer dazu da, um zu sehen, ob die beiden partner zu einander passen, und deshalb waere es falsch die erwartungen zu hoch zuschrauben, weil du dich selbst zu sehr unter druck setzt. wenn jedoch beide partner mit offenen karten spielen, ist am ende beiden geholfen, weil beide wissen was zu tun ist.

aber sicherlich ist auch noch interessant wo man sich wofuer bewirbt…

… und plötzlich das Bewerbungsgespräch
in einer Fremdsprache weitergeführt
werden soll !!!

Grüsse

Sven

*demdasschonmalpassiertist*

Ilona, der das auch schon mal passiert ist!
Grüße
Ilona