Internetprovider: Was muss ich als Kunde ertragen?
Von: , Frage gestellt am So, 12. Mai 2002
Hallo Wissende!
Von einem Internetprovider namens C. bekam ich diesen Monat als Bestandteil der Telekomrechnung einen Betrag von € 177 + Mwst. für den Zeitraum von 2 Tagen in Rechnung gestellt. Bei dem von besagtem Provider offerierten Preis pro Leistung hätte ich jeden Tag 249,8 Stunden online sein müssen. Freundlicherweise druckte die Telekom auch ab, dass Reklamationen an den Betreiber selbst zu senden sind, dazu eine Telefonnummer. Unter dieser erreichte ich nach ca. 1,5 Stunden (sic!) in der Warteschleife auch eine total überforderte Mitarbeiterin eines Callcenters, welche mir lediglich sagte, dass ihre Firma nur als Inkassounternehmen firmiert, ich meine Beschwerde also dort nicht lancieren kann. Auch eine Telefonnummer für Reklamationen konnte und wollte man mir nicht nennen, kaum zu schweigen von einer Adresse. Lediglich eine URL des WWW wurde mir genannt. Ich muss jetzt wohl nicht erwähnen, dass meine Mail dorthin mit dem Vermerk zurückkam, dass man nicht zuständig ist ....
Mich würde nun interessieren, wie ich mich juristisch korrekt verhalte. Reklamiere ich die Rechnung bei der Telekom um den strittigen Betrag, wozu ich ja 8 Wochen Zeit habe? Oder muss ich auch der der schier unerreichbaren Firma meine Zahlungsunwilligkeit mitteilen. Die Crux ist ja, dass ich den Service dieser Firma durchaus beansprucht habe, demnach auch zur Zahlung eines ANGEMESSENEN Entgelts bereit bin. Nur Mondpreise akzeptiere ich eben nicht.
Danke für Tipps
Ted
