Ich lach mich schief!
Ich lach mich schief, was Ihr über die Post denkt: ich würde eher von einem kriminellen Sauhaufen sprechen. Da laufen schon lange in großem Stil Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegen die gelbe Post, die die angeblich nicht zustellbaren Päckchen und Pakete an Schnäppchemmärkte verhökert. Bei einigen Paketen steht dick „Quelle“ dran, aber das weiß man ja nicht, wer das ist. (2 Berichte im Spiegel)
Ich selbst habe bislang noch mit keinem einzigen Nachforschungsantrag Erfolg gehabt trotz Ident-Code auf einem Paket. Seit Ende Januar warte ich auf die Rücksendung einer fehlgeleiteten Sendung(man kann diese ja mit Track&Trace verfolgen). Jetzt habe ich ca. 30-mal dort angerufen und erfahre jedesmal, wo das Paket liegt, aber es kommt trotzdenm nicht zurück. Da kann man Nachforschungsanträge stellen (muß ab dem 3. Ruhetag des Paketes unternommen werden), Schadensmeldungen in Saarbrücken (Kundenservice Euroexpress) machen. Ja da kriegt man - nachdem man sich die Mühe gemacht hat - die Originalrechung wiederzufinden - einen Brief (ohne Referenzzeichen freilich und ohne Unterschrift sowieso) zurück, indem alle Unterlagen wieder beigefügt sind, das Paket habe sich in der Frachtpostermittlungsstelle Bamberg wiedergefunden, und man sollte aber ja auch das Paket annehmen, sonst würde die Sendung freigegeben. Bloß die Sendung kommt nicht zurück. Grade gestern habe ich wieder diese Nummer angerufen, die mich auch noch Geld kostet: 0180-2302200 Nachdem ich am 17.3. dort mit einer Frau Xoll gesprochen habe, die mir eine Beschwerde dort aufsetzte, erfahre ich also gestern (wollte mal wieder fragen, ist ja auch so unverschämt von den Kunden, daß sie auch noch wissen wollen, wo das Paket nach über 2 Monaten nun bleibt) von einer Frau Schuff, daß mein Paket am 20.3. von Bamberg nach Mainz reiste, dort am 21.3. einer „Nachbearbeitung“ unterzogen wurde (freilich kein Zustellungsversuch, was vielleicht sinnvoll gewesen wäre), und am 22.3. schon wieder in Kitzingen war (bei Würzburg), wo es nun schlummert.
Mal abgesehen davon, daß ich mir nicht vorstellen kann, daß das Paket in 1 Tag in Mainz ist, dort „erkennungsdienstlich nachbearbeitet wurde“ und 1 Tag später schon wieder in Kitzingen, empfahl mir also die Frau Schuff, sofort einen neuen Nachforschungsantrag zu stellen. „Ja aber wieso Nachforschung, Sie wissen doch, wo es liegt, was gibt es denn da nachzuforschen?“ wollte ich wissen. Warum denn nicht gleich an den Absender zurück (der Empfänger hat von mir längst Ersatz bekommen = Ebay, da hätte ich ja schon längst mir eine negative Bewertung geholt, obwohl sie der Post gebührt, aber macht das mal einem Kunden klar, das glaubt ja niemand)?
Ja also, sobald ein Paket länger als 3 Tage ruht (wie nett ausgedrückt) muß ein Nachforschungsantrag gestellt werden, sonst bleibt es eben liegen: toll, wie die sich Arbeit beschaffen: und so ein Scheißladen soll Gewinne machen, freilich nur über unverschämte Portogebühren. Aber Frau Schuff wollte gleich ihre Vorgesetzte informieren, und die wollte mich gleich zurückrufen, was freilich nicht geschah, was ich auch nicht anders erwartet habe.
Um es abzuschließen: da sitzt so ein Haufen halbkrimineller und/oder -doofer Pisajünger vor den Monitoren (von T-Online könnte ich ähnliches berichten) und hat gelernt, wo man ein Knöpfchen drücken muß, um den Anrufer wieder loszuwerden. Logisch denken ist nicht angesagt, verbietet vermutlich auch die Dienstvorschrift. Daß ein Vorgang in der Verantwortlichkeit eines Mitarbeiters läge, ist auch nicht drin. Da sind Call-Center (mehr als 10 St.) in der Republik verteilt, und die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut. Alle schön vernetzt, und jeder redet den gleichen Stuß wie der vom Vortag.
Sagt mir doch mal, was ich tun soll? Eine Bombe bei Saddam kaufen und in den Sauladen reinschmeißen oder watt?
Ich bin am Verzweifeln
(und kriege mein Paket wohl nie)
Richard
p.s. Nachts träume ich, ich hätte mir eine Reitpeitsche gekauft…
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