Hallo,
ich hoffe, jemand kann mir Auskunft geben wie man in folgendem familienrechtlichen Problem am besten vorgehen kann.
Fall in Kurzfassung:
Scheidung vor 3 Jahren. Kind (7 Jahre) lebt seit der Trennung beim Vater. Dies wurde damals einvernehmlich so geregelt, da der Vater von Geburt des Kindes an daheim und nicht berufstätig war. Mutter voll berufstätig. Gemeinsames Sorgerecht. Größere räumliche Entfernung zwischen Vater und Mutter.
Vater hat nach der Trennung Vollzeitbeschäftigung aufgenommen und die Kinderbetreuung überwiegend der neuen Lebensgefährtin überlassen. Momentan ist er arbeitslos, sucht aber neue Anstellung bundesweit. Er plant, eine neue Stelle (auch in weit entfernter Stadt) anzunehmen und das Kind bei der Lebensgefährtin zu lassen.
Mutter möchte das Kind unter diesen Voraussetzungen (schlechtes Verhältnis zur Lebensgefährtin des Ex) unbedingt zu sich nehmen, da sich der Vater ja sowieso nicht um das Kind kümmert.
Problem: Kind hängt sehr an der neuen „Mutter“. Es hat aber auch ein gutes Verhältnis zur leiblichen Mutter. Das soziale Umfeld (Schule, Freunde) würde sich beim Umzug zur Mutter komplett ändern.
Wie soll die Mutter am besten vorgehen?
Im Voraus herzlichen Dank für alle Tips und Hinweise!
Findus