Frage zum Weihnachtsgeld
Von: , Frage gestellt am Do, 4. Dez 2003
Mit dem Arbeitsrecht beschäftige ich mich nicht, deshalb bitte ich Euch um Hilfe. Es geht um eine Verwandte, die vom Arbeitgeber Weihnachtsgeld gespendet bekam. Um dieses zu bekommen, mußte aber ein Revers unterschrieben werden, der mir etwas seltsam vorkommt.
Der Arbeitgeber ist Tarifgebunden, alle Arbeitnehmer (6 Leute) des Kleinbetriebes sind es nicht ( =keine Gewerkschaftsmitglieder). Der Tarifvertrag ist NICHT Allgemeinverbindlich. Seit einigen Jahren wurde ein Revers von den Mitarbeitern unterschrieben, wo nach das WG eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers ist. Soweit ok.
Doch heuer gab es einen Zusatz, der m.E. rechtswidrig ist. Der Zusatz lautet: "Beim Ausscheiden aus dem Betrieb bis zum 31.3. des folgenden Jahres wird die Hälfte der Gratifikation vom Märzgehalt einbehalten."
Rechtswidriges Verhalten ist in dem Betrieb durchaus normal. So scheidet ein AN zum 10.12., mit Genehmigung des Betriebsinhabers, aus. Dafür wird ein Urlaubstag abgezogen, auch wenn das BUrlG dem widerspricht. Doch was tut man nicht alles, damit der Betriebsfrieden i.S. des Arbeitgebers hergestellt wird...
Was meint Ihr zu diesem Zusatz. Für Eure Hinweise danke ich Euch.
Klaus
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