ich möchte gerne wissen, wie viele Bewerbungen ein AlG II-Bezieher versenden muss (im Monat, Vierteljahr, …)!?
Jährlich kann man 260 € Bewerbungskosten erstattet bekommen!
Pro Bewerbung werden 5 € pauschal gerechnet. Machen 52 Bewerbungen im Jahr!
Wenn man diese 52 Bewerbungen im Jahr versandt hat, kann man dazu verpflichtet werden noch mehr zu versenden? Frage, da man diese Kosten ja nicht mehr erstattet bekommen kann!
Wenn ich dich richtig verstanden habe, sagst sich dein fiktiver AlG2-Empfänger also nach 52 Bewerbungen: So, jetzt ist Schluß, ich hab mein Pensum für dieses Jahr erfüllt.
Das kann doch nicht dein Ernst sein, oder? Da geht mir glatt die Hutschnur hoch.
Ein kleiner Tip meinerseits:
Immer mehr Arbeitgeber bieten die Möglichkeit einer ONLINE-Bewerbung an. Diese kostet, bei DSL-Flatrate und auf den Monat gerechnet, höchstens ein paar Cent.
Soweit ich das verstanden habe, muß man jederzeit seine Bemühungen nachweisen können.
Wenn man sich also nicht um eine Stelle bemüht, steht einem auch kein Geld zu, weil man seinen Pflichten nicht nachgekommen ist.
Wer also wirklich arbeiten will, sollte keine Kosten und Mühen scheuen, einen Job zu finden. Koste es was es wolle!!!
Gruß
Sticky
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
mal langsam. Natürlich sollte man sich unbedingt bemühen, Arbeit zu bekommen. Aber nicht jeder Arbeitgeber nimmt Online-Bewerbungen an, und die Bewerbungsmappen und -fotos kosten richtig Asche. Daher ist die Frage erstmal berechtigt - man sollte doch erstmal davon ausgehen, dass es sich nicht um einen Sozialschmarotzer handelt.
mal langsam. Natürlich sollte man sich unbedingt :bemühen,
Arbeit zu bekommen. Aber nicht jeder Arbeitgeber nimmt
Online-Bewerbungen an, und die Bewerbungsmappen und :-fotos
kosten richtig Asche.
Soweit richtig. Sinnigerweise kann es passieren, dass Spamfilter der jeweiligen Firme auf das Wort ‚Werbung‘ reagieren -> mails mit Be-‚Werbung‘-en im Betreff kommen u.U. gar nicht in den Gesichtskreis der Ansprechsperson. Dazu gilt es die Qualität/Quantität der Unterlagen auf den AG masszuschneidern: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
…so die Stelle überhaupt noch besetzt werden soll.
Daher ist die Frage erstmal berechtigt -
man sollte doch erstmal davon ausgehen, dass es sich :nicht um
einen Sozialschmarotzer handelt.
…und die Bewerbungsmappen :und -fotos kosten richtig :Asche.
Geeignete Mappen (mit Blattgold ausgelegter Prägedruck ist entbehrlich) kosten im Büromarkt unter 1 € und Bewerbungsfotos lässt man sich vom Fotografen auf CD geben.
ich möchte gerne wissen, wie viele Bewerbungen ein AlG
II-Bezieher versenden muss (im Monat, Vierteljahr, …)!?
Die Masse allein bringt es nicht. Wenn Du sinnvoll selektierst, wirst Du wohl kaum mehr als 50 geeignete Stellenangebote oder Initiativbewerbungen p. a. zustande bekommen.
Statt aussichtslos schiere Masse zu produzieren, halte ich es für sinnvoller, viel Mühe in den Entwurf der ersten Bewerbung zu investieren. Das ist nicht in wenigen Stunden erledigt, es können ohne weiteres mehrere Tage intensiver Arbeit vergehen. Eine Bewerbung bedeutet ähnlich viel Arbeit wie das Erstellen eines Verkaufsprospekts. Den haut auch niemand auf die Husche hin, um ihn dann wahllos unters Volk zu streuen.
Bevor Du Dich irgendwo bewirbst, mache Dich über den potentiellen Arbeitgeber und das Tätigkeitsgebiet schlau und „verwurste“ dieses Wissen in Deiner Bewerbung. Das ist zwar alles arbeitsintensiv, aber nur so hast Du überhaupt eine Chance auf Anstellung und ersparst Dir unnötigen Aufwand für von vornherein aussichtslose Bewerbungen.
Geeignete Mappen (mit Blattgold ausgelegter Prägedruck ist
entbehrlich) kosten im Büromarkt unter 1 € und Bewerbungsfotos
lässt man sich vom Fotografen auf CD geben.
geeignete Mappen kosten mehr als ein Euro, ich hab den Marathon hinter mir. „Geeignet“ ist allerdings auch ein weiter Begriff.
Und die Foto-CD nutzt mir gar nichts, wenn ich keinen gescheiten Drucker habe (kostet), mit Farbpatrone (kostet) und Fotopapier (kostet auch, aber das ist wirklich vernachlässigbar).
Ich für meinen Teil schicke lieber Online-Bewerbungen, geht in meinem Beruf auch ganz gut, aber selbst da verlangen die ein oder anderen das Printmedium (zu dem immer noch die Umschläge und das Porto dazukommen, darf man auch nicht vergessen).
Möglich, dass es für den Otto-Normal-Verbraucher alles nur kleine Beträge sind, aber wenn man wirklich in der Arbeitslosigkeit drinsteckt (oder aber besch… verdient), dann kann man tatsächlich vor dem Problem stehen, Bewerbungen schreiben zu müssen/wollen, aber nicht wirklich zu können.
Ich hab, als ich damals arbeitslos war(und mich selber als Sozialschmarotzer gefühlt habe) Anschreiben und Lebenslauf als normalen Brief (55 Cent) verschickt. Meine kompletten Unterlagen habe ich dann online gestellt und dem Anschreiben den Link zugefügt.
Die Arbeitgeber, die wirklich Interesse hatten, haben sich dann auch gemeldet, weil es denen auf meine Qualifikationen und nicht auf die „schönen Mappen“ ankam, die dann für andere Zwecke „mißbraucht“ werden.
Vieleicht bin ich ja ein „Sonderfall“, aber bisher(fällt mir gerade auf) hat keiner meiner bisherigen Arbeitgeber eine „Bewerbungsmappe“ von mir gekriegt. Die Mappen die ich verschickt habe, schwirren irgendwo in Personalbüros rum.
Gruß
Sticky
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Bewerbungsfotos braucht man auch nicht so viele, die kommen
nämlich wieder zurück.
was leider in den seltensten Fällen passiert. Ich habe selten Bewerbungsmappen zurück bekommen.
Außerdem verwende ich keinen Schnickschnack bei Bewerbungen, sondern einfache Mappen zum Aufklappen, wo der Kram nur reingeklemmt wird. Allerdings sollten die einen festen Pappdeckel haben, und die kosten eben Geld (obwohl ich mich immer wieder wundere, wie so ein bißchen Pappe verhältnismäßig so teuer sein kann).
Bewerbungsfotos braucht man auch nicht so viele, die kommen
nämlich wieder zurück.
Äh…sorry, da kann ich nur sagen: willkommen in der neoliberalen Wirklichkeit, wo der Großteil der Unternehmen die Bewerbungsunterlagen nicht mal auf Aufforderung hin zurückschickt!
Ich hab, als ich damals arbeitslos war(und mich selber als
Sozialschmarotzer gefühlt habe) Anschreiben und Lebenslauf als
normalen Brief (55 Cent) verschickt. Meine kompletten
Unterlagen habe ich dann online gestellt und dem Anschreiben
den Link zugefügt.
Die Arbeitgeber, die wirklich Interesse hatten, haben sich
dann auch gemeldet, weil es denen auf meine Qualifikationen
und nicht auf die „schönen Mappen“ ankam, die dann für andere
Zwecke „mißbraucht“ werden.
Vieleicht bin ich ja ein „Sonderfall“, aber bisher(fällt mir
gerade auf) hat keiner meiner bisherigen Arbeitgeber eine
„Bewerbungsmappe“ von mir gekriegt. Die Mappen die ich
verschickt habe, schwirren irgendwo in Personalbüros rum.
Hi,
ich schätze, du bist wirklich ein Sonderfall. Aus eigener Erfahrung und der meiner Freunde, die in Unternehmen in der Personalabteilung/Bewerberauswahl beschäftig sind, fallen derartige Discount-Bewerbungen gleich durchs Raster. Eine mit Initalien ausgestatte Echt-Leder-Mappe ist Nonsen, klar (außerdem sind sie meistens unpraktisch in der Durchsicht). Aber wer keine komplette Bewerbung abliefert, gilt als nicht sonderlich interessiert oder bemüht.
Wer eine vernünftige Bewerbung abschicken will, muss schon ein paar Euro investieren. Tintenstrahldrucker scheidet meines Erachtens schon mal aus, billiges Papier ebenso. Viele Personaler sehen es auch nicht gerne, wenn das Foto direkt aufs Briefpapier gedruckt wird und verlangen ein richtiges. Die Mappe ist bei dieser Rechnung also noch der geringste Posten. Ich habe für meine Bewerbungen im Schnitt - Gang zum Copy-Shop blieb nicht aus, da ich keinen Laserdrucker besitze - 4 Euro bezahlt. Rechne das mal hoch. Da geht einem echt die Hutschnur, was das kostet.
Gruß
André
Bewerbungsfotos braucht man auch nicht so viele, die kommen
nämlich wieder zurück.
Ja, nach einem halben Jahr und später. Außerdem sind sie oft schön abgegriffen und zerknittert. Das macht einen besonders guten Eindruck, wenn du die speckigen Fotos noch mal auf den Weg bringst.
Gruß
André
Ich habe für meine Bewerbungen im Schnitt - Gang zum
Copy-Shop blieb nicht aus, da ich keinen Laserdrucker besitze
4 Euro bezahlt. Rechne das mal hoch. Da geht einem echt die
Hutschnur, was das kostet.
Tja. Und 5Euro werden pauschal ersetzt. Da geht einem echt die Hutschnur hoch, was das kostet.
Nicht, daß wir uns falsch verstehen: ich finde es okay, daß
a) Die Bewerbungenskosten erstattet werden
b) Das pauschal gemacht wird.
c) Dieser Pauschalpreis diese Höhe hat.
c) Es eine Höchstgrenze für die Anzahl gibt.
Nur das Gestöhne etc. finde ich nicht angebracht.
Und vielleicht sollte sich jemand, der 200 Bewerbungen verschickt und nur Absagen erhalten hat, mal Gedanken machen, warum das so ist.
schon ja, doch wenn man die Bewerbungskosten gering hält(Bild vom Fotoautomaten oder man kann auch ganz darauf verzichten, 1 Seite Lebenslauf, 1 Seite Arbeitszeugnis, 1 Seite Bewerbungsschreiben) plus 55 Cent - maximal 1,44 EUR für Porto in einem Umschlag für ein paar Cent, kann man sich mit Bewerbungsunterlagen bei einer Rückerstattung von 5 EUR je Bewerbung ein Zusatzeinkommen schaffen.