SE bei Verkauf einer nicht existenten Forderung
Von: , Frage gestellt am Sa, 10. Jun 2006
Liebe Experten,
ich steh' auf'm Schlauch: A verkauft B eine Forderung. Später stellt sich heraus, dass die Forderung gar nicht existiert hat.
Mein Lehrbuch gewährt Schadensersatz aus §§ 437 Nr. 3, 311 a II S. 1 BGB. Und das leuchtet mir partout nicht ein; ich würde auf § 311 II S. 1 BGB (aber ohne § 437 Nr. 3 abstellen.
Meine Gedanken: Schadensersatz wegen Unmöglichkeit nach § 437 Nr. 3 gibt's doch nur, wenn sich die Unmöglichkeit auf die Nacherfüllung bezieht. Eine Forderung, die nicht existiert, kann aber auch nicht abgetreten werden. Nicht die Nacherfüllung, sondern schon die Primärleistungspflicht war anfänglich unmöglich. Wozu da auf § 437 Nr. 3 abstellen?
Es bittet um Erleuchtung:
Levay
