Hallo,
ich brauche mal Hilfe bei folgendem Fall.
Familie X zieht in eine neue Gegend. Dort wird ihnen mitgeteilt, dass es absolut keinen Müllservice gibt (bis auf Restmüll). Jeder weitere Müll muss getrennt werden nach Aluminium, Kartonagen, Altpapier, CDs, Dosen, Glas, Getränkekartons, Kunststoffhohlkörper, Kunststofffolien, Sonstige Kunststoffverpackungen, Papierverbunde, Styropor,… und soll zum Wertstoffhof gefahren werden.
Familie X hat natürlich keine Lust auf ihren Balkon 20 Mülleimer zu stellen, wo es an ihrem vorherigen Wohnort möglich war das meiste einfach in den gelben Sack zu tun und der auch noch abgeholt wurde.
Jetzt die große Frage: im Grunde bezahlt doch Familie X indirekt beim Kauf jedes Produkts den Aufpreis für den grünen Punkt. Muss es ihnen daher nicht zugesichert werden, dass sie den Service des Grünen Punkts auch in Anspruch nehmen können? Ansonsten möchte Familie X natürlich nicht mehr den Aufpreis für den grünen Punkt zahlen. Aber das ist ja gar nicht möglich. Es handelt sich also hiermit um aufgezogene Mehrkosten für einen Service, der nicht in Anspruch genommen werden kann (das ist ja wie, wenn jemand für die GEZ zahlen müsste, obwohl er gar keinen Fernseher hat).
Was kann Familie X tun? Am liebsten wäre es der Familie ja, wenn sie weiterhin gelbe Säcke benutzen könnten und die abgeholt werden.
Gruß, Anja