Protokollführer

Von: , Frage gestellt am Fr, 1. Dez 2006

Hallo,

eine amtierende stellv. Vorsitzende wird in den Vorstandssitzungen laufend vom Ehrenvorsitzenden angegriffen, weil sie eine Frau ist. Leider mußte der Vorsitzende, der vom Ehrenvorsitzenden der gewünschte Ziehjunge war und ihn auch dementsprechend beeinflussen konnte, sein Amt wegen Mißfallensäußerungen gegenüber Mandatsträgern aufgeben.
In der letzten Vorstandssitzung kam es zu differenzen, die der Protollführer in übelster Weise gegen die stellv. Vorsitzende, dazu auch noch Falsch, mit Hilfe des
Ehrenvorsitzenden protokollierte und überhaupt mit dem TOP nichts zu tun hatte, niedergeschrieben.
Die stellv. Vorsitzende forderte schriftl. vom Protollführer die Änderung im Protkoll vorzunehmen und die Niederschrift der gefaßten Beschlüsse in der Vorstandssitzung zu diesem TOP und bat um wahrheitsgemäße Wiedergabe. Jetzt ging erst recht der Ehrenvorsitzende gegen sie vor und drohte ihr eine Verleumdungsklage etc. an. Diesen Brief hatte der Protokollführer natürlich dem Ehrenvorsitzenden weitergeleitet.
Muß eine amtierende stellv. Vorsitzende sich dieses bieten lassen ?
MfG

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 20 Minuten 0 hilfreich
    Re: Protokollführer

    Hi Helga,

    sobald es advokatisch wird, zählt nur noch der Beweis. Hat man Zeugen, kann man klagen (wobei ich jetzt nicht recht weiß, worauf), hat man keine, ist man besser beraten, den Bettel hinzuschmeißen. Streitereien innerhalb des Vorstands schädigen den Verein, und wenn einem Vorstandsmitglied der Rückhalt fehlt, ist es fehl am Platz.

    Gruß Ralf

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Das ist zu einfach!

      Hallo Helga,

      wenn jeder so schnell seine Ämter niederlegen würde wie der liebe Ralf, dann wäre das ein gesellschaftliches Armutszeugnis. Also, erst einmal Ruhe bewahren!!!
      Rechtlich kann ich dir keinen Tip geben, aber vielleicht menschlich....
      Zu allererst könnte man sich in Ruhe hinsetzen und die entsprechenden Punkte im Protokoll für sich "neutral" bzw. real umformulieren. Dann könnte man zu einer Person des Vertrauens gehen (aus dem Verein) und die Sache mit dem Protokoll bzw. generell die Situation besprechen.
      Gibt es eine solche Person nicht, sollte man sich darüber klar werden, ob das die Zukunft ist, die man sich vorstellt.
      Falls du möchtest, kannst du mich gerne unter
      [E-Mail-Adresse entfernt] erreichen.
      Ich drück dir die Daumen
      Tina

      • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
        Re: Das ist zu einfach!

        Hi Tina,

        das ist lieb, dass Du mir antwortest, ich wollte es aber eigentlich gar nicht wissen :-)))

        Abgesehen davon kenne ich halt das Vereinsleben recht gut, Rechtlich kann ich dir keinen Tip geben, aber vielleicht
        menschlich....
        vor allem aber die Menschen. Wenn es mal soweit ist, dass einer mitschreibt und dem anderen dann die Mitschtift zukommen lässt, dem Dritten aber nicht, dann ist eh Matthäi am Letzten. Oder anders gesagt: Sobald sich innerhalb des Vorstandes Grüppchen bilden, gehört der Verein eingestampft.

        Das soll Dich aber nicht davon abhalten, an das Gute im Menschen zu glauben.

        Gruß Ralf

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