Hallo,
anbei die Antwort auf die Fragen.
bin zwar kein Experte, aber ich hätte da trotzdem vorab noch
Fragen, die vielleicht zu Klärung beihelfen könnten…
Der neue Provider leitet Ende 12/07 nachweislich
alles in die Wege (auch die Anmeldung des neuen
Telefonanschlusses-der alte Anschluss wird nicht mitgenommen).
Was heißt hier nachweislich? Gibt es Kopien der Dokumente bzw.
der Zusendung?
Der neue Provider ruft beim Neukunden an, ob schon Post von der Telekom (mit Nummer und Freischaltungstermin) da ist. Lt. ihren PC-Daten wurde der Antrag vom neuen Provider zur Telekom geleitet. Schriftlich ist nichts vom neuen Provider vorhanden, nur eine Mail vom alten Provider, dass er den Antrag auf einen neuen DSL-Anschluss an den neuen Provider weitergeleitet hat.
Nun, da schon fast 3 Monate vergangen, ruft der Neukunde des
Providers bei der Telefongesellschaft an, wann der Anschluss
freigeschaltet wird. Die Telefongesellschaft versichert, dass
keine Daten und Anträge vorhanden sind. Bei diesem Telefonat
wird nun ein Antrag bestellt, der Kosten und den Besuch eines
Technikers nach sich zieht.
Warum wird hier ein neuer Antrag gestellt? Auf Drängen des
„Kundenberaters“? Hat vorher eine Klärung mit dem neuen
Provider statt gefunden?
Der Kundenberater drängte nicht, so aus dem Gespräch werden die Daten gesammelt und ein Termin mit dem Techniker ausgemacht - soll ja nun alles schnell gehen, denn 3 Monate sind ja schon um. Eine Klärung mit dem neuen Provider fand nicht statt. Nur ein Rückruf nach dem Telekomanruf, dass nun ein neuer Anschluss selbst beauftragt wurde.
Nun die Frage, da der Wunsch besteht, über andere Wege ins
Internet zu gelangen. Der Antrag des Telefonanbieters kann man
ja noch kündigen, da ja ein Rücktrittsrecht besteht. Ist dar
korrekt?
Kommt jetzt darauf an, um welchen Antrag es geht (Provider,
der neue), weil zu prüfen ist, ob der gewünschte Rücktritt
noch in der vorgegebenen Frist erfolgen kann.
Hier ist der Rücktritt beim telefonisch getätigten Antrag auf einen Telefonanschluss gemeint. Es ist nicht der Rücktritt beim neuen Provider gemeint. (Um über den anderen Weg ins WWW zu gelangen, wäre aber hier ein Rücktritt auch nötig).
Wie sieht es dann mit dem Abschluss bei dem neuen Provider
aus? Muss der Kunde nun den Vertrag des neuen Providers
wahrnehmen (und die Anmeldung beim Telefonanbieter laufen
lassen) oder kann er den Vertrag für ungültig erklären? Der
neue Provider weiß inzwischen, dass vom Kunden SELBST ein
Antrag beim Telefonanbieter beantragt wurde.
Schriftlicher Vertrag bzw. Bestätigung?
Dann prüfen, ob alle Vertragsbedingungen erfüllt. Wenn nur
teilweise, dann würde ich erst mal abmahnen mit kurzer Frist
und Hinweis auf evtl. Nichtigkeit des Vertrages wegen
Nichterfüllung.
Vom neuen Provider ist nichts schriftlich da. Die selbst getätigte Anmeldung des Telefonanschlusses ist schriftlich beim Kunden eingegangen. Der selbst, telefonisch durchgeführte Antrag beim Telefonanbieter auf einen Telefonanschluss und der Termin mit dem Techniker wurde per Mail und per Fax gekündigt (innerhalb 5 Werktage) bei der Kundenhotline wurden auch die Absichten des Kunden erläutert. Hier steht noch eine schriftliche Bestätigkung der Kündigung aus (ist 1 Tag her).
Ich hoffe die Antworten auf die Fragen helfen beim Lösen dieses Falls.
Ich denke mal, dass die Kündigungsbestätigung des Telefonanbieters abzuwarten ist, danach erst könnte beim neuen Provider auch gekündigt werden (wie läuft das am sichersten über die Bühe?) oder der Telefonanschluss nochmal über ihn beantragt werden (falls eine Kündigung nicht möglich ist).
Danke und Grüße
MICHAEL