Imobilien Recht

Hallo Leute,

Ihr gebt ein Haus an einen Imobilien Markler ab, der soll es für euch
verkaufen für ca. 200.000 € (zzgl. 10.000,- Markler Gebühren).

Es finden sich Leute die das Haus haben wollen, diese sind aber nicht
bereit soviel zu zahlen. Sie wollen viel weniger zahlen, ihr seit
nicht einverstanden und lehnt ab,

Der Vertrag mit dem Imobilien Markler läuft nun aus. Er hat
es nicht geschaft das Haus zu verkaufen. Nach Ablauf des Vertrages
meldet sich ein Interessent, der Markler meint ihr könntet das
Haus verkaufen, ihr lehnt wieder ab. UND ZWAR WEIL…

Ihr bereits selber einen Käufer gefunden habt. Dieser ist bereit
euch die 200.000 zu zahlen. Er wollte das Haus sicher auch vorher,
aber ihm waren die 10.000 für den MArkler zuviel. Jetzt aber
wo der Vertrag abgelaufen ist, hat sich die Markler gebühr erledigt.

Die Unverschämtheit an dieser STory ist:
Der Markler weigert sich dies zu akzeptieren. Markler meint
Ihr dürftet das Haus nicht verkaufen, da der Käufer sich
vorher über das Haus informiert hat (nur prospekt mitgenommen).

Ist das Rechtens ? Kann der Markler den neuen Käufer daran
hindern ein Haus zu kaufen das vom Markler in der VErtragszeit
einfach nicht verkauft werden konnte ?.

Was sagt ihr dazu ? - ich hoffe ihr habt ein paar Antworten für mich.
Und ich hoffe auch ich bin richtig hier mit dem ARtikel =)

LG Lucy

Er kann es nicht verhindern, aber er kann dann womöglich die Gebühr verlangen.

Levay

Aber wieso soll er die Gebühr fordern können?
Markler hatte definitiv seine Chance, das Haus gehört dem
Markler doch gar nicht, wieso sollte er einen Gewinn daraus
ziehen nachdem ein Vertrag ausgelaufen ist ??

Irgendwie erscheint mir das so unlogisch…

Aber wieso soll er die Gebühr fordern können?

Weil er an der Vermittlung mitgewirkt hat. Wenn der Käufer einen Prospekt erhalten hatte, lässt sich das doch nicht abstreiten.

Markler hatte definitiv seine Chance,

Es heißt übrigens jetzt Euroler.

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Nun ja, nach deiner Logik müssen die Vertragsparteien, um die Maklergebühren zu sparen, nur warten, bis der „Vertrag ausgelaufen“ ist. Dabei hat hier offenbar den Makler das Geschäft vermittelt. Genau dafür wird er bezahlt.